Interview: Alpha Protocol: Chris Parker über das innovative Spionagespiel
Chris Parker, Mitgründer von Obsidian und ausführender Produzent von Alpha Protocol.
Wir waren vor Ort bei Obsidian Entertainment in Santa Ana, Kalifornien, um einen Blick auf Alpha Protocol zu werfen. Das aktuelle Projekt der Neverwinter Nights 2-Macher will das Genre der Spionagespiele auf eine neue Ebene heben. Chris Parker, Mitgründer von Obsidian, erklärt, wie das funktionieren soll.
PC Games: Stell dich bitte kurz unseren Lesern vor.
Chris Parker: Mein Name ist Chris Parker, ich bin Entwicklungsleiter bei Obsidian und der ausführende Produzent von Alpha Protocol. In der Vergangenheit habe ich an vielen Rollenspielen gearbeitet. Besonders stolz bin ich auf Baldur's Gate, das ich zusammen mit Bioware entwickelt habe, und Icewind Dale, welches in Zusammenarbeit mit den Black Isle Studios entstanden ist. Mein jüngstes Projekt ist Knights of the old Republic 2, das hier bei Obsidian entwickelt wurde - von den selben Leuten, die jetzt an Alpha Protocol arbeiten.
Quelle: Obsidian Entertainment / Sega
PC Games: Was hat euch für Alpha Protocol als Inspiration gedient? Welche Art von Spiel ist Alpha Protocol?
Chris Parker: Alpha Protocol ist ein modernes Spionage-Action-Rollenspiel. Wir hatten eine Menge Inspirationsquellen, darunter natürlich die Bourne-Filme (Die Bourne Identität, Das Bourne-Ultimatum und Die Bourne Verschwörung, Anm. d. Red.) und der aktuelle James Bond-Film. Außerdem sind wir große Fans von 24 mit Jack Bauer. Spionage und die Welt der Spione sind in Computerspielen noch nicht ausreichend erforscht, zumindest nicht aus der Rollenspiel-Perspektive. Es ist toll, sich seinen eigenen Agenten zu erschaffen und zu formen: zu Beginn einen gut trainierten Spion zu haben, der noch grün hinter den Ohren ist, und ihn dann in einen Superagenten zu verwandeln, wie man sie aus Filmen kennt.

LG
Clemens
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