Spiele-PCs zusammenbauen: Kauftipps für starke Rechner von 455 Euro bis 1.100 Euro

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Moderne Spielegrafik genießen muss nicht teuer sein - ab etwa 450 Euro gehen unsere PC-Kauftipps los.
Quelle: EA

In unserem Special findet ihr vier PCs von 445 bis 1.100 Euro mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis für neueste Computerspiele. Wir beraten euch bei den wichtigsten Komponenten und welche Änderungen an der Konfiguration welche Auswirkungen haben.

Einen Spiele-PC, der für aktuelle Spiele vollkommen ausreicht und sich bei Bedarf leicht aufrüsten lässt, könnt ihr schon für um die 450 Euro zusammenstellen. Wir stellen euch hier vier Beispiel-Konfigurationen zwischen 445 und 1100 Euro vor, inklusive Vorschlägen, wo man einsparen oder auch lohnenswert etwas mehr ausgeben kann. Da so gut wie alle Spiele auch für Konsolen entwickelt werden, sind auch brandaktuelle Games im Kern nicht sonderlich anspruchsvoll, was die Hardware angeht. Denn die gängigen Spielekonsolen sind in ihrem Inneren schon recht betagt. Lediglich die höheren Detaileinstellungen, die Spielehersteller in die PC-Versionen einbauen, verlangen eine bessere Hardware.

Lesetipp: Gaming PC zusammenstellen: Die 7 besten Konfigurationen von PC Games

Einige wenige Spiele wie Battlefield 3 bieten sozusagen als Leckerbissen für anspruchsvollere Gamer einen Grafikmodus an, der noch über den üblichen "Maximale Details"-Einstellungen anderer Spiele liegt, aber nur mit wirklich sehr starker Hardware gut läuft. So ein Modus sollte dabei aber gelassen betrachtet werden: beim Spielen sind die Unterschiede zu einer Grafikeinstellung mit etwas weniger Details nur mit sehr geübtem Auge erkennbar - der Ultra-Modus frisst also sehr viel Leistung, bringt aber nicht wirklich den Gewinn an Optik dazu, der einen besonders teuren PC rechtfertigt. Gleich stellen wir euch PCs zwischen 450 und 1100 Euro vor. Doch zuerst ein paar allgemeine Hinweise.

Hinweise zu unseren Zusammenstellungen

Samsung 830 Series 128GB Quelle: PC Games Hardware Samsung 830 Series 128GB Unsere PCs dienen als Beispiele für PCs, die in ihren Preisklassen in Sachen Preis-Leistung optimal oder zumindest sehr gut sind. Wichtigster Punkt ist dabei die CPU und der verwendete Grafikchip sowie die Arbeitsspeichergröße. Doch schon bei Grafikkarte seid ihr nicht an ein bestimmtes "Modell" gebunden, lediglich der Grafikchip ist wichtig. Unterschiede zwischen Herstellern wie MSI, Sapphire oder Asus ergeben sich nur durch die Kühlung, das Design und Zubehör. Auch bei Mainboard, Arbeitsspeicher, Festplatte und anderen Teilen sind nur die technischen Eckdaten wichtig, nicht jedoch der Hersteller. Für einige Produkte haben wir daher bei der Beschreibung der PCs nicht zu einem bestimmten Produkt, sondern in die passende Kategorie unseres Preisvergleiches verlinkt, in der wir die in Frage kommenden Produkte für euch vorgefiltert haben. Ihr könnt auch einen unserer PCs als Grundlage nehmen und bestimmte unserer vorgeschlagenen Komponenten durch andere ersetzen, also zum Beispiel ein anders ausgestattetes Mainboard nehmen, oder auch eine größere Festplatte, oder unseren Einsteiger-PC aus Komfortgründen mit einer SSD ausstatten - oder auch einen "teuren" PC mit etwas günstigeren Komponenten ausstatten.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Spielepower ab 450 Euro: Einleitung und Hinweise
  2. Seite 2 Spielepower ab 450 Euro: Einsteiger-PCs unter 500 Euro
  3. Seite 3 Spielepower ab 450 Euro: Obere Mittelklasse unter 800 Euro
  4. Seite 4 Spielepower ab 450 Euro: Oberklasse für 1100 Euro
    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von svd Mitglied
        AMD schlägt da, mit der "ZeroCore Power" Mechanik der 7000er Serie, definitiv den richtigen Weg ein.
      • Von svd Mitglied
        AMD schlägt da, mit der "ZeroCore Power" Mechanik der 7000er Serie, definitiv den richtigen Weg ein.
      • Von AntonioFunes Freier Autor
        Zitat von rednose
        Ich hatte das vor ca 4 Jahren nicht getan und hatte sogar mit ziemlicher Sicherheit einen Stromfresser im PC, der mich auf die Betriebsdauer hochgerechnet garantiert mehr gekostet hat, als ein etwas teureres aber stromsparenderes Modell zu kaufen
        Ach so, okay - das stimmt natürlich. Es gibt ja immer noch Karten zu kaufen, die selbst im IDLE nur für sich 20-40W mehr ziehen als modernere gleichstarke Modelle. Einige kaufen dann die "ältere" Karte, da diese ausverkauft werden und dann bei gleicher Leistung 20-30€ billiger sind als die neuen Modelle. Wenn man aber den PC lange am Tag an hat, wird die ältere Karte am Ende schnell in der Summe teurer durch den Strombedarf, erst recht wenn man wegen der stromhungrigeren Karte evlt. sogar ein teureres Netzteil braucht.
      • Von rednose Anwärter/in
        Mein PC läuft ca 12-16 Stunden am Tag, damals, weil ich zuviel gezockt habe :) heute, weil ich in den letzten Zügen des Studiums bin und an der Masterarbeit sitze . Den Prozentualen Unterschied habe ich mit Hilfe eines Strommessgerätes ermittelt, nachdem ich mir einen neuen Laptop gekauft habe. Ich kann dir leider nicht mehr die genauen Werte sagen, die dabei herauskamen.

