Von "Pay" zu "Free2Play": Das bieten Der Herr der Ringe Online, Age of Conan und Co. nach der Umstellung
Der Herr der Ringe Online, Age of Conan & Co.: aktuelle MMOs, die die jeweiligen Macher vom Abo- auf das Hybridmodell Free2Play umgestellt haben. Codemasters hat mit HdRO binnen kurzer Zeit seinen Umsatz verdreifacht, andere MMO-Hersteller melden ebenso positive Umsatzzahlen nach der Umstellung auf ein Item-Shop-System ohne Abo-Gebühr. Kein Wunder, dass Publisher und Entwickler von MMOs wie etwa Champions Online, Lego Universe oder Everquest 2: Extended nachziehen. Doch was ändert sich für die Spieler? Wie viel Spaß bleibt einem wirklich, wenn auf den Einsatz von echtem Geld verzichtet wird? Welchen Mehrwert bieten F2P-Spiele für weiterhin Zahlungswillige? Wir stellen euch heute diverse Online-Spiele vor und verraten euch die Details.
Im Gegensatz zu vorher verlangen die Betreiber der heute vorgestellten Titel keine monatlichen Fixkosten mehr. Interessenten können bei Bedarf in ein F2P-Spiel schnuppern, ohne Geld zu bezahlen. Das System, auf Wunsch mit echtem Geld seine Möglichkeiten zu erweitern, ist noch relativ jung. Langjährige Platzhirsche wie Ultima, Everquest oder später World of Warcraft verlangten monatliche Gebühren von zehn bis 15 Euro und waren beziehungsweise sind sehr erfolgreich. Doch mittlerweile erkannten die Spiele-Macher, dass es sich nicht mehr lohnen würde, wenn jedes Online-Rollenspiel mit einem Abo-Finanzierungsmodell erscheinen würde - vor allem nicht nach dem durchschlagenden Erfolg des Genres. WoW machte Online-Rollenspiele massentauglich und löste einen wahren Boom aus. Immer mehr Entwickler arbeiteten an Online-Rollenspielen, immer mehr MMOs kamen auf den Markt. Aber wer zahlt schon feste Monatsgebühren für gleich mehrere Spiele? Aus dem Grund verteilten sich die MMO-Fans auf wenige Spiele.
Runes of Magic (Frogster)
Die Luft wurde also eng für solche Entwickler, die ohne große und starke Marke ein neues MMO auf den Markt bringen wollten, für das die Spieler auch noch monatlich blechen sollten. Ein weiterer Trend kam auf und mit ihm etablierten sich in Asien bereits längst populäre Free2Play-MMOs auch im Westen. So wie das recht erfolgreiche Runes of Magic etwa. F2P-MMOs gibt es wie Sand am Meer, da fällt es dem interessierten Fan schon schwer, überhaupt herauszufinden, welches Spiel denn zu ihm passt. Doch oft waren die Spieler von reinen F2P-Spielen enttäuscht: entweder stimmten die Ideen und Mechaniken nicht, oder das Aussehen oder der Support ließen zu wünschen übrig, oder, oder, oder... Nur wenige der vielen F2P-Spiele konnten sich mit großer Spielergemeinschaft durchsetzen. Generell erhielt die Bezeichnung "Free 2 Play" einen unschönen Beigeschmack. Und gleichzeitig verloren die "alten" Abo-MMOs zunehmend Abonnenten.
Da wurde die Idee zum Hybrid-Modell geboren. Was wäre, wenn ein Bezahl-MMOs zum Free2Play-MMO macht? Könnte man einerseits genügend neue Spieler für sein Produkt begeistern und doch die alten Abo-Helden behalten? Turbine hat mit Dungeons & Dragons Eberron Unlimited vorgemacht: Im Juni 2009 wurde angekündigt, dass das MMO, das in Deutschland zu dem Zeitpunkt quasi schon gar nicht mehr lief, zum "ersten F2P-MMO, das die Grafikqualität und die soliden Features eines Abo-MMOs bietet" werden würde. Ein Startschuss war gefallen: In den US-amerikanischen Regionen hat das Hybrid-Modell von Dungeons & Dragons ausreichend Zuspruch gefunden, so dass Entwickler anderer MMOs nachzogen. Es folgte die Bezahlmodell-Hybridisierung von sogenannten "Triple A"-MMOs wie Der Herr der Ringe Online, Everquest 2 und Age of Conan. Dazu kommen ebenfalls erfolgreiche Online-Rollenspiele wie Champions Online, Global Agenda oder das jüngst neu aufgelegte Hellgate: Global. Und in naher Zukunft sollen City of Heroes/City of Villains, Fallen Earth und Lego Universe noch folgen.
Inwiefern unterscheiden sich nun die die vormaligen Abo-Versionen der Spiele von der F2P-Version; welche Freiheiten haben VIP-Kunden und welchen Beschränkungen unterliegen die Free2Play-Spieler? Welche MMOs kann man nun eigentlich kostenlos spielen - und an welcher Stelle hört das Gratis-Abenteuer auf? Nachfolgend berichten wir euch von den Online-Rollenspielen, die den Schritt zum Hybrid-Modell gemacht haben. Und wir zeigen die Unterschiede zwischen VIP und F2P auf. Bedenkt bitte: Einige der Spiele sind nur (noch) auf Englisch verfügbar beziehungsweise nur auf Servern spielbar, die in den USA stehen. Dadurch kann es zu Performance-Einbrüchen und Verständigungsschwierigkeiten kommen.
- Von Pay zu Free2Play - Welche MMOs verzichten nun auf Abo-Gebühren?
- Was bringt die Umstellung von Pay auf Free2Play - Der Herr der Ringe Online
- Was bringt die Umstellung von Pay auf Free2Play - Champions Online
- Was bringt die Umstellung von Pay auf Free2Play - Dungeons & Dragons: Eberron Unlimited
- Was bringt die Umstellung von Pay auf Free2Play - Everquest 2: Extended
- Was bringt die Umstellung von Pay auf Free2Play - Age of Conan Unchained
- Was bringt die Umstellung von Pay auf Free2Play - Global Agenda
- Was bringt die Umstellung von Pay auf Free2Play - Hellgate: Global
- Was bringt die Umstellung von Pay auf Free2Play - City of Heroes Freedom, Fallen Earth, LEGO Universe
- Bildergalerie zu "Von "Pay" zu "Free2Play": Das bieten Der Herr der Ringe…



bei mir ist es umgekehrt. Kein F2p Spiel was nichts im Monat kostet. Sowas tue ich mir kein zweites mal an. Nur noch mtl. Kosten oder sonst gar nicht.