Jugendschutz total: So klassifiziert die Welt
Clive Barker's Jericho: In Deutschland nur knapp einer Indizierung entgangen, prangert ein knallrotes "Keine Jugendfreigabe"-Symbol auf dem Cover. In den Vereinigten Staaten ziert ein dickes M - Mature, ab 17 Jahren - das gruselige Titelmotiv. Auf der australischen Packung steht ebenfalls ein großes M, dahinter steht A15+, freigegeben an Jugendliche über 15 Jahren, das Einverständnis der Eltern vorausgesetzt. Drei Nationen, drei unterschiedliche Einstufungen - lässt man die Zahlen sprechen, 18, 17, 15, offenbart sich ein groteskes Bild. Aber wodurch begründen sich die unterschiedlichen Bewertungen? Klassifiziert die USK tatsächlich anders als der Rest der Welt?
Australien und Neuseeland: Gleicher Name, unterschiedliche Institutionen
Im Fall Australiens ist die Antwort einfach: Das Office of Film and Literature Classification, kurz OFLC, kümmert sich im Land der Kängurus und Koala-Bären um die Empfehlungen für digitale Unterhaltung. Eine höhere Klassifizierung als MA15+ existiert in deren Prüfungskatalog nicht. Außerdem interessant: Die Alterseinstufungen unter MA15+ sind gesetzlich nicht bindend, sondern nur eine Empfehlung, sprich: Es liegt im Ermessen des Käufers, ob er sich daran hält oder nicht.
In Neuseeland kümmert sich ebenfalls ein Office of Film and Literature Classification um die Alterseinstufungen digitaler Medien. Bis auf den Namen hat es nichts mit seinem australischen Pendant gemeinsam. Momentan steht das neuseeländische OFLC im Fadenkreuz der Kritiker. Seit 1999 fungiert Bill Hastings als sogenannter "Chief Censor" (Leitender Zensor), ein Homosexueller. Ihm wird nachgesagt, einer "Homosexuellen Agenda" anzugehören und subjektiven Einfluss auf die Beurteilung entsprechender Medien zu nehmen. Die Empfehlungen reichen von "G" (ab 0 Jahren) bis "R" (restricted, nicht zugänglich für bestimmte Personen- gruppen und Verwendungszwecke).
Die Alterseinstufungen des Entertainment Software Rating Boards (ESRB).
USA: Ansichtssache...
Die Vereinigten Staaten legen in ihrer Bewertung andere Schwerpunkten. Während in Deutschland explizite Gewaltdarstellungen zur Einstufung "keine Jugendfreigabe" führt, kann das in den USA bereits durch den ein oder anderen nackten, weiblichen Oberkörper oder den Missbrauch von Drogen begründet sein. Ein bekanntes Beispiel ist die Gothic-Serie. In Deutschland vergab die USK - mittlerweile unter neuer Trägerschaft - jedem Teil die Klassifizierung "ab 12 Jahren", in den Vereinigten Staaten prangert ein großes M auf den Spielpackungen (in Teil Eins und Zwei zum Beispiel sah man einen NPC beim Rauchen eines Joints). Verantwortlich dafür ist das Entertainment Software Rating Board, kurz ESRB, das 1994 gegründet wurde.


Aber so ist das halt, eine Randgruppe ist natürlich viel gefährlicher, als eine völlig verblendete Main-Stream-Moral..
(Ich verzichte mal bewusst auf Smilies, die den ironischen Beigeschmack meines Textes unterstreichen würden, da mir nicht ausreichend Smilies zur Verfügung stehen, um die Komplexität der verdrehten Paradoxien symbolhaft darstellen zu können)
p.s. zum restlichen Artikel schreibe ich mal nichts, da im Grunde das Wesentliche schon unterstrichen wurde :)
ich würde in deutschland auch das Pegi system bevorzugen da ich deren einschätzugen häufig wesentlich besser finde als die der USK. desweiteren sollte die Bpjm abgeschafft werden denn ab 18 ist ab 18 diese Spiele können ruhig öffentlich stehen. Mann müsste nur mal den perso überprüfen und schon ist es gut. Außerdem sind die freigaben der USk teilweise nicht mal ansatzweise nachzu voll ziehen. So ist Soldier of Fortune 2 bis auf das allerletzte verstümmelt und geschnitten. Es wurden alle gegner gegen Roboter ausgetauscht und dann ist das noch ab 18 das wäre locker ab 16 denn das ist wirklich harmlos. ganz anders die uncut version das ist wäre absolut verdient ab 18.
