Two Worlds 2-Test: Ein fesselndes Rollenspiel mit tollen Quests und wenigen Bugs

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Test Sebastian Weber Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Two Worlds 2 im Test für PC: Das Rollenspiel überzeugt mit motivierenden Quests, einem unterhaltsamen Magiesystem, einer riesigen Spielwelt und nur wenigen Bugs. Das Balancing sorgt allerdings für Abzüge in der Wertung.

Als ich Two Worlds 2 vor etwa einem Jahr das erste Mal sah, war klar, dass man den Entwicklern in Sachen Technik nichts vormachen kann. Doch die geplanten Inhalte klangen überambitioniert und von der Qualität des Vorgängers waren wir seinerzeit etwas enttäuscht. Doch nachdem wir nun mindestens 40 Stunden mit Two Worlds 2 verbracht und es knapp zweimal durchgespielt haben, sind wir sicher, dass das ein Irrtum war. Das Rollenspiel fesselt mit tollen Quests, die sich immer wieder verzweigen oder zu interessanten Nebenschauplätzen führen. Die Spielwelt ist immens, das Magiesystem macht riesigen Spaß. Die kleinen Bugs, die auftreten, und die Balancing-Probleme gegen Ende des Abenteuers fallen da nicht allzu stark ins Gewicht und lassen sich sicher leicht beheben. Den ausführlichen Test zu Two Worlds 2 lesen Sie in der kommenden PC Games 12/10.

Damit nicht genug: Unsere ausführliche Two Worlds 2 Komplettlösung hilft Ihnen durch alle Quests der spannenden Story. Die vier Two Worlds 2-Kapitel enthalten sehr viele und sehr gute Quests, sodass Sie schnell den Überblick verlieren können. Dagegen hilft unsere Two Worlds 2-Lösung mit vielen Tipps und Tricks, damit Sie sich in Ruhe allen möglichen Neben-Quests widmen können und trotzdem immer wieder auf den rechten Weg zum Finale des Spiels zurück finden. Aktuell deckt die Lösung die ersten beiden Kapitel ab, die anderen beiden folgen im Lauf des Tages.

Pro:

Große, abwechslungsreiche Spielwelt
Die Geschichte von Two Worlds 2 spielt sich auf drei Hauptinseln ab. Die fallen jeweils unterschiedlich aus. Die Größte erinnert an Afrika/den Orient, bietet entsprechende Flora und Fauna sowie Architektur. Daneben gibt es ein asiatisch angehauchtes Areal und ein Eiland mit einem verfluchten Sumpf. Die Inseln dürfen Sie frei erkunden, einzige Grenze, welche die Entwickler Ihnen setzen ist die Stärke der Monster. Die passen sich dem jeweiligen Landstrich an, sodass Sie in der Savanne zum Beispiel auf Hyänen oder Strauße treffen.

Viele und gute Quests
Was Two Worlds 2 wirklich auszeichnet sind die tollen Quests. Die verzweigen sich immer wieder, verlangen Entscheidungen, wirken sich auf die Spielwelt aus und beschäftigen so lange lange Zeit. Im späteren Spielverlauf bekommen Sie zum Beispiel den Job, einen bestimmten Charakter um die Ecke zu bringen. Wenn Sie handeln, wie Ihnen aufgetragen wurde, endet die gesamte Quest-Reihe nach geschätzten 15 Minuten. Sprechen Sie dagegen mit dem Todeskandidaten und glauben dessen Geschichte, so ergibt sich eine Aufgaben-Kette, die Sie gut und gerne zwei Stunden beschäftigt – und entsprechend mehr Erfahrungspunkte landen am Schluss in der Kasse Ihres Helden. Dieses Prinzip setzen die Entwickler bei der gesamten Bevölkerung der immens großen Spielwelt um, sodass Sie schnell die Hauptquest links liegen lassen, teilweise auch komplett den Überblick verlieren, was überhaupt gerade Ihr Ziel ist, oder es Sie auch gar nicht interessiert.

