James Bond is back: 007 First Light ist alles, aber kein plumper Hitman-Klon!

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Special Michael Grünwald - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
James Bond is back: 007 First Light ist alles, aber kein plumper Hitman-Klon!
Quelle: IO Interactive

Das lange Warten auf ein neues James-Bond-Spiel hat bald ein Ende. Wir durften uns auf der Gamescom erste Szenen zu 007: First Light ansehen.

007: First Light soll uns auf eine Reise um die Welt mitnehmen: Von Vietnam, Island und der Slowakei wissen wir bereits, doch es gibt noch etliche Schauplätze mehr. Bleiben wir aber doch gleich bei der Slowakei, denn eine knapp 20-minütige Mission an diesem Schauplatz wurde uns bereits vorgeführt. Wir durften leider nicht selbst an den Controller oder die Tastatur greifen, aber eine Person des Teams hat vor unseren Augen gespielt. Wir waren also mittendrin und nicht nur dabei.

Hitman trifft Uncharted

Was uns vor Ort gezeigt wurde, macht extrem viel Hoffnung auf einen absoluten Hochkaräter. Es lief zwar lediglich eine einzige Mission auf der Leinwand, die war allerdings in drei unterschiedliche Gameplay-Aspekte aufgeteilt. Zunächst ging es in eine gewaltige Villa, die wir ganz in Hitman-Manier infiltrieren mussten. In manchen Abschnitten durfte sich Bond aufhalten, in andere musste er sich hineinschleichen.

Neben Verfolgungsjagden und Schießereien dürfen Stealth-Einlagen in 007: First Light ebenfalls nicht fehlen. Hier zeigt IO die Hitman-Muskeln! Quelle: IO Interactive Neben Verfolgungsjagden und Schießereien dürfen Stealth-Einlagen in 007: First Light ebenfalls nicht fehlen. Hier zeigt IO die Hitman-Muskeln! Im Anschluss ging's in einer packenden Fahrzeug-Verfolgungsjagd rund und zu guter Letzt wurde uns noch gezeigt, was der junge James denn Waffen-technisch so draufhat - inklusive spektakulärer Fluchtsequenz per Flugzeug.

Die Locations bieten zwischendurch zwar eine Art Sandbox wie die Schauplätze in Hitman, das Spiel soll laut Abrak aber deutlich linearer aufgebaut sein und sich vom bekannten Franchise unterscheiden. Das fällt uns auch schon auf dem Weg zur Villa auf, bei dem wir selbst am Lenkrad sitzen und unser Fahrzeug zu einem vorgegebenen Ort lenken dürfen.

Die Villa in der Slowakei ist nicht nur optisch beeindruckend, sondern strotzt aus der Nähe auch vor Leben. Quelle: IO Interactive Die Villa in der Slowakei ist nicht nur optisch beeindruckend, sondern strotzt aus der Nähe auch vor Leben. Nachdem wir unsere Begleiter abgesetzt haben, geht's im Alleingang weiter. Unser dickköpfiger Hauptcharakter lässt seine eigentlichen Befehle erstmal links liegen und erkundet auf eigene Faust. Wir können Securitys ablenken, um uns Wege zu bahnen und im Gebäude relativ stressfrei herumzuschnüffeln.

Wir wissen allerdings noch nicht, was passiert, sollten wir auf unserer Erkundungstour erwischt werden. Können wir uns den Weg freikämpfen oder ereilt uns ein Game Over? Wir vermuten jedoch Variante Nummer eins, da uns versichert wurde, dass uns First Light spielerische Freiheiten bietet.

Ein absolutes Action-Feuerwerk

Zu viel von der Story möchten wir an dieser Stelle noch nicht verraten, deswegen springen wir einmal weiter zur Fahrzeugsequenz. Bestimmte Dinge laufen nicht ganz nach Plan, unsere Zielperson flieht und natürlich schnappt sich Bond einen schicken Flitzer der Marke Aston Martin, um die Verfolgung aufzunehmen.

Bond-typisch gibt's zwischendurch wilde Verfolgungsjagden mit Fahrzeugen und anderen Fortbewegungsmitteln. Quelle: IO Interactive Bond-typisch gibt's zwischendurch wilde Verfolgungsjagden mit Fahrzeugen und anderen Fortbewegungsmitteln. Wir düsen also mit unserer Karre die slowakischen Landstraßen entlang, weichen dem Gegenverkehr und anderen Hindernissen aus und versuchen, unser Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Die Sequenz ist zwar geskriptet - das merken wir immer wieder, wenn sich im richtigen Augenblick Chancen auf Sprünge oder Abkürzungen auftun -, aber dennoch absolut packend.

Nachdem wir noch keine Möglichkeiten hatten, den virtuellen Aston Martin selbst über die Straße zu jagen, können wir nur so viel sagen, dass das Handling eher arcadig wirkt. Da wird gedriftet, gesprungen und an der Leitplanke entlanggeschrammt, was das Zeug hält. Nicht nur in dieser Szene, sondern auch in der folgenden mussten wir direkt an die actiongeladenen Abenteuer von Nathan Drake aus Uncharted denken.

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Bonkic Mitglied
      • Von masto-don Gelegenheitsspieler/in
        ich bin bereit! :3
      • Von Michael Grünwald Redakteur
        Zitat von Paisen
        "Mein Name ist Bond. Heinrich Bond. Aus Böhmen."

        "Retterschnaps. Geschüttelt, nicht gerührt!"
        Die Ähnlichkeit ist da :D
      • Von Paisen Hobby-Spieler/in
        "Mein Name ist Bond. Heinrich Bond. Aus Böhmen."

        "Retterschnaps. Geschüttelt, nicht gerührt!"
      • Von Fireball8 Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von Norisk699
        Ach ein EDIT noch:Was mir NICHT so gut gefällt ist dass das Stealth Gameplay weiterhin wie auch bei Hitman noch sehr rudimentär ist. Das geht teilweise schon etwas arg einfach. Einem Hitman habe ich es nicht vorgeworfen weil es ja auch schon jahrealt ist. Aber hier fände ich eine Weiterentwicklung mal schön. Klar, gameplaymäßig einfach und spaßig... aber wenn ich sehe dass auch 2026 noch ein einfacher Münzwurf eine Wache in eine andere Richtung blicken lässt und man dann seelenruhig über eine Brüstung springen kann und am Absatz/Abgrund entlanghangeln kann und die Wache 3 Meter danebensteht das nicht bemerkt... schon etwas billig anno 2026...

        War auch im Bond-Trailer ab und an zu sehen. Stealth-Gameplay sollte sich insgesamt mal ein wenig weiterentwickeln. Hier gibt es seit gefühlt einem Jahrzehnt keinen rechten Fortschritt. Oder irre ich mich?
        Ne das seh ich genauso. Hab mir beim Schauen direkt gedacht, dass das einfach zu Game-y und unrealistisch ist. Ja, es ist ein Videospiel, aber mich reißt es auch total aus der Immersion, wenn der Charakter im in der realen Welt kompletten Sichtfeld aller Anwesenden an der Hauswand entlangkraxelt. Finde auch, dass es der Immersion unfassbar helfen würde, wenn da mal etwas umgedacht werden könnte. Wie genau das dann aussieht? Tja, das ist 'ne andere Frage, bin (leider) kein Game-Designer :B :D
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