Notebooks für Weihnachtsfest: Laptops zum Spielen von 450 bis 1.600 Euro

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

In unserem Special findet ihr Tipps und Kaufempfehlungen zum Thema Notebooks für Spieler. Gaming-Notebooks sind für viele Spieler eine attraktive Alternative zum klassischen PC, kosten aber im direkten Vergleich etwas mehr und bieten einige Fallstricke. Wir helfen euch bei der Auswahl von Spiele-Laptops in mehreren Preiskategorien.

Notebooks sind ein gern gesehenes Weihnachtsgeschenk. In unserem Special erfahrt ihr gerade noch rechtzeitig für einen Last-Minute-Weihnachtswunsch, welche mobile Hardware auch zum Spielen geeignet ist, und was sie kostet. Und auch wer überraschen mit einem Notebook beschert wird kann nachsehen, ob ein Umtausch nicht die bessere Wahl ist.

Natürlich richten sich unsere Tipps ebenso an diejenigen unter euch, die von ihrem "Weihnachtsgeld" zuschlagen oder auch völlig unabhängig vom Weihnachtsfest ein Notebook anschaffen wollen – oder auch jemand anderen beschenken wollen. Spielefans müssen allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen. Speziell zum Thema "Spielefähigkeit" wollen wir euch daher hier spieleteugliche Grafikchips und entsprechende Notebookmodelle als Kaufempfehlung aufführen.

Mobiles Gaming: kein Schnäppchen

Acer Aspire 7750G Quelle: Acer Acer Aspire 7750G Wer ein bisschen nachdenkt, den wird es nicht wundern. Leistungsfähige Hardware erzeugt Wärme. In einem Notebook ist aber naturgemäß wenig Platz. Daher ist es natürlich deutlich komplizierter, starke Hardware in
einem Notebook unterzubringen als in einem PC, in dessen Innerem viel Luft ist. Bis etwa 500 Euro sind Notebooks noch relativ günstig, aber ab 500 Euro beginnt schnell der Preisbereich, bei dem man für ein Notebook das Doppelte eines ähnlichen starken PCs aufbringen muss. Zudem gibt es auch Grenzen bei der Leistungsfähigkeit von Notebooks. Denn eine Grafikkartenleistung, die selbst bei einem PC eine gute Gehäuse-Kühlung und große Grafikkartenkühler voraussetzen, ist selbst mit den größten Kniffen nicht in einem Notebook unterzubringen. Das teuerste hier vorgestellte Notebook kostet 1600 Euro und besitzt dabei nicht einmal die Spieleleistung eines PCs für etwa 700 Euro.

Was spricht für, was gegen ein Notebook

MSI GT680R Quelle: MSI MSI GT680R Vorteile hat ein Notebook natürlich trotz des relativ hohen Preises. Punkt Eins ist die Mobilität. Notebooks mit 15,6 Zoll passen sehr gut in einen normalen Rucksack. Selbst günstige Notebooks bieten für Officetätigkeiten meist zwei bis drei Stunden Akkulaufzeit. Aber auch wer ein Notebook eher oder ausschließlich zu Hause nutzt, hat Vorteile. Dank der inzwischen meistens vorhandenen WLAN-Router könnt ihr natürlich auch das Internet in der ganzen Wohnung nutzen und mal am Esstisch, mal im Schlafzimmer und mal auf dem Sofa im Wohnzimmer surfen oder gamen. Zudem kann ein oftmals ungeliebter PC-Schreibtisch wegfallen. Außerdem verbraucht ein Notebook sehr wenig Strom im Vergleich zu einem PC, wobei dies für Durchschnittsnutzer eher ein psychologischer Faktor ist: selbst wer seinen PC wirklich jeden Tag sechs Stunden lang benutzt, würde nur etwa 45 Euro mehr an Stromkosten pro Jahr haben, sofern der PC zum Beispiel 100 Watt mehr an Strom benötigt. Das allein rechtfertigt einen Mehrpreis von meist nicht unter 200 Euro natürlich nicht.

