Feedback-Ergebnis: Arx Fatalis
Arx Fatalis
In Arx Fatalis werden die Zaubersprüche "in die Luft gemalt".
hatte es nicht einfach - mehr oder minder zeitgleich erschienen auch Rollenspiel-Schwergewichte wie Neverwinter Nights und Morrowind. Dass sich Arx Fatalis bei vielen Rollenspielern dennoch behaupten konnte, lag an der spannenden Story und der intensiven beklemmenden Atmosphäre. Lob gab es zudem für die zahlreichen Interaktionsmöglichkeiten und das erfrischend andere Magiesystem. Ärgerlich: Die extrem langen Ladezeiten sowie eine Reihe von Bugs, die aber größtenteils mit dem aktuellen Patch behoben werden.
Vier Fragen an den Hersteller
PC Games: Warum können die Gespräche nicht direkt beeinflusst werden?
Tami Otto (Produzentin bei Jowood): "Wenn man es genau betrachtet, kann der Spieler durch sein Handeln die Gespräche beeinflussen. Wirst du zum Beispiel gebeten, einen Gegenstand zu einem NPC zu bringen, kannst du dies tun - oder auch nicht. Andere Spiele würden hier eine ,Wollen Sie das tun: Ja/Nein?'-Textbox bringen - in Arx Fatalis gibst du die Antwort durch deine Aktionen, welche dann auch alle weiteren Gespräche mit den NPCs beeinflussen. Wir wollten jede Art von Pop-Up Menüs vermeiden und haben es eben auf diese Art und Weise gelöst."
PC Games: Wurde die Idee mit dem Zauberspruchmalen von Black & White inspiriert oder gab es die Idee schon vorher?
Otto: "Wir hatten diese Idee schon vor langer Zeit und haben daran gearbeitet. Als wir dann gelesen haben, dass Black & White das auch für sein Zaubersystem verwenden wird, waren wir schon sehr irritiert. So mussten wir akzeptieren, dass wir nun nicht mehr die Ersten sind, die dieses ,Super Spellcasting System? erfunden haben, sondern nur noch diejenigen, die es bei Black & White kopiert haben. Es gibt eben auf dieser Welt einige Gamedesigner, die die gleiche Idee zur gleichen Zeit haben."
PC Games: Wodurch unterscheidet sich Arx Fatalis am meisten vom anderen JoWooD-Rollenspiel Gothic 2?
Otto: "Bei Arx Fatalis und Gothic 2 handelt es sich um zwei verschiedenartige Rollenspiele. In Gothic 2 zum Beispiel sind Dialoge nötig, um das Spiel erfolgreich zu beenden. Arx Fatalis lebt hingegen mehr von der Interaktion mit der Umgebung - die, im Gegensatz zu Gothic 2, komplett unter der Erde stattfinden. So können Rätsel nur mit Hilfe der Spielwelt gelöst werden. Dialoge sind hier zwar wichtig, werden jedoch nicht vorrangig für das Lösen der Rätsel benötigt."
PC Games: Ist bereits eine Fortsetzung in Planung?
Otto: "Da das Produkt bislang nur in Deutschland erschienen ist und hier auch von der Presse sehr positiv aufgenommen wurde, warten wir zunächst den internationalen Release ab, um eine endgültige Entscheidung zu treffen. Die Tendenz ist jedoch sehr positiv."
Das Urteil der PC-Games-Leser: Die Stärken und Schwächen
Tami Otto, Produzentin bei Jowood, stellte sich den Fragen der Spieler.
Pro
1. Spannende Story
2. Düstere Atmosphäre
3. Viele Interaktionsmöglichkeiten
4. Innovatives Magiesystem
5. Starke Gegner-KI
Contra
1. Keine Außenlevel
2. Lange Ladezeiten
3. Ärgerliche Bugs
4. Gewöhnungsbedürftige Steuerung
5. Zu linearer Ablauf
So bewerten die PC-Games-Leser (in Schulnoten):
Kommentare/Sprachausgabe: 2,04
Langzeitmotivation: 2,07
Soundeffekte: 2,07
Grafik: 2,11
Animationen: 2,19
Musik: 2,30
Ausgewogenheit des Schwierigkeitsgrades: 2,30
Einsteigerfreundlichkeit: 2,46
Innovationen: 2,52
Steuerung: 2,63
Auf die Frage, ob sie Arx Fatalis weiterempfehlen würden, antworteten 97 Prozent der Teilnehmer mit "Ja" und 3 Prozent mit "Nein".
Die Meinung der PC-Games-Leser:
Markus Lautenbacher (17), Schüler aus Augsburg: "Arx Fatalis ist eine sehr gute Mischung aus den alten Rollenspielen und einem Ego-Shooter. Das Magiesystem ist sehr ausgereift und vom ersten Moment an fesselnd. Zur extrem guten Atmosphäre tragen unter anderem die vielen dunklen Gänge und Höhlen und die Tatsache, dass fast jede Person in Arx ein eigenes Leben führt, bei. Auch die Interaktionsmöglichkeiten mit verschiedenen Gegenständen, vom Kuchenbacken, bis zum Bauen einer Angelrute, sind einfach immer wieder spannend zu erforschen."
Henning Hirsch (22), Elektroniker aus Heppenheim: "Im Großen und Ganzen ist Arx Fatalis ideal für Spieler, die klassische Rollenspiele bevorzugen. Man bekommt ein Rollenspiel mit aktueller Grafik, guter Story und einer Spieltiefe, die ich schon lange nicht mehr in einem Rollenspiel gesehen habe. Ich dachte schon, Rollenpiele würden mir keinen richtigen Spaß mehr machen, aber Arx Fatalis hat mich vom Gegenteil überzeugt."
Sven Bielke (18) aus Oer-Erkenschwick: "Arx Fatalis hat eine wunderbare Story, sehr schöne Neben-Quests und verlangt dem Spieler eine Menge an Grips ab. Störend sind leider die Startprobleme unter Win XP und die extrem hohen Hardware-Anforderungen, wenn das Spiel ruckelfrei laufen soll und man die etwas altbackene Grafik bedenkt.
Peter Taucher (28), Programmierer aus Stadtschlaining: "Eigentlich reicht eine Aussage: Ich habe mit Morrowind und Neverwinter Nights neben Arx Fatalis zwei hervorragende, aktuelle Genre-Konkurrenten auf der Platte, aber seit Arx Fatlis installiert ist, wird nur noch das gespielt. Die Storyline, die düstere Atmosphäre, das ausgeklügelte Charaktersystem, das hervorragende Runen-Zaubersystem, die vielen Interaktionsmöglichkeiten mit der Umwelt - das alles macht Arx Fatalis aus."

arx hat atmosphäre und lebt gerade davon, dass es "nur" in der unterwelt spielt, die angmeckerte linearität, die die pc games anmeckert, kann ich nicht nachempfinden, gibt es doch oft für die quests vielfache ansätze und möglichkeiten
wer meine ausführliche meinung dazu lesen will, darf gerne mal auf unserer page vorbeisehen, auch wenn das jetzt werbung bedeutet :)
andy
www.yiya.de
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