Sandy Bridge: Die neuen Prozessoren mit integrierter Grafik von Intel - Leistung und Kaufempfehlung

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Lange wurden die neuen CPUs von Intel erwartet - nun sind sie da, und viele User schlagen bereits zu. In unserem Hardware-Special geben wir einen Überblick zu den neuen kleinen Kraftwerken und AMD-Konkurrenten und klären die Besonderheiten.

Sandy Bridge - das ist kein neuer Teeniestar aus den USA, sondern der Name der neuen CPUs von Intel, mit denen ein Angriff auf das Marktsegment von etwa 150 bis 300 Euro erfolgen soll. Erste Tests und User-Erfahrungen zeigen, dass die CPUs ihr Geld wert sind. Wir geben unserem Special einen ersten Überblick über die kleinen Kraftpakete, benennen die Leistung und geben eine Kaufempfehlung ab.

Auf den ersten Blick fällt auf, dass die Namen der Prozessoren nun vierstellige Ziffern haben statt wie bislang dreistellige. Die i3-CPUs sind Dualcores, die i5 und i7 Quadcores. Ein "S" hinter der Ziffer zeigt eine stromsparende Version des Prozessors an, ein "K" ist für Übertakter interessant, da hier der Multiplikator frei einstellbar ist. Aktuell sind 8 Prozessoren der Sandy Bridge-Reihe zwischen 130 und 310 Euro zu haben.

Modell Takt TDP L3-Cache Preis c.a.
i3-2100 2x 3,1GHz 65W 3MB 130 Euro
i5-2300 4x 2,8GHz 95W 6MB 165 Euro
i5-2400 4x 3,1GHz 95W 6MB 170 Euro
i5-2400S 4x 2,5GHZ 65W 6MB 190 Euro
i5-2500 4x 3,3GHz 95W 6MB 195 Euro
i5-2500k 4x 3,3GHz 95W 6MB 215 Euro
i7-2600 4x 3,4GHz 95W 8MB 270 Euro
i7-2600k 4x 3,4GHz 95W 8MB 310 Euro

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Gigabyte GA-PH67-UD3 Quelle: gigabyte.de Gigabyte GA-PH67-UD3 Der neue Sockel 1155 benötigt allerdings auch neue Mainboards - hier ist bereits eine ordentliche Auswahl verfügbar, wobei aktuell so gut wie alle Modelle entweder mit dem H67 oder dem P67 als Chipsatz bestückt sind. Ab etwa 100 Euro sind Sie derzeit dabei, wenn Sie ein passendes ATX-Mainboard suchen, zum Beispiel mit dem Gigabyte GA-PH67-UD3. Wenn Ihnen µATX ausreicht, kommen Sie schon ab 80 Euro zu einem neuen Mainboard wie dem ASRock H67M.

Integrierte Grafik
Ein neues Feature der Sandy Bridge-Prozessoren ist die integrierte Grafikfunktion, das heißt, es kann auch ganz ohne Grafikkarte und Onboard-Chip ein Bild über einen Grafikanschluss des Mainboard ausgegeben werden. Für echte Gamer ist dies natürlich nicht sonderlich interessant, da für Spiele natürlich weiterhin eine separate und deutlich stärkere Grafikkarte benutzt wird. Dennoch erreicht die integrierte Grafiklösung erstaunlich gute Werte. Die in den Desktop-Varianten der Sandy Bridge CPUs enthaltene HD 2000 reicht beispielsweise bei dem etwa 160 Euro teurem i5-2300 aus, um ein Spiel wie Call of Duty - Modern Warfare 2, Starcraft 2 oder auch F1 2010 auf niedrigen Details mit 30 Bildern pro Sekunde darzustellen. Wirklich interessant sind die integrierten Grafiklösungen aber für Notebook-Käufer, da in den Notebookvarianten der Sandy Bridge Prozessoren eine nochmals schnellere Grafiklösung, die HD 3000 enthalten ist. Dies kann bereits mehr 3D-Leistung bedeuten, als manch ein heute noch relativ teurer dedizierter Grafik-Notebookchip liefert.

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Herbboy Mitglied
        @springernder Bu: die Grafiklösung heißt zwar "HD", hat aber nix mit AMD zu tun. ;)

        @gammelbude: jo, der strombedarf müßte geringer sein als bei einem mainboard-Grafikchip. Ob das allerdings wirklich was ausmacht, ist dann eine andere Frage. Denn erstens braucht die CPU für die Berechnung der Grafik ja auch Strom, das geht ja nicht ohen Energieaufwand, und zweitens dürften das vermurlich nur wenige Watt sein - selbst eine extra-Graka braucht nämlich unter IDLE oft nur 5-6W, wenn es keine "Gamer"-Karte ist. Für Notebooks ist das ganze aber interessanter, da kann so was u.U. dann vlt schon 10-15min mehr Akku bedeutet.
      • Von Herbboy Mitglied
        @springernder Bu: die Grafiklösung heißt zwar "HD", hat aber nix mit AMD zu tun. ;)

        @gammelbude: jo, der strombedarf müßte geringer sein als bei einem mainboard-Grafikchip. Ob das allerdings wirklich was ausmacht, ist dann eine andere Frage. Denn erstens braucht die CPU für die Berechnung der Grafik ja auch Strom, das geht ja nicht ohen Energieaufwand, und zweitens dürften das vermurlich nur wenige Watt sein - selbst eine extra-Graka braucht nämlich unter IDLE oft nur 5-6W, wenn es keine "Gamer"-Karte ist. Für Notebooks ist das ganze aber interessanter, da kann so was u.U. dann vlt schon 10-15min mehr Akku bedeutet.
      • Von gammelbude Mitglied
        Mal so ne Frage: bedeutet die integrierte Grafiklösung das ein Desktop PC theoretisch im "normalen" Desktopbetrieb (wo heute ja schon des öfteren die GPU zur Hilfe genommen wird) weniger "Strom verbraucht" als ein Nicht-Sandy der immer wieder mal die GPU zur Hilfe nimmt? Oder ist das unerheblich?
      • Von springenderBusch Mitglied
        Tach Post !
        Bin nicht so bewandert mit Wissen im Hardwarehardcoresektor aber wie kann ein Intelchip mit integrierter AMD Grafik ein Konkurrent für AMD sein ? Oder steht das HD für was anderes als bei den Radeons ?
        Hand zum Gruß
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