Kurztest: Ratatouille
Remy ist die süßeste Ratte, seit es Vierbeiner gibt. Ob der Hauptdarsteller des neuen Disney Pixar Films auf dem PC genauso zu begeistern weiß wie in den Kinosälen?
Remy lebt in Paris, der Stadt der Liebe und der extraordinären Gaumenfreuden. Dass der kleine Nager ein berühmter Koch werden möchte, liegt wohl an seiner Herkunft. Sie begleiten Remy auf seinen Streifzügen des Genusses, laufen, hüpfen und fliegen von einem Schauplatz zum anderen und lösen ausgefallene Aufgaben. Eben haben Sie noch gefährliche Rattenfallen zerstört und sind der zähnefletschenden Bulldogge entkommen, jetzt bewältigen Sie simple Schalterrätsel und stehlen einer alten Dame Lebensmittel. Das Leveldesign ist wunderbar abwechslungsreich: Der Pariser Stadtmarkt, die Küche Gusteaus und die französischen Stadtbezirke laden zum Erkunden ein. Damit Sie sich in den teils weitläufigen Gebieten nicht verlaufen, hilft Remys Spürnase auf Wunsch bei der Wegfindung. Schließen Sie einen Level ab, rutschen Sie quer durch die Kanalisation zurück ins heimische Rattenloch. Dort warten neue Aufgaben darauf, dass sich Remy ihrer annimmt.
Kurzweilige Minispiele versuchen das Geschehen aufzulockern. Linguini, Remys menschlicher Weggefährte, benötigt regelmäßig Hilfe beim Kuchen backen, Kartoffeln schälen und Salat zubereiten. Darüberhinaus geleiten Sie Remys fellige Freunde nach jeder abgeschlossenen Mission sicher vorbei an Hunden und Menschen zurück ins Nagerversteck. Eine Vielzahl der Spiele beruht auf der simplen Grundidee, die richtige Taste im richtigen Moment zu drücken. Das wird auf Dauer langweilig, zumal sich die Spiele unnötig oft wiederholen. In acht Traumwelten stellen Sie hingegen nicht nur Ihr Timing, sondern auch Ihr Geschick unter Beweis. Sie springen von Baguette zu Baguette, von der Tomate zur Gurke und wieder zurück auf die Orange. Dass sich viele Objekte drehen und ihre Form verändern macht die Traumwelten anspruchsvoll, für junge Spieler übermäßig schwer. Abseits der Minispiele ist der Schwierigkeitsgrad von Ratatouille aber keineswegs fordernd. Allerdings veranlasst die Kameraführung an manchen Stellen selbst erwachsene Spieler dazu, frustriert in die Tastatur zu beißen. Wenn Sie zum x-ten Mal ins Blaue springen und die schmale Plattform erneut verfehlen, sägt Remy beharrlich an Ihren Nervensträngen.
Immerhin unterhält Sie das Spiel knapp sechs Stunden mit dem Charme der Filmvorlage. Zwar sind die Filmausschnitte qualitativ äußerst miserabel und meist zusammenhangslos ins Spiel geworfen, dafür überzeugen die Sequenzen in Spielgrafik mit wunderschönen Animationen und original Synchronstimmen. Atmosphärisch tröstet der gelungene Soundtrack über die matschigen Texturen und die detailarme Umgebung hinweg. Schon im Tutoriallevel wird klar: Die Grafiker gaben sich bei den Charakteren deutlich mehr Mühe als beim Rest des Spiels. Ob Remy auf einem Seil balanciert, sich unter Objekten versteckt oder vor Menschen flüchtet, er macht, im wahrsten Sinne des Wortes, immer eine gute Figur.
(Thomas Wilke / Christian Burtchen)

tja das merkst du aba früh!!!die wertung gibt es unterdessen nicht mehr bei kurztests,was sehr schade is!!!so kann man nich wirklich einschätzen wie gut da spiel is!!!
Irgendwie fehlt da die Wertung.
http://img522.imageshack.us/img522/1039/zwischenablage1zl8.jpg
Ein kleiner Spaß für zwischendurch. :-]
lol MfG