Kane & Lynch: Dead Men
In späteren Abschnitten sind Sie - neben Sidekick Lynch - mit bis zu drei weiteren Kollegen unterwegs. Ihre Begleiter steuern Sie mit rudimentären Befehlen wie "Feuerschutz geben", "Bereich sichern" oder "Folgen". Doch das System krankt an der ungenügenden KI der Mitstreiter. So erledigen Sie die meisten Zielvorgaben schneller im Alleingang, als erst umständliche Feuerbefehle zu erteilen. Besonders nervig ist es, wenn Ihre Genossen sinnfrei in der Gegend herumstehen oder Ihnen immer wieder in die Schusslinie rennen.
Zum Glück (?) sind Ihre Gegner kaum schlauer. Meist strömt eine per Trigger ausgelöste Übermacht von allen Seiten auf Sie ein und trifft eher schlecht als recht. Erst in späteren Gebieten müssen Sie ernsthaft Deckung suchen und aufpassen, nicht zu oft niedergestreckt zu werden. Denn erwischt Sie eine Kugel tödlich, holen Sie Ihre Begleiter per Adrenalinspritze ins Leben zurück. Landen Sie kurze Zeit später aber wieder im Dreck, verursacht die Nadel eine Überdosis und Sie beginnen die Szene von vorn; Schnellladen und -speichern gibt es nicht. Spaß machen die unkomplizierten Ballereien aber allemal.
Quelle: IO Interactive
Zusätzlich rüsten Sie Ihre Mannen jederzeit mit Waffen aus. Das funktioniert, indem Sie nahe an den Kollegen herantreten und die mittlere Maustaste drücken. Danach übergeben Sie ihm Ihre Waffe. Die Idee dahinter ist zwar nett, gebraucht haben wir sie im Spiel aber nie.
Schließlich hatten alle unsere Kameraden zu jeder Zeit eine Waffe. Weit besser hat uns da die Munitionsübergabe gefallen. Gehen Ihnen während des Gefechts die Bleibohnen aus, schreit Kane nach Ersatz. Meist meldet sich dann ein Kollege, bei dem Sie sich Nachschub holen können.

Marketing-Unternehmen und Hersteller sitzen unter einem Drach und entwickeln die neuesten Szene-Shooter für Kiddies und junge Erwachsene die heutzutage noch kauf die Realtität vom Fiktiven unterscheiden können.
Und sowas wird dann noch von Presse und anderen Unternehmen gewürdigt.
Ich hoffe mal sehr, dass die Gewalt in PC-Spielen bleibt.... aber was soll ich hier noch hoffen.
alles in allem ist es doch sehr gelungen!
grafik die hübsch ist und nicht mehr, dafür aber auch auf meiner alten gurke noch läuft. der sound war in ordnung, nichts weltbewegendes.
die steuerung an sich war okay, probleme gabs halt nur bei der KI der eigenen und der gegnerischen figuren!
insgesamt hatte ich aber nur 2-3 stellen wo ich für einen moment lang frustriert war...das ging aber so schnell vorbei, dass es nicht weiter stört.
eine nette geschichte, die motivierend ist und auch in der deutschen synchro gut klingt! die flucht am anfang und die darauf folgende jagd haben richtig spass gemacht...auch wenn es größtenteils ein und dasselbe moorhuhn-schießen war!
ein zweiter teil würde mir sehr gut gefallen... mir fehlt noch die story von lynch ein wenig! der brabbelt ja am ende was von..."wenn das alles vorbei ist werde ich rausfinden wer sie (seine frau) umgebracht hat..." :P
86% hin oder her...ich für meinen teil hätte es bei 79% angesiedelt. größter kritikpunkt ist die kurze spieldauer und die etwas dumme KI.
2 abende gespielt, für 2€ aus der videothek geliehen, kann man sich nicht beklagen!
will auch mal meinen Senf dazu geben !!
Mir sind in den letzten 22 Jahren nur wenig Computerspiele untergekommen, die so atmösphärisch dicht und stimmig sind.
Die Grafik mag nicht mehr so der reisser sein aber schlecht sieht es noch lange nicht aus.
Der einzig wirkliche Kritikpunkt meinerseits ist die SPIELZEIT, die mit kaum mehr als 4 - 5 Stunden doch sehr kurz ist.
Ich hatte beim Spielen sehr wohl gemerkt, dass K&L einige Schnitzer hat, die auf den Spaß drücken, weil die Entwickler nicht alles sauber hinbekommen haben.
Ein paar der Features habe ich deshalb regelrecht boykottiert (Dekungssystem, sich auf die Kameraden verlassen), da es offensichtlich war, dass die nicht richtig funktionieren. Ok, wenn man es trotzdem tut, kann das ganz schön nervig sein.
Aber: Trotz ein paar frustigen Stellen war ich immer sofort wieder hoch motiviert, weiter zu machen. Nennen wir es Verdienst der Story/Charaktere/Atmosphäre. Zudem fand ich alle Sequenzen und Ereignisse überaus gut getimet, nie war etwas zu aufgesetzt, zu lang geraten, der Spielfluss war hervorragend und abwechslungsreich. Ich habe mich immer gefragt: "Was kommt als nächstes?"
Einfach gesagt: Über die Wertung kann man sich trefflich streiten, denn positive als auch negative Argumente sehe ich reichlich. Meiner Meinung nach waren es nie so krasse Fehler in der Liga eines Plotstoppers, für die wir die Wertung entsprechend stark abwatschen.
Roberts Einschätzung schlicht als idiotisch ab zu tun, ist gelinde gesagt reichlich ignorant. Ich persönlich kann sie - wie gesagt - so ohne weiteres nachvollziehen.
Aber auch wenn der Redakteur nicht nur wegen dem Review gefeuert wurde, so scheint da doch einiges nicht zu stimmen, wie man etwa hier zusammengefasst lesen kann. Aber auch Publisher Eidos spielt nicht gerade ein sauberes Spiel und führte eine mehr als fragwürdige Werbekampagne (Klick und klick).
Die Wahrheit mag ja vielleicht irgendwo dazwischen, zwischen den ganzen Extremen liegen. Nur ist es (wieder einmal) ein Fall, der einem zu denken gibt. Die Branche ist „erwachsen“ geworden und es geht um Wirtschaftlichkeit und viel Geld.