Darkspore im Test: Paradies für Item-Jäger, Enttäuschung für Rollenspieler

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Test Viktor Eippert - Redaktionsleiter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Kurz vor knapp verschob Maxis die Veröffentlichung von Darkspore von Ende März auf den 28. April. Die Sims-Erfinder nutzten die zusätzliche Zeit, um nochmals kleinere Anpassungen an ihrem Action-Rollenspiel vorzunehmen. In wie fern diese Verschiebung Darkspore gut getan hat, lest ihr in unserem Test.

PC Games testet Darkspore. Doch bevor es ans Eingemachte geht, denken wir uns einmal kurz ins Jahr 2008 zurück. Im September veröffentlichte EA die von Sims-Entwickler Maxis programmierte Evolutionssimulation Spore. Auf dem Papier klang alles super: Ihr züchtet eure ganz persönliche Kreatur heran, führt sie von der Ursuppe durch die gesamte Evolutionsgeschichte und erobert schlussendlich das Weltall. Doch Maxis verschenkte haufenweise Potenzial, das Ergebnis war zu oberflächlich und bot keine Langzeitmotivation. Der neueste Maxis-Spross Darkspore verfolgt einen völlig anderen Ansatz, macht aber ähnliche Fehler wie einst Spore.

Ähnlich wie in anderen Genre-Vertretern zeigen die farbigen Balken die Lebens- und Energiepunkte des ausgewählten Helden an. Quelle: EA - Electronic Arts Ähnlich wie in anderen Genre-Vertretern zeigen die farbigen Balken die Lebens- und Energiepunkte des ausgewählten Helden an. Die Handlung des Action-Rollenspiels ist schnell zusammengefasst: Die Alienrasse der Krogenitoren ist technologisch so weit fortgeschritten, dass sie Gen-Experimente an ihrem eigenen Erbgut durchgeführt hat. Die Versuche gingen jedoch fürchterlich schief und ein Teil der Bevölkerung mutierte zu den bösen Darkspore, die den Rest der Krogenitoren beinahe ausgerottet haben. Nun ist die Zeit gekommen, das angerichtete Übel wieder gutzumachen und die Darkspore auszulöschen. Einen Künstlerpreis gewinnt die Story mit Sicherheit nicht, aber sie dient ohnehin nur als Mittel zum Zweck. Im Vordergrund steht ganz klar das ebenso schnell verinnerlichte wie eingängige Gameplay. Wie in anderen Vertretern des Genres klickt ihr in Darkspore scharenweise Gegner tot, heimst dafür Erfahrungspunkte ein und jagt immer besseren Ausrüstungsgegenständen hinterher. Über diese bewährte Grundformel hinaus macht Darkspore jedoch einiges anders als seine Konkurrenten. Und nicht alles davon gut.

In Maxis' Action-Rollenspiel lenkt ihr nicht nur einen Helden, sondern ein Team aus drei Krogenitoren, das ihr zuvor auf Ihrem Raumschiff aus einem Helden-Pool frei zusammenstellt. Eine nette Idee, die es dem Spieler ermöglicht, sein ganz persönliches Lieblingstrio zu kreieren. Im Kampf wechselt ihr zwischen den dreien und könnt so besser auf gegebene Situationen reagieren. Droht einer der Recken beispielsweise in Bälde den Löffel abzugeben, wechselt ihr einfach fix zu einem fitten Kameraden. Um die Lebens- und Energiepunkte all eurer Charaktere wieder aufzufüllen, sammelt ihr von Gegnern fallen gelassene Lebens- und Energiepunktekanister auf, ähnlich den Lebens- und Manaorbs aus Blizzards Diablo 3.