Fernkampf-Skills: Sie dürfen Dinge wie eine Zoom-Funktion oder ein Schuss, der zwei Pfeile verschießt verbessern. Als Bogenschütze ist man zu Beginn aber mehr mit Flüchten beschäftigt. Quelle: Topware Fernkampf-Skills: Sie dürfen Dinge wie eine Zoom-Funktion oder ein Schuss, der zwei Pfeile verschießt verbessern. Als Bogenschütze ist man zu Beginn aber mehr mit Flüchten beschäftigt. Tolles Zaubersystem
Das Magiesystem von Two Worlds 2 basiert auf Karten, die bestimmen um welches Element es sich handelt, ob es ein Geschoss, Fluch oder ähnliches ist, wie lange der Spruch wirkt und so weiter. Diese Karten dürfen Sie nach Lust und Laune kombinieren und so die verrücktesten Magietricks zusammenbasteln. Das macht eine Menge Spaß, da Sie ewig damit herumexperimentieren können. Im späteren Spielverlauf allerdings fällt die Magier-Klasse zu mächtig aus und tötet so manchen Bossgegner mit nur einem Zauber.

Motivierendes Craftingsystem
Jedes Equipmentteil, seien es Schwerter, Äxte oder Rüstungen, dürfen Sie in Two Worlds 2 in seine Einzelteile zerlegen. Die wiederum verwenden Sie, um andere Dinge aufzuwerten, wofür jeweils eine bestimmte Zahl an gewonnenen Teilen nötig ist. Hier funktioniert das Balancing gut, denn anfangs lassen sich die Dinge schnell und kostengünstig aufwerten, später wird es immer schwerer genug Stahl, Holz oder Stoff zusammenzubekommen. Neben dieser Aufwertung stehen Ihnen noch magische Kristalle zur Verfügung, mit denen Sie Ihrer Waffe bestimmten magischen Schaden geben, Rüstungen Resistenzen spendieren oder Charakterwerte erhöhen.

Flächendeckendes Schnellreisesystem
Lange Fußwege gibt es in Two Worlds 2 kaum. Zum einen stehen Ihnen Pferde zur Verfügung, die sich wunderbar einfach steuern lassen. Zum anderen dürfen Sie mit Ihrem Helden übers Wasser schippern, was aber aufgrund des Physiksystems bei ausbleibendem Wind schnell zur Odyssee wird. Toll gelungen ist dafür das Schnellreisesystem über die Teleporter. Die sind in enormer Masse über die gesamte Spielwelt verteilt und erlauben es Ihnen – wenn Sie sie erst einmal gefunden haben – innerhalb von Sekunden von A nach B zu kommen.

Charakterentwicklung
Für erledigte Quests und getötete Gegner bekommen Sie Erfahrungspunkte und steigen irgendwann eine Erfahrungsstufe auf – soweit nichts besonderes. Bei einem Stufenanstieg bekommen Sie vier Zähler, mit denen Sie Ihre Stärke, Lebensenergie, Magiekraft oder Ausdauer verbessern können. Außerdem hagelt es zwei Skill-Punkte, die Sie in Fähigkeiten investieren. So dauert es also einige Zeit, bis Ihr Held richtig mächtig wird. Zudem stehen in der Spielwelt sogenannte Seelenmeister herum, die gegen ein wenig Bares Stufenanstiege rückgängig machen, sodass Sie alle Punkte neu verteilen können. So ist es fast nicht möglich, sich zu verskillen.

Sehr gute Vertonung
Bis zum kleinsten NPC wurde jeder Charakter in Two Worlds 2 gut vertont. So manche bekannte Stimme verleiht den Typen Charakter. Ärgerlich ist nur, dass im späteren Spielverlauf so mancher Kerl die gleiche Stimme zu haben scheint, wie ein anderer zuvor.

