Der Anstoß 3-Konkurrent glänzt mit schicken 3D-Spielszenen und einfacher Steuerung.
Anders als in Anstoß 3 können Sie die Spieler nicht stufenlos verschieben.
Das X im Bundesliga Manager X könnte auch für die römische Zehn stehen zehn Jahre Bundesliga Manager. Zehn Jahre, in denen sich die Spielgrafik immer mehr an FIFA-Standards herangepirscht hat. Aber auch zehn Jahre, in denen sich Ihre Aufgaben als Trainer und Manager eines Bundesliga-Teams kaum verändert haben. Sie dürfen aufstellen, taktieren, trainieren, verhandeln, einkaufen, das Stadiongelände ausbauen, Sponsoren werben und um Salatschüsseln und Pokale kämpfen. Nur österreichische BMX-Käufer bekommen die Originaldaten der dortigen Max. Bundesliga, alle anderen müssten Schalke Gelsenkirchen zunächst per eingebauten Editor (Marke: mächtig, aber auch mächtig komplex) ändern. Einmal gewählt, bleibt Ihnen Ihr Klub ewig erhalten; Karrieren mit Vereinswechsel (soll in der Praxis vorkommen) sind nicht eingeplant. Mit je nach Komplexitätsstufe bis zu zwölf Auswahlbuttons ist ein Verirren in den Menüs so gut wie ausgeschlossen; Warnlampen und eine E-Mail-Funktion weisen Sie auf rote Zahlen und absinkende Trainingswerte hin. Der Kauf von Spielern erfolgt durch Angebot-Abgeben und Abwarten so was wurde schon spannender inszeniert. Die Spiele selbst lassen sich in 2D oder 3D (dauert jeweils rund zehn Minuten) verfolgen. Wer drauf verzichtet, bekommt leider so gut wie keine Hinweise darauf, wie es zur 0:3-Schlappe kam. Lag es womöglich an mangelnder Kondition? Oder am Fliegenfänger-Torwart?

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