Mit den Tasten Q, W und E ruft ihr fix einen anderen Recken eures Teams aufs Schlachtfeld. Ein Cooldown zeigt an, wann der nächste Tausch möglich ist. Quelle: EA - Electronic Arts Mit den Tasten Q, W und E ruft ihr fix einen anderen Recken eures Teams aufs Schlachtfeld. Ein Cooldown zeigt an, wann der nächste Tausch möglich ist. Außerdem spielt es auch eine taktische Rolle, mit welchem Krogenitor ihr zu Felde zieht. Denn sowohl Helden als auch Gegner gehören einem von fünf verschiedenen Genetik-Typen an: Plasma, Bio, Nekro, Cyber und Quanten. Das ist insofern wichtig, als Helden gegen Gegner des gleichen Genetik-Typs verwundbar sind. Darüber hinaus sind die Spielcharaktere in drei Klassen unterteilt. Die robusten Wachen stecken viele Treffer ein und sind auf den Nahkampf spezialisiert. Die Verwüster sind hingegen Meister darin, ihren Gegnern harte und schmerzhafte Treffer zuzufügen, vertragen aber weniger Gegenangriffe als Wachen. Krogenitoren der Sturm-Klasse sind am besten mit klassischen Magiern zu vergleichen. Sie agieren aus der Ferne, greifen auf mächtige Fähigkeiten zurück und sollten direkten Gegnerkontakt tunlichst meiden.

Theoretisch hätte sich Maxis die Klassen jedoch genauso gut sparen können, da sämtliche Helden ohnehin fest vorgegeben sind und keinerlei Charakterentwicklung zulassen! Jeder Held hat gerade mal fünf Fähigkeiten, die ihr weder ändern noch in der Stufe steigern dürft. Der Schaden der Skills wächst schlicht mit den Statuswerten der Helden. Wer nun denkt: "Na gut, mit fünf Skills bei drei Helden komme ich immerhin auf 15 Talente", guckt verdutzt, wenn er feststellt, dass es in Wirklichkeit doch bloß neun sind. Warum? Weil drei der fünf Skills aus der Zusammenstellung des Teams resultieren und somit bei allen drei Helden völlig identisch sind! Diese Beschränkungen hinterlassen einen bitteren Nachgeschmack und dürften besonders den Spielern sauer aufstoßen, die gerne und viel Zeit in Charakterentwicklung investieren.

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  1. Seite 1 Darkspore im Test: Das Spielprinzip, Klassen, Skills und mehr
  2. Seite 2 Darkspore im Test: Fehlende Quests, Ausrüstung, Koop-Modus, Wertung
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      Zur Diskussion im Forum
      • Von Hades375 Stille/r Leser/in
        AW: Spieletest - Darkspore im Test: Paradies für Item-Jäger, Enttäuschung für Rollenspieler

        Nur online, dort kannst du allerdings auch alleine spielen, eine permanente Internetanbindung und das online sein auf den Servern von EA ist ein muss. Haben diese also Probleme oder dein Internet, so kannst du nicht spielen. Sollten deren Server mal abschmieren, verlierst du deinen aktuellen Stand in einer Mission, sofern du nicht in der "Lobby" bist.
        Je weiter du im Spiel kommst, desto mehr Fortschritt (Ketten) setzt du ein, ohne zwischendurch die Möglichkeit zu haben, abzuspeichern / das Spiel zu pausieren.
        Über Level 50, kann es dir schon mal passieren, dass du eine gut 2 Stunden lange Kette erzeugen kannst (mehrere Missionen hintereinander, um bessere Items zu bekommen). Während dieser 2 Stunden, kannst du einzelne Missionen erledigen, die durchschnittlich 15-20 Minuten in Anspruch nehmen.
        Die einzige Möglichkeit das Spiel in dieser Zeit zu pausieren, ergibt sich nach jeder Mission, wenn der Boss tot ist und dort "Zurück zum Schiff" steht. Solltest du dies als Gelegenheit für eine Pause nutzen, hast du dennoch keine Garantie, dass du nicht vom Spiel disconnected wirst (und dein Fortschritt / deine Kette damit verloren geht!)
        Unnötig kompliziert, aus meiner Sicht, vor allem, wenn vorher keinerlei Information darüber bekannt waren. Bei der Beta wurde das auch nicht sehr eindeutig, dass man permanent Online spielen muss.
      • Von Hades375 Stille/r Leser/in
        AW: Spieletest - Darkspore im Test: Paradies für Item-Jäger, Enttäuschung für Rollenspieler

