Mainboards für Intel Sockel 1155: Tipps und Kaufberatung
In unserer Kaufberatung findet ihr unter anderem acht Mainboards, die ihr Geld wert sind.Durch den großen Erfolg von Intels Sandy Bridge wählen viele Gamer beim Aufrüsten oder Neukauf eine Sockel 1155-CPU. Das Mainboard sollte aber ebenfalls zum Einsatzzweck passen. Wir geben Euch einige Tipps zu Chipsätzen, B3-Stepping, Prozessoren und Arbeitsspeicher. Außerdem empfehlen wir noch acht Mainboard-Modelle zum Kauf.
Chipsätze
Für den Sockel 1155 gibt es diverse Chipsätze. Ein Chipsatz bestimmt gewisse Eigenschaften, die ein Mainboard haben oder auch nicht haben kann. Für Gamer sind im Grunde nur die beiden Chipsatz P67 und Z68 interessant, nicht zuletzt, da nur diese beiden Chipsätze (in Verbindung mit einer CPU mit dem Endkürzel "k" wie dem i5-2500k) dem Nutzer vollen Übertaktungsumfang ermöglichen. Anderen Chipsätzen wie der H67 oder H61 fehlen oft ein paar interessante Eigenschaften und sind eher für Office-PCs gedacht. Diese beiden Chipsätze besitzen aber, wie auch der Z68-Chipsatz, die Möglichkeit, eine in der CPU integrierte Grafikeinheit quasi als Onboardgrafik zu nutzen - eine separate Grafikkarte ist also nicht nötig. Spieler haben aber freilich ohnehin eine einigermaßen starke separate Grafikkarte. Es spricht am Ende alles für einen P67 oder Z68-Chipsatz, auch da entsprechende Modelle am Ende nur wenige Euro teurer als andere Mainboards sind. Der P67-Chipsatz, dem die Möglichkeit zur Nutzung der CPU-Grafikeinheit fehlt, ist wiederum in der Regel bei gleicher Ausstattung etwas preiswerter als der Z68-Chipsatz.
B3-Stepping
In vielen Produktbeschreibungen oder Preissuchmaschinen liest man etwas vom B3-Stepping. Es handelt sich dabei um eine Art "Version" der Chipsätze, welche normalerweise für den Käufer keine Rolle spielt. Da aber kurz nach Veröffentlichung der ersten Sockel 1155-Mainboards ein Fehler in den Chipsätzen entdeckt wurde, mussten neue Versionen der Chipsätze her - diese neuen Chipsätze haben das sogenannte "B3-Stepping". Der Zusatz "B3" im Namen oder Produktbeschreibung des Mainboards soll den Käufer also nur darauf hinweisen, dass das Mainboard eben einen dieser bereits fehlerfreien Chipsätze enthält. Beim Chipsatz Z68 fehlt dieser Zusatz zwar, dies liegt aber nur daran, dass der Chipsatz ohnehin erst herauskam, nachdem der Fehler bereits beseitigt war. Es gab also nie Mainboards mit einem fehlerbehafteten Z68-Chipsatz.
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das ist egal, die "k" sind genau gleich, nur dass die "k"-CPUs komplett zum Übertakten freigeschaltet sind.