Mass Effect: Der Anfang der Saga im Test
Meisterhafte Erzählkunst, dafür steht der Name Bioware. Beweise dafür hat das Studio mit Knights of the Old Republic, Baldur's Gate 2 und Jade Empire erbracht. Sie alle müssen sich Mass Effect aber in zweierlei Hinsicht geschlagen geben: Die hier gebotene Science-Fiction-Geschichte ist nicht nur die beste, sondern auch die glaubhafteste, die Bioware je erzählt hat.
Ein reichhaltiges Universum wird da entworfen, 180 Jahre in der Zukunft liegend. Die Menschheit hat gerade erst den Kontakt zu anderen Völkern geknüpft. Politische Unruhen, Machthunger und Verantwortung - Themen, mit denen sich der Spieler beschäftigen muss, wenn er Mass Effect genießen will.
Der Mensch als Spezies versucht, sich vor den älteren und mächtigeren Rassen zu behaupten, sich Respekt zu verdienen, um in den intergalaktischen Rat gewählt zu werden. Eine clevere Rahmenhandlung, die der Spieler in mehreren, leicht abweichenden Endsequenzen zum Abschluss bringt. Die Binnenhandlung jedoch ist von konventionellerer Natur: Die freien Völker des Universums werden von einer Maschinenrasse namens Geth bedroht.
In diesem Artikel
- Seite 1 Mass Effect im Test: Die fast perfekte Story
- Seite 2 Mass Effect: Rollenspiel mit dem Siegel "Action"
- Seite 3 Bioware gestaltete mit Mass Effect ein glaubhaftes Universum
- Seite 4 Mass Effect: Rollenspiel = Verbugtes Spiel?
- Seite 5 Die PC-Version von Mass Effect
- Seite 6 Eintönige Nebenaufgaben in Mass Effect
- Seite 7 Das Dialogsystem von Mass Effect: Brillant!
- Seite 8 Bildergalerie
Quelle: PC Games
Früh im Spiel wird Shepard zum
Specter, einem Agenten des galaktischen Hohen Rates, ernannt. Ein erhabener Augenblick.
Als Schiffskommandant Shepard - wahlweise männlich oder weiblich - obliegt dem Spieler die Rettung der Galaxis. Dies erreicht man auf linearem Wege über acht Kapitel hinweg, jedes davon mit spannenden Wendungen und kniffligen moralischen Entscheidungen gepflastert. Das eigentliche Rollenspiel von Mass Effect (jetzt kaufen ) besteht nämlich weniger aus Zahlen und Attributen als vielmehr aus der eigenen Gesinnungswahl: Da soll man beispielsweise einen seiner Begleiter für ein Himmelfahrtskommando auswählen - schickt man eher den treuen, gutherzigen Kameraden oder doch eher die rassistisch veranlagte, aber einer Romanze nicht abgeneigte Soldatin? Kneifen gilt nicht - seit The Witcher hat ein simpler Klick dem geneigten Rollenspieler nicht mehr solchen Entscheidungswillen abgefordert. Spielerisch haben diese Momente jedoch selten einen tiefgehenden Einfluss: Wer sich diplomatisch oder gemein verhält, bekommt dafür Punkte gutgeschrieben, die zuweilen neue Gesprächsoptionen ermöglichen - das war's oft aber auch schon.
Die Mass-Effect-Reihe im PC-Games-Test: Wir sagen euch, was das Rollenspiel taugt
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Quelle: Bioware
In der PC-exklusiven Quickslot-
Leiste (siehe oben links) parkt man bis zu acht seiner Spezialfähigkeiten und aktiviert sie flott per Tastendruck.
- Seite 1 Mass Effect im Test: Die fast perfekte Story
- Seite 2 Mass Effect: Rollenspiel mit dem Siegel "Action"
- Seite 3 Bioware gestaltete mit Mass Effect ein glaubhaftes Universum
- Seite 4 Mass Effect: Rollenspiel = Verbugtes Spiel?
- Seite 5 Die PC-Version von Mass Effect
- Seite 6 Eintönige Nebenaufgaben in Mass Effect
- Seite 7 Das Dialogsystem von Mass Effect: Brillant!

Aber bei den anderen DLCs: wenn es nicht drängt würde ich ja auf den Sale warten für die von ME2/3
Pinnacle Station (kann man sich sparen) und Kollisionskurs.
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