Hervorragende Technik
Grafisch kommt Two Worlds 2 beeindruckend hübsch daher, gerade die Licht- und Schatteneffekte sowie einige der Texturen überzeugen. Dazu kommen extrem kurze Ladezeiten, egal ob Sie einen Spielstand laden oder einen Teleporter benutzen. Das alles wirkt sich aber nicht auf die Systemanforderungen aus, denn diese fallen erfreulich moderat aus.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Two Worlds 2-Test: Die positiven Aspekte
  2. Seite 2 Two Worlds 2-Test: Die negativen Aspekte
    • Kommentare (107)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von D4MI4N NPC
        Zitat von D4MI4N
        Naja ich finde das Game ja nicht so gut habe während des durchspielens mehrere Bugs gefunden die den Spielspaß um einiges senkten ! Ich finde das es bei weitem noch nicht an andere Rpg´s rankommt !
        Ausserdem ist z.b. der Questlog viel zu unübersichtlich und vom Ende war ich auch nicht gerade begeistert !
      • Von D4MI4N NPC
        Zitat von D4MI4N
        Naja ich finde das Game ja nicht so gut habe während des durchspielens mehrere Bugs gefunden die den Spielspaß um einiges senkten ! Ich finde das es bei weitem noch nicht an andere Rpg´s rankommt !
        Ausserdem ist z.b. der Questlog viel zu unübersichtlich und vom Ende war ich auch nicht gerade begeistert !
      • Von D4MI4N NPC
        Naja ich finde das Game ja nicht so gut habe während des durchspielens mehrere Bugs gefunden die den Spielspaß um einiges senkten ! Ich finde das es bei weitem noch nicht an andere Rpg´s rankommt !
      • Von toni-v Anwärter/in
        Zitat von Nikon23
        Zitat von "toni-v, post: 9063087, member: 2595392"
        zwar schon n bischen her mit den comments hier, aber ich bin eben jetzt erst soweit, tw2 annäherndzu beurteilen.

        ...
        fazit:
        das bisher beste rpg seit 2009 (vll. von fallout 3 mal abgesehn).

        Joa Kapitel 1 ca 12h kommt hin inkl aller Nebenquests. Kap3 dauert 3h und Kap4 knapp 1h, also erst durchspielen bevor man sowas loströtet ;). Inkl. aller Nebenquests und wirklich viel mitm Segelboot rumcruisen braucht man max. 23h.

        Kann auch nicht verstehen, wie du die Quests hier so lobpreisen kannst. Die Quests haben nichts individuelles und bieten kaum Spannung. Man hat keinerlei Entscheidungsfreiheit wie z.B. bei einem Dragon Age. Man macht einfach alles und es ist egal ob mans tut oder nicht und wenn du "seit langem" auf Dragon Age beziehst gehört wohl auch Witcher in diesen Zeitraum du behauptest die Quests seien besser als dort? Tut mir Leid, aber entweder bist du so extrem gefrustet von Arcania, dass jetzt alles was halbwegs glänzt für dich Gold ist oder diese Spiele sind für dich zu lange her ;)

        ich bin immer noch in kap. 1. war nix mit meiner ersten ansage:hab noch n nachschlag gekriegt und dabei nochmal 2 neben-q´s aufgesammelt. mittlerweile sind es also 18 h und noch 3 q´s offen (wenn das denn alle sind) - also nix von wg. 12 h!!

        was nun die quali des games angeht, bist du mit der meinung wohl eher in der krassen minderheit:
        über 60 tests mit 80+ bewertungen und 1 mio verkaufte exemplare in 4 wochen (ohne uk und usa) sind da doch fundiertere statements. (da sieht man auch mal, wie ärmlich jowoods freude über den weltweiten verkauf von 350tsd arcania im gleichen zeitraum war.)

        was meine erfahrung mit games angeht, fehlt dir einfach die kompetenz, das zu beurteilen - woher soll die auch kommen, kennst mich ja nich. ;)
        langweilig waren für mich z.b. die main-quests vom hochgelobten oblivion (schon lang her, ich weiß) und (aktueller) z.t. auch die von dao. dao hab ich einmal als mage durchgespielt. danach hab ich wg. des angeblichen hohen wiederspielwertes nochmal angefangen als kämpfer, wg. langeweile aber nur halb durchgespielt. so prickelnd war das nich: die unterschiedliche herkunft hat grade mal 15 min unterschied zum start gemacht und verschiedene handlungsstränge durch spielerentscheidungen gab´s zwar, aber weniger als immer getrommelt. bei the witcher waren größtenteils auch nur prügelquests, die aber eben gut verpackt.

        nich falsch verstehn: ich fand dao und witcher nich schlecht (wobei dao durchweg überbewertet worden ist), aber tw2 ist eben deutlich besser. wenn die bedienmacken nich wären, wär´s n absolutes topspiel.

        ps:
        arcania hat in der riege nix verloren. darüber bin ich auch nich gefrustet - hab von jowood nich mehr erwartet. ist nur schade um die gute marke gothic. das game hab ich mit 3,- € verlust wieder verkauft - so what!
      • Von Nikon23 Stille/r Leser/in
        Zitat von toni-v
        zwar schon n bischen her mit den comments hier, aber ich bin eben jetzt erst soweit, tw2 annäherndzu beurteilen.

        btw:
        wer´s nich gespielt hat und hier vom hören-sagen auf schlaumeier machen will, sollte einfach mal die fr... halten - erst schlau machen, dann qualifiziert comment abgeben!

        hier geh ich ausnahmsweise mal mit pcg kondom: beurteilung und wertung passt (arcania war demgegenüber mind. 10 punkte zu hoch bewertet). bedienungsmängel seh ich (besonders bei crafting und handel) genauso. dafür sind die quests, das beste, was ich seit langem in den fingern hatte. da kommt auch kein dragon age, drakensank usw. mit - das hochgelobte oblivion schon dreimal nich, wenn ich an die langweiligen hauptquests mit immer den gleichen monstern und portalen denke.

        zur spielzeit:
        wie man das spiel angeblich in ca. 20 h durchrushen kann, is mir schleierhaft. ich behaupte mal, derjenige hat den großteil der nebenquests gar nich mitgekriegt und tatsächlich nur die main-q gerusht. das is aber nich sinn des spiels. ich bin jetzt bei ca. 15 h grade fertig mit kap. 1. und was überhaupt nich zusammenpasst: für oblivion angebliche 200 h brauchen (ich hab was über 70 gebraucht mit allen gildenquests, war i.o. so) und tw2 in unter 30 h machen - falls das hier jemand behaupten will.

        fazit:
        das bisher beste rpg seit 2009 (vll. von fallout 3 mal abgesehn).

        Joa Kapitel 1 ca 12h kommt hin inkl aller Nebenquests. Kap3 dauert 3h und Kap4 knapp 1h, also erst durchspielen bevor man sowas loströtet ;). Inkl. aller Nebenquests und wirklich viel mitm Segelboot rumcruisen braucht man max. 23h.

        Kann auch nicht verstehen, wie du die Quests hier so lobpreisen kannst. Die Quests haben nichts individuelles und bieten kaum Spannung. Man hat keinerlei Entscheidungsfreiheit wie z.B. bei einem Dragon Age. Man macht einfach alles und es ist egal ob mans tut oder nicht und wenn du "seit langem" auf Dragon Age beziehst gehört wohl auch Witcher in diesen Zeitraum du behauptest die Quests seien besser als dort? Tut mir Leid, aber entweder bist du so extrem gefrustet von Arcania, dass jetzt alles was halbwegs glänzt für dich Gold ist oder diese Spiele sind für dich zu lange her ;)
      • Von ReklovLdimchs NPC
        DAs Spiel ist wirklich gut bis auf die MAssenabstürze beim Runenquest im Sumpf bei Tir.... Negativ finde ich, dass das so beliebte Reitpferd nicht mehr als "storage" benutz werden kann. die Karte ist extrem unübersichtlich.
        Ansonsten wirkt das Spiel durch seine zahlreichen Quests und die excellente Grafik.
        Falss einer Tipps: hat bezüglich der Abstürze bitte melden!

        ReklovLdimchs
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