Kaufberatung - Fit für Spiele-Hits 2012: Gamer-Mainboards für Intel Sockel 1155 (Sandy Bridge)
ASRock P67 Extreme6Die Auswahl an Mainboards für den Sockel 1155 ist riesig. Wir haben daher den Markt sondiert und acht Modelle zwischen 90 und 165 Euro herausgepickt. Dabei legten wir Wert darauf, dass die Mainbaords zum Übertakten geeignet sind, aber auch darauf, dass sie für ihren Preis ordentlich ausgestattet sind. Intels Sandy Bridge-Plattform ist vor allem bei Gamern sehr beliebt und erfolgreich. Mit Prozessoren wie dem Intel i5-2400 oder dem Intel i5-2500k erlangt man bei Spielen in vielen Fällen deutlich mehr FPS (Bilder pro Sekunde) als mit den gängigen Vier- und Sechskern-Prozessoren von AMD.
Dafür zahlt man allerdings auch etwas mehr für die CPU. Auch die Mainboards mit Sockel 1155 passend zu den Sandy Bridge- Prozessoren kosten im Durchschnitt etwas mehr als ähnlich ausgestatte Modelle für AMDs Sockel AM3 oder AM3+. Trotzdem ist man ab etwa 90 Euro dabei, wenn man ein Mainboard für Intel Sockel 1155 sucht, mit dem sich bei Bedarf auch gut Übertakten lässt. Die neueren Intel-Prozessoren sind dafür nämlich recht gut geeignet, so dass man auch ohne großes Übertaktungswissen gefahrlos einiges mehr an Leistung herausholen kann.
Chipsätze und Prozessoren zum Übertakten
Wichtig ist dabei allerdings die Wahl des Chipsatzes und auch der CPU. Denn nur Prozessoren mit einem "k" als Namensanhang lassen sich auf normalem Wege übertakten, so wie zum Beispiel der Intel core i5-2500k. Bei den Mainboardchipsätzen scheint es ein wenig komplizierter, ist aber am Ende doch einfach zu erkennen, wenn man Bescheid weiß. Mainboards mit den Chipsätzen P67 oder Z68 sind zum Übertakten geeignet – alle anderen nicht. Der Chipsatz steckt bei den allermeisten Mainboardmodellen im Namen irgendwo mit drin, das heißt: verbirgt sich irgendwo ein "P67" im Namen des Mainboards, dann basiert es in jedem Falle auf dem P67-Chipsatz.
Chipsatz-Bug: Z68 nicht betroffen
Zu Release der "Sandy Bridge"-Plattform gab es einen kleinen Bug in den Chipsätzen – aus diesem Grunde wurden alle Sockel 1155-Chipsätze in einer überarbeiteten Version auf den Markt gebracht. Dies ist an dem Zusatz "B3" zu erkennen, welcher ebenfalls bei einigen Modellen im Namen enthalten ist. Im Zweifel solltet ihr entweder im Shop eurer Wahl genauer nachsehen, ob es sich um eine B3-Version handelt, oder direkt in unserem PCGames-Preisvergleich nach dem Chipsatz P67 (B3) filtern. Da die überarbeiteten Chipsätze bereits länger im Handel sind, sollte es zudem schwierig sein, versehentlich ein Mainboard mit der fehlerhaften Version zu kaufen. Eine Ausnahme ist der Chipsatz Z68, welcher ohnehin erst nach der Überarbeitung der anderen Chipsätze herauskam und daher stets fehlerfrei ist. Der Unterschied zum P67Chipsatz besteht übrigens darin, dass man mit dem Z68-Chipsatz bei Bedarf auch die in den SandyBridge-CPUs integrierte Grafikeinheit nutzen und somit den PC auch ohne eine separate Grafikkarte betreiben kann.
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Es gibt halt derzeit…
Gut, wer natürlich einen Monitor >21 Zoll benutzt, der mag bei der Grafikkarte etwas mehr Power benötigen, so riesen Geräte passen bei mir aber eh nicht auf den Schreibtisch.