Kaufberatung - Fit für Spiele-Hits 2012: Gamer-Mainboards für Intel Sockel 1155 (Sandy Bridge)

7
Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

In unserem Special haben wir acht Mainbaords für Intels erfolgreichen Sockel 1155 für euch herausgesucht. Damit könnt ihr euren PC aufrüsten, um für die Spiele-Highlights 2012 fit zu sein. Wir sagen euch auch, worauf ihr beim Kauf, Aufrüsten und Übertakten achten müsst.

Die Auswahl an Mainboards für den Sockel 1155 ist riesig. Wir haben daher den Markt sondiert und acht Modelle zwischen 90 und 165 Euro herausgepickt. Dabei legten wir Wert darauf, dass die Mainbaords zum Übertakten geeignet sind, aber auch darauf, dass sie für ihren Preis ordentlich ausgestattet sind. Intels Sandy Bridge-Plattform ist vor allem bei Gamern sehr beliebt und erfolgreich. Mit Prozessoren wie dem Intel i5-2400 oder dem Intel i5-2500k erlangt man bei Spielen in vielen Fällen deutlich mehr FPS (Bilder pro Sekunde) als mit den gängigen Vier- und Sechskern-Prozessoren von AMD.

Dafür zahlt man allerdings auch etwas mehr für die CPU. Auch die Mainboards mit Sockel 1155 passend zu den Sandy Bridge- Prozessoren kosten im Durchschnitt etwas mehr als ähnlich ausgestatte Modelle für AMDs Sockel AM3 oder AM3+. Trotzdem ist man ab etwa 90 Euro dabei, wenn man ein Mainboard für Intel Sockel 1155 sucht, mit dem sich bei Bedarf auch gut Übertakten lässt. Die neueren Intel-Prozessoren sind dafür nämlich recht gut geeignet, so dass man auch ohne großes Übertaktungswissen gefahrlos einiges mehr an Leistung herausholen kann.

Chipsätze und Prozessoren zum Übertakten
Wichtig ist dabei allerdings die Wahl des Chipsatzes und auch der CPU. Denn nur Prozessoren mit einem "k" als Namensanhang lassen sich auf normalem Wege übertakten, so wie zum Beispiel der Intel core i5-2500k. Bei den Mainboardchipsätzen scheint es ein wenig komplizierter, ist aber am Ende doch einfach zu erkennen, wenn man Bescheid weiß. Mainboards mit den Chipsätzen P67 oder Z68 sind zum Übertakten geeignet – alle anderen nicht. Der Chipsatz steckt bei den allermeisten Mainboardmodellen im Namen irgendwo mit drin, das heißt: verbirgt sich irgendwo ein "P67" im Namen des Mainboards, dann basiert es in jedem Falle auf dem P67-Chipsatz.

Chipsatz-Bug: Z68 nicht betroffen
Zu Release der "Sandy Bridge"-Plattform gab es einen kleinen Bug in den Chipsätzen – aus diesem Grunde wurden alle Sockel 1155-Chipsätze in einer überarbeiteten Version auf den Markt gebracht. Dies ist an dem Zusatz "B3" zu erkennen, welcher ebenfalls bei einigen Modellen im Namen enthalten ist. Im Zweifel solltet ihr entweder im Shop eurer Wahl genauer nachsehen, ob es sich um eine B3-Version handelt, oder direkt in unserem PCGames-Preisvergleich nach dem Chipsatz P67 (B3) filtern. Da die überarbeiteten Chipsätze bereits länger im Handel sind, sollte es zudem schwierig sein, versehentlich ein Mainboard mit der fehlerhaften Version zu kaufen. Eine Ausnahme ist der Chipsatz Z68, welcher ohnehin erst nach der Überarbeitung der anderen Chipsätze herauskam und daher stets fehlerfrei ist. Der Unterschied zum P67Chipsatz besteht übrigens darin, dass man mit dem Z68-Chipsatz bei Bedarf auch die in den SandyBridge-CPUs integrierte Grafikeinheit nutzen und somit den PC auch ohne eine separate Grafikkarte betreiben kann.

