Notebooks für Weihnachtsfest: Laptops zum Spielen von 450 bis 1.600 Euro
Gerade zu Weihnachten sind Notebooks ein schönes Geschenk. Wir geben euch Kauftipps für spieletaugliche Modelle.Notebooks sind ein gern gesehenes Weihnachtsgeschenk. In unserem Special erfahrt ihr gerade noch rechtzeitig für einen Last-Minute-Weihnachtswunsch, welche mobile Hardware auch zum Spielen geeignet ist, und was sie kostet. Und auch wer überraschen mit einem Notebook beschert wird kann nachsehen, ob ein Umtausch nicht die bessere Wahl ist.
Natürlich richten sich unsere Tipps ebenso an diejenigen unter euch, die von ihrem "Weihnachtsgeld" zuschlagen oder auch völlig unabhängig vom Weihnachtsfest ein Notebook anschaffen wollen – oder auch jemand anderen beschenken wollen. Spielefans müssen allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen. Speziell zum Thema "Spielefähigkeit" wollen wir euch daher hier spieleteugliche Grafikchips und entsprechende Notebookmodelle als Kaufempfehlung aufführen.
Mobiles Gaming: kein Schnäppchen
Acer Aspire 7750GWer ein bisschen nachdenkt, den wird es nicht wundern. Leistungsfähige Hardware erzeugt Wärme. In einem Notebook ist aber naturgemäß wenig Platz. Daher ist es natürlich deutlich komplizierter, starke Hardware in
einem Notebook unterzubringen als in einem PC, in dessen Innerem viel Luft ist. Bis etwa 500 Euro sind Notebooks noch relativ günstig, aber ab 500 Euro beginnt schnell der Preisbereich, bei dem man für ein Notebook das Doppelte eines ähnlichen starken PCs aufbringen muss. Zudem gibt es auch Grenzen bei der Leistungsfähigkeit von Notebooks. Denn eine Grafikkartenleistung, die selbst bei einem PC eine gute Gehäuse-Kühlung und große Grafikkartenkühler voraussetzen, ist selbst mit den größten Kniffen nicht in einem Notebook unterzubringen. Das teuerste hier vorgestellte Notebook kostet 1600 Euro und besitzt dabei nicht einmal die Spieleleistung eines PCs für etwa 700 Euro.
Was spricht für, was gegen ein Notebook
MSI GT680R Vorteile hat ein Notebook natürlich trotz des relativ hohen Preises. Punkt Eins ist die Mobilität. Notebooks mit 15,6 Zoll passen sehr gut in einen normalen Rucksack. Selbst günstige Notebooks bieten für Officetätigkeiten meist zwei bis drei Stunden Akkulaufzeit. Aber auch wer ein Notebook eher oder ausschließlich zu Hause nutzt, hat Vorteile. Dank der inzwischen meistens vorhandenen WLAN-Router könnt ihr natürlich auch das Internet in der ganzen Wohnung nutzen und mal am Esstisch, mal im Schlafzimmer und mal auf dem Sofa im Wohnzimmer surfen oder gamen. Zudem kann ein oftmals ungeliebter PC-Schreibtisch wegfallen. Außerdem verbraucht ein Notebook sehr wenig Strom im Vergleich zu einem PC, wobei dies für Durchschnittsnutzer eher ein psychologischer Faktor ist: selbst wer seinen PC wirklich jeden Tag sechs Stunden lang benutzt, würde nur etwa 45 Euro mehr an Stromkosten pro Jahr haben, sofern der PC zum Beispiel 100 Watt mehr an Strom benötigt. Das allein rechtfertigt einen Mehrpreis von meist nicht unter 200 Euro natürlich nicht.
Gerade für Spielefans ist neben dem Preis als Nachteil aber die mangelnde Erweiterbarkeit zu nennen. Arbeitsspeicher und Laufwerke stellen zwar kein großes Problem dar, beim Prozessor wird es schon kritischer. Grafikkarten sind für den Normaluser aber beinah unmöglich zu erweitern. Zunächst muss man eine genau passende Notebookkarte finden. Diese sind trotz einiger Standards und Normen nicht immer mit jedem Notebook kompatibel. Dazu kommt das Kühlungsproblem, denn selbst wenn die Grafikkarte läuft, kann es unter Last Hitzeprobleme geben. Notebookgrafikkarten sind zudem sehr selten zu finden und teuer. Dies ist wiederum begründet durch einen kleinen Teufelskreis: gerade weil es kompliziert ist, eine kompatible Grafikkarte zu finden, gibt es wenig Nachfrage. Da die Nachfrage gering ist, gibt es auch wenig Angebot. Zudem müssten die Händler die Preise mit einem Aufschlag versehen, da sie wegen der Kompatibilitätsproblematik zwangsläufig mit relativ vielen Rücksendungen rechnen müssen. Ein ohnehin kleines Angebot und der Preisaufschlag macht die Karten noch teurer, somit sinkt die Nachfrage abermals weiter ab – und der Teufelskreis ist komplett. Auch im Schadensfall zeigt sich ein Nachteil: Ersatzteile bietet oft der Notebookhersteller monopolartig als einziger Lieferant an. Ersatzteilpreise und somit Reparaturen sind also ebenfalls meist recht teuer.
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