Innovationslose Wirtschafts-Simulation, diesmal im Kaufhaus
Die Kamera-Perspektive können Sie frei drehen und zoomen schöner wirds dadurch aber leider auch nicht.
Alarm in der Marketing-Abteilung: "Wir haben ja gar keinen Tycoon!" "Wir haben keinen was?" "Na, du weißt schon: So was wie den Transport Tycoon, den Rollercoaster Tycoon oder den Casino Tycoon. Die Dinger, bei denen man irgendwas managed und wenn mans dann Tycoon nennt, verkaufts sich wie geschnitten Brot." "Was, das haben wir nicht? Na, jetzt aber hurtig! Gabs denn schon einen Kaufhaus-Manager?" So oder so ähnlich muss die Geschichte von Mall Tycoon begonnen haben; die Geschichte einer Wirtschaftssimulation, die wirklich niemand braucht. Handwerklich ist das Ganze eigentlich solide gemacht: Genretypisch bauen Sie Geschäfte, stellen sicher, dass Ihre Besucher genug zu essen und zu trinken bekommen und kümmern sich um die Einrichtung. Wenn Ihnen dieser Satz jetzt bekannt vorkam, dann war das Absicht in Mall Tycoon gibts nix, was es nicht woanders (zum Beispiel in Rollercoaster ... na ja, Sie wissen schon) auch schon gab. Das wäre an sich ja noch keine Katastrophe, aber leider taugt ein Kaufhaus nur bedingt zum Spielmittelpunkt - viel zu schnell kommt langweilige Routine auf. Die Fahrstuhlmusik, die karge Optik und die einfallslosen Szenarien helfen da auch nicht weiter. Warten Sie lieber auf Rollercoaster Tycoon 2.

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