        Ich wollte auch mit meinem Post nicht darauf hinaus, dass man sich einen Laptop zum Stromsparen kaufen soll(da bin ich wohl etwas vom Thema abgekommen ^^), sondern dass man schon auf den Verbrauch seines Desktops schauen sollte. Ich hatte das vor ca 4 Jahren nicht getan und hatte sogar mit ziemlicher Sicherheit einen Stromfresser im PC, der mich auf die Betriebsdauer hochgerechnet garantiert mehr gekostet hat, als ein etwas teureres aber stromsparenderes Modell zu kaufen
      • Von AntonioFunes Freier Autor
        @Corsa500: ja, das ist ein Mini-Fehler, da ich im Text schrieb, dass man auch für das AMD-System 1600er nehmen kann. In der Tabelle sollte also an sich 1333er stehen - allerdings würd ich persönlich trotzdem 1600er nehmen, da der Aufpreis gering ist und man den RAM später einmal auch etwas teurer weiterverkaufen kann. ;)

        Zitat von rednose
        Auf den Stromverbrauch achten! Vor allem wenn wie bei mir der PC lange an ist, kann das recht schnell ins Geld gehen. Jetzt mit Laptop, der nur ca 25-30% des Desktops zieht kann ich ca 3kWh pro Tag sparen, stolze 60-70 cent pro Tag also ca 20 Euro pro Monat
        Dann hast Du aber eine Grafikkarte in Deinem PC, die wirklich extrem viel Strom im IDLE bzw bei Office&Co benötigt - denn Du wirst ja nicht 24 Std am Tag mit Volllast spielen, oder? ;) Ein PC mit einer halbwegs modernen Gamerkarte (zB AMD 6000er- oder Nvidia 400er-Generation) benötigt um die 100W ohne Last. Ein Laptop vlt um die 30-40W. Nehmen wir mal an, dass es 70W Ersparnis sind und der PC wirklich den GANZEN Tag an ist: 356 * 24h * 0,07 KW * 0,2€/KWh = ca 125€/JAHR. Wenn Du nun überlegst, dass Du für ein Notebook, das nicht mal an die Spieleleistung eines 700€-PCs rankommt, 1400€ und mehr zahlen musst, dauert das immer noch viele Jahre, bis es sich rentiert. Für User, die den PC "nur" 12 oder sogar nur 3 Stunden am Tag angeschaltert haben, ist die Rechnung noch klarer.

        Oder hattest Du vlt. sogar den Verbrauch bei Last für die Rechnung genutzt? Denn wenn ich richtig rechne ergeben sich Deine 3KWh pro Tag aus satten 120 Watt UND 24Std pro Tag (24h * 0,12KW), und wenn Du 120 Watt UNTERSCHIED zu nem Laptop hast, dann könnte das bei Last sein ^^ Erst recht wenn Du nicht 24 Std sondern zB "nur" 12 Std als Grundlage nimmst, dann sind es nämlich 240W Unterschied, die Du als Grundlage nimmst.

        Für nen Office-PC sieht es etwas anders aus, denn für 400-500€ gibt es gute OfficeNotebooks, da ist auch ein neur Office-PC mit Monitor und Windows nicht viel günstiger.

        Zum Thema Notebooks und Strom findest Du übrigens auch etwas im Special vom 17.6: http://www.pcgames.de/Har...
      • Von rednose Anwärter/in
        Ich habe mir vor ca 4 Jahren auch einen PC selber zusammengestellt und war mit der Leistung sehr zufrieden.
        2 Dinge, auf die ich nicht geachtet hatte, die mich aber im Nachhinein doch gestört haben:
        -Auf den Stromverbrauch achten! Vor allem wenn wie bei mir der PC lange an ist, kann das recht schnell ins Geld gehen. Jetzt mit Laptop, der nur ca 25-30% des Desktops zieht kann ich ca 3kWh pro Tag sparen, stolze 60-70 cent pro Tag also ca 20 Euro pro Monat
        -Auf die Lautstärke achten und einen Lüfter nehmen, der nach Bedarf läuft und nicht die ganze Zeit. Es muss nicht flüsterleise sein, aber bei mir war das schon recht laut und nach einiger Zeit hat das ganz schön genervt.
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