Echtzeit-Strategie ganz ohne Ressourcenmanagement
Frontline Attack
Die Earth-Engine glänzt ein weiteres Mal mit schönen Lichteffekten.
ist der jüngste Vertreter der mittlerweile zahllosen Echtzeit-Strategiespiele, die auf der Earth-Engine basieren. Im Gegensatz zu all seinen inoffiziellen Vorgängern verzichtet das Spiel auf den Basis-und-Tankrush-Aufbau-Einheitsbrei, sondern setzt auf groß angelegte Kampagnen mit wenigen Einheiten und null Ressourcen.
Die insgesamt 24 Missionen sind im Zweiten Weltkrieg angesiedelt und orientieren sich grob an historischen Feldzügen wie der Operation Barbarossa oder der Schlacht um Kursk. Deren epische Ausmaße werden auf dem Bildschirm aber nicht wiedergegeben, stattdessen sind auf beiden Seiten nur selten mehr als 20 Einheiten mit ihren reizvollen Details und Lichteffekten zu sehen. Die sind dafür umso wertvoller: Erst nachdem Zwischenziele wie die Eroberung eines Staudamms oder die Vernichtung eines Munitionsdepots erledigt sind, schickt die Heeresleitung Nachschub - allerdings nur in homöopathischen Dosen. So kann eine einzige verlorene Einheit schon zum Scheitern einer Mission führen, weshalb Frontline Attack sehr vorsichtig und überlegt zu spielen ist.
Erst im späteren Spielverlauf darf man begrenzte Stückzahlen an Bunkern und Geschütztürmen bauen, um Luftangriffe abzuwehren oder die eigenen Landungspunkte zu verteidigen. Geld benötigt man dafür nicht, nur im Mehrspielermodus wird das altbekannte Ressourcensystem (durch die Besetzung von Minen und Fabriken fließt das für Einheiten und Gebäude benötigte Geld) genutzt. Dieser Modus spielt sich daher erschreckend gewöhnlich - ein klarer Abstieg gegenüber den spannenden Einzelspielermissionen.

danke
cya
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