        Nur online, dort kannst du allerdings auch alleine spielen, eine permanente Internetanbindung und das online sein auf den Servern von EA ist ein muss. Haben diese also Probleme oder dein Internet, so kannst du nicht spielen. Sollten deren Server mal abschmieren, verlierst du deinen aktuellen Stand in einer Mission, sofern du nicht in der "Lobby" bist.
        Je weiter du im Spiel kommst, desto mehr Fortschritt (Ketten) setzt du ein, ohne zwischendurch die Möglichkeit zu haben, abzuspeichern / das Spiel zu pausieren.
        Über Level 50, kann es dir schon mal passieren, dass du eine gut 2 Stunden lange Kette erzeugen kannst (mehrere Missionen hintereinander, um bessere Items zu bekommen). Während dieser 2 Stunden, kannst du einzelne Missionen erledigen, die durchschnittlich 15-20 Minuten in Anspruch nehmen.
        Die einzige Möglichkeit das Spiel in dieser Zeit zu pausieren, ergibt sich nach jeder Mission, wenn der Boss tot ist und dort "Zurück zum Schiff" steht. Solltest du dies als Gelegenheit für eine Pause nutzen, hast du dennoch keine Garantie, dass du nicht vom Spiel disconnected wirst (und dein Fortschritt / deine Kette damit verloren geht!)
        Unnötig kompliziert, aus meiner Sicht, vor allem, wenn vorher keinerlei Information darüber bekannt waren. Bei der Beta wurde das auch nicht sehr eindeutig, dass man permanent Online spielen muss.
      • Von n0rdi Anwärter/in
        AW: Spieletest - Darkspore im Test: Paradies für Item-Jäger, Enttäuschung für Rollenspieler

        ist das nun online only oder auch im SP spielbar?
      • Von Hades375 Stille/r Leser/in
        AW: Spieletest - Darkspore im Test: Paradies für Item-Jäger, Enttäuschung für Rollenspieler

        Zitat von Hades375
        Ich habe Darkspore nun einige Stunden gespielt und muss sagen, ich habe deutlich mehr von dem Spiel erwartet. Gegen das ständig online sein habe ich an sich nichts, wenn doch die Server am Release-Tag nicht direkt 2 Mal zusammengebrochen wären. So hatte ich gerade meinen überaus gut inszenierten Bosskampf in 4-1 (ich befand ich in dem 3.Kettenglied, danach wäre eine fette Belohnung angefallen, zumal ich vorher alle Goldmedaillen hatte) fast abgeschlossen, da landete ich auf dem Anmeldebildschirm. Kurzer Check, im der Internetprotokollierung und schon wurde mir klar, dass meine Leitung absolut einwandfrei war.
        Nach diesem Moment dauerte es einige Stunden bis ich wieder spielen konnte/wollte.

        Was mir noch aufgefallen ist, ist das es keine Pausetaste im "Online-Singleplayer" gibt, was minunter extrem lustig war, als ich fröhlich auf die ESC-Taste drückte, so wie man das eben so macht bei jedem anderen Spiel, als ich in die Küche ging um mein Frühstücksei zu holen. Nanu? Was ist denn jetzt passiert? Ging es mir durch den Kopf, als ich wohlgesättigt zurück an den Rechner ging. Da lag er, mein Held, tot.

        Nach der Bemühung einer sehr bekannten Suchmaschine, wurde mir klar, Darkspore hat keine Pausetaste. Jetzt frage ich mich, ob die Entwickler überhaupt das Feedback ihrer Betatester gelesen haben. Kann ja wohl nicht sein, dass das niemandem aufgefallen ist.

        Dennoch muss ich sagen, dass ich sehr lange damit verbracht habe, über die richtige Auswahl der Helden / Items nachzudenken, das hat auch ziemlich viel Spaß gebracht. Was aber ein Unding ist, ist die Tatsache, dass man Items sehr anschaulich vergleichen kann, Helden aber nicht. So muss man im Editor den gewünschten Held bearbeiten und den "Konkurrenten" per "Profil anzeigen daneben halten und ablesen. Sehr unkomfortabel, schließlich will ich doch wissen, ob Viper vielleicht besser als Vex geeignet ist, um den flinken Verwüster meiner Gruppe zu bilden... hmpf.

        Was manche Leute positiv sehen, ist wohl der spaßbringende Ko-op-Modus, allerdings muss ich dazu sagen, dass ich den überhaupt nicht so lustig finde, vorallem, wenn ich gerade mal keine Lust auf Online-Gaming habe, so würde ich Darkspore doch ganz gerne mal alleine spielen, ohne nervige "ECTASY666 hat sie zu seiner Party eingeladen" - Meldungen zu lesen. Zum Glück lässt sich der Lobbychat wenigstens ausblenden. Irgendwie, wäre es mir gar nicht so unrecht, wenn ich nicht dieses unfreiwillig-online-direkt-in-der-Community Gefühl haben könnte.

