Von Rollercoaster Tycoon 4 bis Outcast 2 und Ultima X - Crowd-Funding als Rettung totgeglaubter Spiele
Das Entwicklerstudio Double Fine hat via Crowd-Funding mehr als 1,6 Millionen US-Dollar eingenommen, um ein neues Adventure zu entwickeln. Welche Spiele wären durch solche eine Finanzierung noch möglich oder wünschenswert? PC Games hat Vorschläge.
Das Entwicklerstudio Double Fine hat es vorgemacht. Innerhalb weniger Stunden hat man durch sogenanntes Crowd-Funding mehr als 1 Million US-Dollar eingenommen. Und womit? Mit dem Versprechen, mal wieder ein ordentliches Adventure auf den Markt zu bringen – zusammen mit dem Monkey Island-Erfinder Ron Gilbert. Unter dem Begriff des Crowd-Funding versteht man die Finanzierung eines Projektes durch interessierte Investoren, die in diesem Fall zumeist aus Privatpersonen bestehen. Hier kann jeder dem Projekt ab 1 US-Dollar unter die Arme greifen. Wer 15 US-Dollar beiträgt, der erhält das fertige Spiel und Extras gratis.
Wer noch mehr zahlen will, erhält dementsprechend weitere Extras. Im Fall des Double Fine-Adventures waren 150.000 US-Dollar die Höchstgrenze. Wer diesen Betrag zahlte, erhielt von Tim Schaefer höchstpersönlich eine originalverpackte Version des Kult-Adventures Day of the Tentacle. Das Prinzip des Crowd-Funding hat hier wunderbar funktioniert und auch andere Spiele profitieren bereits von einem ähnlichen Prinzip. Das Rennspiel C.A.R.S. beispielsweise wird lediglich von der Community finanziert.
Da stellt sich natürlich die Frage, welche Spiele noch über Crowd-Funding finanziert werden könnten. Fortsetzungen lang geliebter Serien beispielsweise. Für Publisher, egal welcher Größe, könnte so das finanzielle Risiko minimiert werden. PC Games hat eine kurze Liste zusammengestellt, mit Spielen, die wir uns über Crowd-Funding-Finanzierung wünschen würden. Nutzt die Kommentarfunktion und sagt uns, welches Spiel ihr gerne auf diese Art und Weise realisiert sehen würdet. Weitere Informationen zur Crowd-Funding-Aktion von Double Fine findet ihr übrigens hier.

Daher scheidet hier Crowdfunding wohl leider aus. Ein zweistelliger Millionenbetrag käme so nämlich nie zustande.
Allerdings kann CF auch als Anschubfinanzierung dienen, die solvente Geldgeber anlockt. Vielleicht doch ein Funken Hoffnung...
Ein neues Outcast z.B. wäre schon genial. Mit aktueller Technik und Grafik, das würde viele andere Spiele deutlich in den Schatten stellen. Von der Art und dem Gameplay her ist Outcast immer noch sehr genial.
Och, es gibt Sauerbraten :-B
naja, es würde halt schon mehr Sinn machen wenn die das erster nur Online verkaufen und danach das dann auch mit mehr Reputation und Rücklagen später in den Laden zu bringen, denn immerhin muss man halt auch bedenken, das bei einem Ladenkauf-Spiel ja noch vorher jede Menge Geld in die Taschen der Händler fließt
Hm, irgendwo müsst ich Outcast noch rumliegen haben, aber warscheinlich ist die in der gleichen Box wie Grim Fandango und ich find des Mistding nicht *grml*
Ein neues Outcast z.B. wäre schon genial. Mit aktueller Technik und Grafik, das würde viele andere Spiele deutlich in den Schatten stellen. Von der Art und dem Gameplay her ist Outcast immer noch sehr genial.
aber so bei Bioware, nicht wirklich, da müssten die das wenn schon irgendwie anderster aufziehen, wie z.B. ein Studio von Leuten die grade die Digipen verlassen haben bekommt von Bioware eine Lizenz und wird vorfinanziert über Crowdfunding