Mainboards für Intel Sockel 1155: Tipps und Kaufberatung

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Intels Sandy Bridge ist bei Spielern besonders beliebt. In unserer Kaufberatung findet ihr Tipps und ihr einige Mainboards für Sockel 1155 zwischen 70 und 160 Euro.

Durch den großen Erfolg von Intels Sandy Bridge wählen viele Gamer beim Aufrüsten oder Neukauf eine Sockel 1155-CPU. Das Mainboard sollte aber ebenfalls zum Einsatzzweck passen. Wir geben Euch einige Tipps zu Chipsätzen, B3-Stepping, Prozessoren und Arbeitsspeicher. Außerdem empfehlen wir noch acht Mainboard-Modelle zum Kauf.

Chipsätze
Für den Sockel 1155 gibt es diverse Chipsätze. Ein Chipsatz bestimmt gewisse Eigenschaften, die ein Mainboard haben oder auch nicht haben kann. Für Gamer sind im Grunde nur die beiden Chipsatz P67 und Z68 interessant, nicht zuletzt, da nur diese beiden Chipsätze (in Verbindung mit einer CPU mit dem Endkürzel "k" wie dem i5-2500k) dem Nutzer vollen Übertaktungsumfang ermöglichen. Anderen Chipsätzen wie der H67 oder H61 fehlen oft ein paar interessante Eigenschaften und sind eher für Office-PCs gedacht. Diese beiden Chipsätze besitzen aber, wie auch der Z68-Chipsatz, die Möglichkeit, eine in der CPU integrierte Grafikeinheit quasi als Onboardgrafik zu nutzen - eine separate Grafikkarte ist also nicht nötig. Spieler haben aber freilich ohnehin eine einigermaßen starke separate Grafikkarte. Es spricht am Ende alles für einen P67 oder Z68-Chipsatz, auch da entsprechende Modelle am Ende nur wenige Euro teurer als andere Mainboards sind. Der P67-Chipsatz, dem die Möglichkeit zur Nutzung der CPU-Grafikeinheit fehlt, ist wiederum in der Regel bei gleicher Ausstattung etwas preiswerter als der Z68-Chipsatz.

B3-Stepping
In vielen Produktbeschreibungen oder Preissuchmaschinen liest man etwas vom B3-Stepping. Es handelt sich dabei um eine Art "Version" der Chipsätze, welche normalerweise für den Käufer keine Rolle spielt. Da aber kurz nach Veröffentlichung der ersten Sockel 1155-Mainboards ein Fehler in den Chipsätzen entdeckt wurde, mussten neue Versionen der Chipsätze her - diese neuen Chipsätze haben das sogenannte "B3-Stepping". Der Zusatz "B3" im Namen oder Produktbeschreibung des Mainboards soll den Käufer also nur darauf hinweisen, dass das Mainboard eben einen dieser bereits fehlerfreien Chipsätze enthält. Beim Chipsatz Z68 fehlt dieser Zusatz zwar, dies liegt aber nur daran, dass der Chipsatz ohnehin erst herauskam, nachdem der Fehler bereits beseitigt war. Es gab also nie Mainboards mit einem fehlerbehafteten Z68-Chipsatz.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Mainboards Sockel 1155: Chipsätze und B3-Stepping
  2. Seite 2 Mainboards Sockel 1155: Prozessoren, Arbeitsspeicher, Kaufberatung Teil 1
  3. Seite 3 Mainboards Sockel 1155: Kaufberatung Teil 2 und Übersichtstabelle
    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Crwlng Stille/r Leser/in
        Fehler entdeckt^^ Im Artikel steht "Ein i5-2600 ist jedoch seinen Aufpreis nicht mehr wert", hab das beim ersten Lesen daher gar nicht weiter beachtet, da ich ja einen i7 gesucht habe. Einen i5-2600 gibts aber nicht, damit dürfte wohl der i7-2600 gemeint sein. Meine Frage hat sich somit erledigt, vll. sollte das aber im Artikel nochmal geändert werden. Danke für den Hinweis mit dem "k", das war mir aber bewusst :)
      • Von Crwlng Stille/r Leser/in
        Fehler entdeckt^^ Im Artikel steht "Ein i5-2600 ist jedoch seinen Aufpreis nicht mehr wert", hab das beim ersten Lesen daher gar nicht weiter beachtet, da ich ja einen i7 gesucht habe. Einen i5-2600 gibts aber nicht, damit dürfte wohl der i7-2600 gemeint sein. Meine Frage hat sich somit erledigt, vll. sollte das aber im Artikel nochmal geändert werden. Danke für den Hinweis mit dem "k", das war mir aber bewusst :)
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von Crwlng
        Im Artikel geht es um einen i5 2600 - ich meine aber den i7 2600k :)
        das ist egal, die "k" sind genau gleich, nur dass die "k"-CPUs komplett zum Übertakten freigeschaltet sind.
      • Von Crwlng Stille/r Leser/in
        Im Artikel geht es um einen i5 2600 - ich meine aber den i7 2600k :)
      • Von Herbboy Mitglied
        Naja, das steht ja auch im Artikel mit drin: der 2600k ist nur wenig besser in Spielen, kostet aber eben direkt viel mehr. Daher lohnt es sich auf keinen Fall. Was anderer wäre es, wenn Du sehr viel andere Anwendungen machst, bei denen der 2600k vielleicht dann doch einen merkbaren Vorteil hat - da kenn ich mich nicht aus, aber es kann sein, dass der zB beim Video encodieren schneller ist, was für Leute, die gern Videoediting machen, dann halt ein Vorteil wäre.
      • Von Crwlng Stille/r Leser/in
        Schöne Übersicht über die verschiedenen Mainboards, will demnächst aufrüsten und da passt das :) Aber nochmal ne kurze Frage zur CPU-Wahl: Lohnt sich ein i7 2600k oder reicht der i5 2500k? Zocke u.a. Bad Company 2 (und demnächst dann auch Battlefield 3 :D) und Starcraft 2. Hauptunterschied zwischen beiden ist ja (korrigiert mich wenn ich irre) das Hyperthreading, wodurch der i7 8 Kerne hat. Dafür ist er aber auch knapp 100€ teurer. Lohnt sich diese Mehrausgabe?
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