        Okay, ist jetzt etwas lang geraten, wollte das eigentlich als Lesertest machen, naja vielleicht mache ich das noch... Fehlen eben noch ein paar der positiven Aspekte.

        MfG
        Nachtrag:
        Eine letzte Sache noch, die mir auffiel war, dass im "Helix-Tagebuch" ein Eintrag vermerkt ist, der sich "Spiel kaufen" schmipft. Dort wird die Limited Edition angepreist, welche man sich doch unbedingt zulegen sollte. Mensch, eine Limited Edition? Ja, moment Mal... Die hab ich doch !? Nun gut, soll wohl Werbung sein, damit man Freunde einladen kann, störend ist der Reiter ja nicht wirklich.

        Okay, Doppelpost.... bitte um Löschung dieses Posts.
      • Von Hades375 Stille/r Leser/in
        AW: Spieletest - Darkspore im Test: Paradies für Item-Jäger, Enttäuschung für Rollenspieler

        Ich habe Darkspore nun einige Stunden gespielt und muss sagen, ich habe deutlich mehr von dem Spiel erwartet. Gegen das ständig online sein habe ich an sich nichts, wenn doch die Server am Release-Tag nicht direkt 2 Mal zusammengebrochen wären. So hatte ich gerade meinen überaus gut inszenierten Bosskampf in 4-1 (ich befand ich in dem 3.Kettenglied, danach wäre eine fette Belohnung angefallen, zumal ich vorher alle Goldmedaillen hatte) fast abgeschlossen, da landete ich auf dem Anmeldebildschirm. Kurzer Check, im der Internetprotokollierung und schon wurde mir klar, dass meine Leitung absolut einwandfrei war.
        Nach diesem Moment dauerte es einige Stunden bis ich wieder spielen konnte/wollte.

        Was mir noch aufgefallen ist, ist das es keine Pausetaste im "Online-Singleplayer" gibt, was minunter extrem lustig war, als ich fröhlich auf die ESC-Taste drückte, so wie man das eben so macht bei jedem anderen Spiel, als ich in die Küche ging um mein Frühstücksei zu holen. Nanu? Was ist denn jetzt passiert? Ging es mir durch den Kopf, als ich wohlgesättigt zurück an den Rechner ging. Da lag er, mein Held, tot.

        Nach der Bemühung einer sehr bekannten Suchmaschine, wurde mir klar, Darkspore hat keine Pausetaste. Jetzt frage ich mich, ob die Entwickler überhaupt das Feedback ihrer Betatester gelesen haben. Kann ja wohl nicht sein, dass das niemandem aufgefallen ist.

        Dennoch muss ich sagen, dass ich sehr lange damit verbracht habe, über die richtige Auswahl der Helden / Items nachzudenken, das hat auch ziemlich viel Spaß gebracht. Was aber ein Unding ist, ist die Tatsache, dass man Items sehr anschaulich vergleichen kann, Helden aber nicht. So muss man im Editor den gewünschten Held bearbeiten und den "Konkurrenten" per "Profil anzeigen daneben halten und ablesen. Sehr unkomfortabel, schließlich will ich doch wissen, ob Viper vielleicht besser als Vex geeignet ist, um den flinken Verwüster meiner Gruppe zu bilden... hmpf.

        Was manche Leute positiv sehen, ist wohl der spaßbringende Ko-op-Modus, allerdings muss ich dazu sagen, dass ich den überhaupt nicht so lustig finde, vorallem, wenn ich gerade mal keine Lust auf Online-Gaming habe, so würde ich Darkspore doch ganz gerne mal alleine spielen, ohne nervige "ECTASY666 hat sie zu seiner Party eingeladen" - Meldungen zu lesen. Zum Glück lässt sich der Lobbychat wenigstens ausblenden. Irgendwie, wäre es mir gar nicht so unrecht, wenn ich nicht dieses unfreiwillig-online-direkt-in-der-Community Gefühl haben könnte.

        Okay, ist jetzt etwas lang geraten, wollte das eigentlich als Lesertest machen, naja vielleicht mache ich das noch... Fehlen eben noch ein paar der positiven Aspekte.