Ähnlich seltsam das Schnittverhalten bei Stranglehold und El matador in beiden wurde das Blut und so entfern aber bei El Matatdor noch extra eine Begründung für seine handlung gegeben ihm zum doppelagenten ernannt um klar zus tellen das das DEA agenten nicht alles und jeden erschießen. Bei Stranglehold spielt man Inspector tequilla und der ist polizist und durfte es auch in der Deutschen Fassung bleiben. Und der ballert dich genauso durch die Level.
Noch genialer ist dann Assanins Creed wo töten für richtig erklärt und Blut fließt was in der regl für die Indiezierung reicht kam da ab 16 durch. Was ich für richtig halten denn mit 16 ist das Absolut ok aber im vergleich zu anderen Entscheidungen seltsam.
Also alles im allen kann erstmal die USk beliben auch wenn mir Pegi besser gefällt allerding sollte bei 18 schluss und die Indiezierung abgeschafft. nur die Beschlagnahmung sollte weiter bleiben fals einer auf die Schwachsinns Idee kommt ein Spiel zu entwickeln woman Juden oder auch Muslime ausrotten weil sie Muslime sind oder allgemien vöLker oder reliogionsgruppen das ghet denn odch zu etwas zuweit.
Minderjährige muss man unbedingt vor gewaltverherrlichenden Spielen schützen.
Allerdings können ach 12 Jährige sehr gut zwischen Realität und Virtualität unterscheiden. Ich habe mit 12 schon GTA 3 und das damals sehr neue GTA Vice City gespielt und Counter Strike.
Während des Spielens habe ich nichts für die Spielfiguren empfunden, aber als z.B. die Terroranschläge geschahen war ich sehr geschockt, angetan und habe mitgelitten.
Eine Abstufung der Spieler durch sog. "Ballerspiele" kann ich als lebender Gegenbeweis nicht bestätigen.
Meiner Meinung nach reichen zwei Alterseinstufungen völlig:
-Von 0-14
und
-14+
Zusätzlich eine Einstufung für wirklich übertriebene Gewaltdarstellung, die nur in Ausnahmefällen genutzt wird:
-18+
BTT: Ich halte die Arbeit der USK für zumindest zweckdienlich, man eher sollte die Händler in die Pflicht nehmen die Alterseinstufung auch zu beachten (was nicht z.Z. einfach nicht der Fall ist) und letzten Endes MÜSSEN (mit voller Absicht groß geschrieben) die Eltern ebenfalls ein oder am besten zwei Augen darauf werfen was Ihre Kinder so spielen.
Das wurde so und in ähnlicher Form bestimmt schon tausend mal gepostet, ändert aber nix an seiner Richtigkeit.
Mein Kommentar bezog sich eher auf DocX Verlangen nach der freien Wahl seiner Entscheidungen und dem nicht Vorhandensein eben dieser.
Ich glaube kaum das Beckstein (und sicherlich 99% aller politisch Verantwortlichen) irgend eine Kompetenz in Sachen Computerspiele vorzuweisen haben.
BTT: Ich halte die Arbeit der USK für zumindest zweckdienlich, man eher sollte die Händler in die Pflicht nehmen die Alterseinstufung auch zu beachten (was nicht z.Z. einfach nicht der Fall ist) und letzten Endes MÜSSEN (mit voller Absicht groß geschrieben) die Eltern ebenfalls ein oder am besten zwei Augen darauf werfen was Ihre Kinder so spielen.
Das wurde so und in ähnlicher Form bestimmt schon tausend mal gepostet, ändert aber nix an seiner Richtigkeit.