Gerade für Spielefans ist neben dem Preis als Nachteil aber die mangelnde Erweiterbarkeit zu nennen. Arbeitsspeicher und Laufwerke stellen zwar kein großes Problem dar, beim Prozessor wird es schon kritischer. Grafikkarten sind für den Normaluser aber beinah unmöglich zu erweitern. Zunächst muss man eine genau passende Notebookkarte finden. Diese sind trotz einiger Standards und Normen nicht immer mit jedem Notebook kompatibel. Dazu kommt das Kühlungsproblem, denn selbst wenn die Grafikkarte läuft, kann es unter Last Hitzeprobleme geben. Notebookgrafikkarten sind zudem sehr selten zu finden und teuer. Dies ist wiederum begründet durch einen kleinen Teufelskreis: gerade weil es kompliziert ist, eine kompatible Grafikkarte zu finden, gibt es wenig Nachfrage. Da die Nachfrage gering ist, gibt es auch wenig Angebot. Zudem müssten die Händler die Preise mit einem Aufschlag versehen, da sie wegen der Kompatibilitätsproblematik zwangsläufig mit relativ vielen Rücksendungen rechnen müssen. Ein ohnehin kleines Angebot und der Preisaufschlag macht die Karten noch teurer, somit sinkt die Nachfrage abermals weiter ab – und der Teufelskreis ist komplett. Auch im Schadensfall zeigt sich ein Nachteil: Ersatzteile bietet oft der Notebookhersteller monopolartig als einziger Lieferant an. Ersatzteilpreise und somit Reparaturen sind also ebenfalls meist recht teuer.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Kaufberatung Notebooks: Einleitung; Kostenfaktor; Pro und Contra Notebooks
  2. Seite 2 Kaufberatung Notebooks: wer braucht eines; Hinweise zu Grafikchip-Namen und zur Kaufberatung
  3. Seite 3 Kaufberatung Notebooks: Modelle zwischen 450 und 900 Euro
  4. Seite 4 Kaufberatung Notebooks: Modelle zwischen 900 und 1600 Euro und Tabelle
    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Herbboy Mitglied
        Eben - aber manche Leute brauchen wirklich eines oder wollen halt gern mal auswärts zocken oder finden es einfach nur "toll", wenn der Tisch mit PC + Monitor endlich wegkommt.

        Mein bester Freund zB hat Frau und 2 Kinder und hätte in seiner Wohnung echt nur Platz für einen 40cm breiten PC-Tisch neben dem Kleiderschrank seines Schlafzimmers - da ist ihm ein Notebook, mit dem er am Wohn- oder Esszimmertisch arbeiten kann, viel lieber, als sich in der Ecke seines Schlafzimmers vom Familienleben abzukapseln ;) da ist er sogar lieber bereit, 200€ zu zahlen, FALLS mal was kaputtgeht...
      • Von Herbboy Mitglied
        Eben - aber manche Leute brauchen wirklich eines oder wollen halt gern mal auswärts zocken oder finden es einfach nur "toll", wenn der Tisch mit PC + Monitor endlich wegkommt.

        Mein bester Freund zB hat Frau und 2 Kinder und hätte in seiner Wohnung echt nur Platz für einen 40cm breiten PC-Tisch neben dem Kleiderschrank seines Schlafzimmers - da ist ihm ein Notebook, mit dem er am Wohn- oder Esszimmertisch arbeiten kann, viel lieber, als sich in der Ecke seines Schlafzimmers vom Familienleben abzukapseln ;) da ist er sogar lieber bereit, 200€ zu zahlen, FALLS mal was kaputtgeht...
      • Von JillValentine21 Mitglied
        Ein Notebook ist praktisch weil es mobil ist und wenig Platz und Strom braucht.. ABER für mich wäre es Schwachsinn weil ich mit meinem Rechner fast nur spiele oder musik höre und Filme schaue.. Und ich will meinen Rechner auch nicht überall mit hin nehmen wenn ich in die Küche gehe oder ins Schlafzimmer gehe will ich nicht am Rechner sitzen sondern entweder essen oder schlafen.. Und wenn ich die Wohnung verlasse gehe ich arbeiten oder mach sonstwas wozu brauch ich da ein Notebook?

        Naja am wichtigsten ist für mich das aufrüsten es ist mein Hobby umzubauen und umzurüsten und ein Notebook ist einfach nichts für mich ich kaufe mir Teile lieber einzeln und baue sie ein das geht bei einem Notebook einfach nicht.

        Und wenn am Notebook was kaputt ist sitz man oft wochenlang ohne da weil sie eingeschickt werden oder was weiß ich..

        Das hatte mein Nachbar vor kurzen erst ihm ist die Grafikkarte abgeschmiert und da die Garantie abgelaufen war hätte er fast 200 NUR für die Graka zahlen müssen also Notebook? Nein danke
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