        MfG

        Nachtrag:
        Eine letzte Sache noch, die mir auffiel war, dass im "Helix-Tagebuch" ein Eintrag vermerkt ist, der sich "Spiel kaufen" schmipft. Dort wird die Limited Edition angepreist, welche man sich doch unbedingt zulegen sollte. Mensch, eine Limited Edition? Ja, moment Mal... Die hab ich doch !? Nun gut, soll wohl Werbung sein, damit man Freunde einladen kann, störend ist der Reiter ja nicht wirklich.
        Das Spiel wirkt eben so unfertig, ich habe erst die Beta gespielt und hatte einen guten Eindruck vom Spiel, weshalb ich es mir auch gekauft habe und dementsprechend auch massenhaft an Feedback und Vorschläge während der Testphase (oben genannt) gepostet. Also da gibt es wirklich "bessere" Betatests, wo auf das Feedback auch konkret eingegangen wird, vgl. Heroes of Newerth oder sogar die Total Conversion von Oblivion (Nehrim, war auf der 02/11 DVD drauf) hat heute noch mehr Support und ist näher an den Spielern, als es der Betatest von Darkspore war und der hatte es wesentlich dringender notwendig.
        Wirklich schade, dass die Feedbacks wohl nicht mal gelesen wurden...
        Ich denke mal, dass ein gutes Jahr mehr an Entwicklungszeit dem Spiel sicher einige (hohe) 80er Wertungen hätten bescheren können, einhergehend mit guten Verkaufszahlen. Aber das mit den "nicht ganz ausgereiften" Spielen, das kennt man von EA ja nur zur Genüge. Stichwort: Jährliche Sportspiele... wenn diese jedes zweite Jahr erscheinen würde, hätte sicherlich niemand etwas dagegen.
      • Von ViktorEippert Leitender Redakteur Themen
        AW: Spieletest - Darkspore im Test: Paradies für Item-Jäger, Enttäuschung für Rollenspieler

        Zitat von Apophis1245
        Ich finde es Schade das nicht geschrieben wird das es 100 verschiedene Helden gibt ... jeder Held gibt der 3er Gruppe eine Gruppenfähigkeit was unzählige Möglichkeiten zulässt.

        Auch im PVP sollte das sehr nett sein da es immer eine Überraschung sein wird welche Fähigkeiten der doch "bekannte" Held nun hat durch seine 2 Teamkollegen.

        Es ist natürlich nicht nötig seinen Held zu skillen aber durch die Möglichkeiten der Gruppenfähigkeiten habe ich wohl sehr sehr sehr viel mehr Zeit damit verbracht mir darüber Gedanken zu machen als wie ich mein Punkt in einen Telentbaum klatsche.

        Wenn man nun einen Held nimmt und die 200 möglichen Gruppenfähigkeiten nun dazu nimmt um diesen zu verbessen fällt mir wohl kein Spiel ein was so einen komplexen Skillbaum hätte.

        100 Helden
        100 Gruppenfähigkeiten
        5 Resigruppen

        Und rüstet auch nur mal 50 Helden anständig für den Endcontent aus ...

        An sich wäre das schon richtg, wenn es denn wirklich 100 einzigartige Helden und damit 100x 3 Fähigkeiten wären. Dummerweise sind es in Wirklichkeit deutlich weniger. Der Witz ist nämlich, dass es die Helden in verschiedenen Versionen gibt (Alpha, Beta, Gamma, etc.). Der einzige Unterschied dieser Versionen besteht darin, dass einer der drei Skills anders ist. Und der Oberhammer ist, dass diese abgewandelten Skills mitunter bei anderen Helden der gleichen Geneseklasse bereits zum Einsatz kamen, sprich 1:1 das gleiche sind. Nur eben bei Krell-Beta statt bei Blitz-Alpha.
        Etwa nach dem ersten Durchgang (bis dahin hat man so ca. 30 verschiedene Helden) fängt das Recycling an.

        Ganz davon abgesehen, habe ich die Teamzusammenstellung und das Heldensystem ja nicht umsonst gelobt. Doch die entscheidende Frage ist doch: Was hätte dagegen gesprochen, zusätzlich auch eine Entwicklung der Skills zu integrieren? Selbst wenn man viel an den Teams basteln kann, sobald man seine Lieblingskombo gefunden hat, sind deren paar Fähigkeiten fix ausgelutscht.
      Direkt zum Diskussionsende
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