Bildergalerie

7
  1. Seite 1 Kaufberatung Mainboards Sockel 1155: Einleitung, Chipsatzbug und Übertakten
  2. Seite 2 Kaufberatung Mainboards Sockel 1155: passender RAM und Kaufberatung Teil 1
  3. Seite 3 Kaufberatung Mainboards Sockel 1155: Kaufberatung Teil 2 und Tabelle
    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von HMCpretender Hobby-Spieler/in
        Also die Grafikkarte ist in der tat neuer, aber weniger aus Notwendigkeit, als aus dem Grund, dass ich meine Gf 9600GT in einen anderen Rechner einbauen wollte, der es wirklich nötig hatte. Die hätte es aber auch noch getan, ich sagte ja, dass ich mittlere Details für zumutbar halte.

        Es gibt halt derzeit nur eine Hand voll Spielen, die wirklich höhere Anforderungen haben, als das, was 07/08 erschienen ist und selbst die kann man mit Abstrichen immer noch zum laufen bringen. Ich selbst hätte damals auch nicht gedacht, dass ich 2012 noch die gleiche Hardware benutze, aber ich sehe derzeit keine Veranlassung etwas zu ändern.
      • Von HMCpretender Hobby-Spieler/in
        Also die Grafikkarte ist in der tat neuer, aber weniger aus Notwendigkeit, als aus dem Grund, dass ich meine Gf 9600GT in einen anderen Rechner einbauen wollte, der es wirklich nötig hatte. Die hätte es aber auch noch getan, ich sagte ja, dass ich mittlere Details für zumutbar halte.

        Es gibt halt derzeit nur eine Hand voll Spielen, die wirklich höhere Anforderungen haben, als das, was 07/08 erschienen ist und selbst die kann man mit Abstrichen immer noch zum laufen bringen. Ich selbst hätte damals auch nicht gedacht, dass ich 2012 noch die gleiche Hardware benutze, aber ich sehe derzeit keine Veranlassung etwas zu ändern.
      • Von Herbboy Mitglied
        Dann ist Dein PC aber keine 4-5 Jahre alt, wenn Du eine 5770 hast ;) und Dein Dualcore ist sicher einer, der "damals" eher zu den Top-Dualcores gehörte, oder? Ich selber hatte auch lange einen Dualcore (Intel E8400), auch als viele schon längst Quadcores hatten, und auch meine AMD 3870 durch eine 5770 ersetzt - das verdoppelte die FPS beinah - aber es hat dann irgendwann doch nur noch für mittlere Details gereicht bei Full HD. Da hab ich dann erst nen Qaudcore geholt, denn es gibt nunmal inzwischen doch einige Games, die davon sehr profitieren, und ein Jahr danach noch eine AMD 6870 dazu.
      • Von HMCpretender Hobby-Spieler/in
        Ich habe tatsächlich nur einen Dualcore, dazu eine HD5770 für 100 Euro und spiele eigentlich alles auf hohen bis höchsten Einstellungen. Mittle Settings halte ich aber grundsätzlich auch für zumutbar...

        Gut, wer natürlich einen Monitor >21 Zoll benutzt, der mag bei der Grafikkarte etwas mehr Power benötigen, so riesen Geräte passen bei mir aber eh nicht auf den Schreibtisch.
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von HMCpretender
        Den Sinn von "aufrüsten" sehe ich derzeit sowieso nicht. Wer einen Rechner hat, der jünger als 5 Jahre ist, sollte eigentlich gut zurecht kommen.
        naja, das stimmt nun auch wieder nicht. Wenn Du nur einen Dualcore hast, wird es bei manchen Spielen schon eng, und auch 4 Jahre alte Quadcotes sind grenzwertig. Und was die Graifkkarte angeht, ist auch eine Karte, die vor 4 Jahren Top war, inzwischen recht schwach - dafür kriegst Du aber für 150€ schon eine Karte, die für alles auf hohen Details reicht. Vor 4-5 Jahren hätte so eine Karte, welche die damals neuesten Spiele so gut schafft, eher 300€ gekostet.

        Gut, wenn DU nen alten Monitor hast und nur bei 1280x1024 spielst und niedrige Details reichen, dann ist vlt. auch ein 4-5 jahre alter damals "Mittelklasse" PC okay - aber viele wollen halt die neueren Spiele auch auf hohen Details spielen, und da reicht ein 4 Jahre alter PC vermutlich nicht aus
      • Von HMCpretender Hobby-Spieler/in
        Den Sinn von "aufrüsten" sehe ich derzeit sowieso nicht. Wer einen Rechner hat, der jünger als 5 Jahre ist, sollte eigentlich gut zurecht kommen.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk