Age of Conan: Rise of the Godslayer im Test: Das Addon rundet das gute MMO ab
Viele Patches und Age of Conan: Rise of the Godslayer waren nötig, um Conans unfertiges Online-Reich zu retten - mit Erfolg! PC Games testet die Erweiterung.
Quelle: PC Games
Das neue spielbare Volk, die Khitai, probieren wir gleich mal aus. Schade, dass es kein eigenes Khitai-Startgebiet gibt.
Suche Gruppe für Atzels Grab”, „Obsidiantempel, geht jemand mit?“, „Golem-Raid, noch ein Platz frei, geht dann sofort los!“ – es herrscht reger Betrieb im Chat von Age of Conan. Altgediente Recken, Wiedereinsteiger und interessierte Neulinge tummeln sich in den frischen Gebieten und Instanzen, die mit dem Add-on Rise of the Godslayer ihre Pforten öffneten. Wir blicken kurz zurück – das brutale Barbarengeschnetzel legte 2008 zunächst einen fulminanten Start hin, das tolle Kampfsystem und der erstklassig inszenierte Spieleinstieg bis Stufe 20 ließen uns im Test in Ausgabe 08/08 jubeln. Fröhlich kämpften, zauberten und questeten wir bis Stufe 40, fühlten uns bestens unterhalten und werteten dementsprechend hoch (86 %). Doch dann kam der tiefe Fall ins Content-Loch für Highlevel-Charaktere, immer mehr zutage tretende Bugs, fehlende Features, es wurde immer schlechter, je weiter man im Spiel vorankam – wir trugen dem Rechnung und werteten Age of Conan ab (73 %). Es folgten diverse Content-Patches, Serverzusammenlegungen, schrumpfende Spielerzahlen.
Aber das ist Geschichte, jetzt betreten wir ein überarbeitetes Hyboria, genauer gesagt geht es nach Khitai, die asiatisch angehauchte Welt des Add-ons, das mit fünf neuen Questzonen und etlichen Dungeons lockt. Vor allem Charaktere der Maximalstufe 80 finden darin reichlich Unterhaltung. Ein verbessertes Belohnungssystem beschert den Spielern tolle neue Sets und Ausrüstung. Doch bevor man diese bekommt, stehen einem harte Bosskämpfe bevor – die neuen Instanzen und auch die Gegner in den Questgebieten sind deutlich fordernder und anspruchsvoller als in den Gebieten des Hauptspiels. Gruppenspiel ist fast Pflicht, Einzelgänger erleiden viele Bildschirmtode, wenn sie durch die neuen Lande reisen.
Quelle: PC Games
Mit Level 80 wagen wir uns tiefer nach Khitai hinein.
Wer mit einem neuen Charakter startet, darf sich über ein viertes spielbares Volk freuen, die Khitai. Neue Klassen gibt es jedoch nicht, auch kein eigenes Startgebiet für die Khitai. Wie schon im Hauptspiel erkunden Barbarenfrischlinge die Startinsel Tortage, auf der es zwar immer noch kleinere Bugs gibt, die ansonsten aber tolle Rollenspielunterhaltung bietet. Danach dürfen Sie sich gleich ins erste Abenteuergebiet des Add-ons wagen. Tor nach Khitai heißt die steppenähnliche Region, in der man gemütlich bis Stufe 40 questen kann. Kurz nach Veröffentlichung des Add-ons hatten wir noch mit Skript- und Questbugs zu kämpfen, inzwischen sind die meisten davon aber gefixt. Neben vielen Standard-Tötungs- und Sammel-Quests bekommt man auch Aufgaben, bei denen Emotes eine Rolle spielen oder in denen man versteckt und getarnt Gespräche belauscht; eine schöne Abwechslung.
Interessant für Stufe-80-Spieler ist das neue Fraktionssystem in Khitai.
Insgesamt 12 Parteien liegen dort miteinander im Clinch. Je nachdem, für welche Fraktionen Sie Partei ergreifen, verfeinden Sie sich mit deren Widersachern. In langen, teils gestreckt wirkenden Questreihen erarbeiten Sie sich den nötigen Ruf, um wertvolle Beute abzugreifen oder um sich einen coolen Reittiger oder -wolf zu verdienen, den Sie selbst großziehen. Wer erst einmal die unveränderte Maximalstufe 80 erreicht hat, kommt in den Genuss des alternativen Skillsystems. Dabei stehen für jede Klasse zig neue Skills zur Wahl. Allerdings müssen Sie sehr viel Zeit dafür einplanen, diese Fertigkeiten freizuschalten.
Das Add-on bereichert die Spielwelt von Age of Conan in vielen Belangen. Gut so!

AoC ist ein tolles Spiel geworden, keine Questlöcher mehr bis 80, genug High End content für Monate. Die neuen Instanzen sind super geamcht von wegen Taktik und nicht nur einfaches draufhauen.
Negativ zu nennen ist einzig das viele Fraktionen wirklich leider etwsa grindlastig geworden sind.
Insgesamt braucht sich Conan sicher nicht mehr hinter WoW, HdrO, Aion oder was auch immer verstecken.
Und wer kein Bock drauf hat solls lassen und das spielen was er Lust hat, aber nicht mit stumpfsinnigen Infos die vor zwei Jahren vielleicht mal waren anderen hier das Spiel madig reden, dereen Add ons Tests weltweit beweisen das es zwischen gut und sehr gut einzuordnen ist mittlerweile.
Es spielt sich wie ein Konsolenableger für den pc, quasi mit Multiplayer - und genau so wenig Langzeitmotivation lässt es einen über die Jahre auch spüren.
Aber wen interessiert eigentlich ob das Spiel jemals funktioniert als mmo wie es sollte, (mit entsprechendem Inhalt für Spielerzahlen und so ^^),
wenn der publisher selbst doch bald sein Zweites "wie verdiene ich schnelles Geld mit Release" - MMO namesn tsw auf den Markt "nachwrift"...
Wie gut dass man die dev-Ressourcen immer gut verteilt hat - auf 2 mmos lol. Und genauso spielt sich aoc auch immer noch nach 2 Jahren.
Trotz guter Grafik bleibt aoc ein third-parity Pseudo mmo.
Gruß
Die Neuerungen im Spiel sind großartig und es gibt viel zu entdecken und herauszufinden. Die Kritik an den Quests ist ein wenig unfair, denn bereits der Genre-Löwe WoW ist mit "Töte 12 Hiervon" und "Besorge 25 davon" Quests durchzogen. Wer stupides "Ruf-Farmen" nicht mag, der kann durchaus Instanzen bestreiten (Khitai - Instanzen) und die dort zu erhaltenden "Kaiserlichen Insignien" für seinen Ruf einsetzen. Die Instanz "Pfeiler der Himmel" ist schnell gemacht und bietet bis zu 80 dieser Insignien.
Das Addon bietet viel und ein Blick lohnt sich auf jeden Fall. Langeweile dürfte nicht aufkommen, denn man hat viel Abwechslung in diesem Spiel!
Du arbeitest doch für Funcom oder?
Ich habe einen dunklen Templer hochgespielt, weil ich leidenschaftlich gern tanke. Aber in den Khitaiinstanzen kann ich mit meinem Levelkram aus der alten Welt überhaupt nichts ausrichten, da muß man schon T1 oder besser besitzen.
Und in Khitai ohne Instanzen an wirklich gute Ausrüstung zu kommen ist defacto unmöglich.
Selbst für die einfachen grünen Rüstungen müßte ich wochenlang dieselben Quests machen.
Tut mir leid, das hatte ich schon bei WoW, und dort hat man wenigstens irgendwie einen Erfolg gesehen nach ein paar Tagen, in AOC ist das leider nicht so. Zumal es keinerlei Ausrüstung als Drops gibt, man farmt Essenzen und Tokens, mehr nicht.
Und nur um 4 Stunden lang Grindquests zu spielen, deswegen habe ich nicht wieder mit AoC anfangen wollen. Die sind in anderen Spielen ansprechender verpackt.
Die Grafik von AoC ist mehr genial, in Khitai ganz besonders, der Soundtrack ist mal wieder allererste Sahne. Aber mit dem spielerischen bin ich nicht glücklich geworden. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, Funcom kann jetzt erstmal wieder ein halbes Jahr hin- und herpatchen, dann schau ich mal wieder rein, ob sich was gebessert hat.