Das Medium Buch: Ein Nischenprodukt in der Spielebranche
Morgen startet in Frankfurt die Buchmesse 2007. Sie hält hoch, was in der heutigen Jugend fast nur noch in der Schule von Belang ist: Das Medium Buch. Warum lesen, wenn man fernsehen kann? Warum lesen, wenn man Geschichten am PC selbst erleben kann? Berechtigte Fragen. Doch bietet ein Buch das, was ein TV-Gerät oder ein Computer niemals in dieser Form schafft. Es regt die Fantasie in ungeahnter Art und Weise an. Werden einem im Spiel oder Film die Umgebungen, die Charaktere, die Belichtung, ja das gesamte Setting vorgesetzt, bleibt beim Buch Raum für eigene Gedankenkreationen.
Doch könnte man die Medien PC-Spiel und Buch ebenso geschickt zusammenführen, wie es schon bei Film und Lektüre geschehen ist. Mehrere hundert Seiten starke Romane könnten entstehen. Andersherum ist es ja schon möglich. Da werden aus grandiosen Werken wie Der Herr der Ringe Strategie- und Action-Spiele und nicht zuletzt ein Online-Rollenspiel. Als Präzedenzfall für den anderen Weg böte sich Half-Life (dt.) an. Die Figur Gordon Freeman birgt viele Geheimnisse, die sich wunderbar ausschmücken lassen.
Auch die Hintergrundgeschichte könnte behutsam erweitert werden. So erfährt man im Spiel zwar, dass das US-Militär in die eskalierende Situation bei Black Mesa eingreift, richtige Hintergrunddetails, mit Zwischensequenzen untermalt, bleiben dem Spieler jedoch vorenthalten. Genau hier könnte der Autor einhaken und passende Details spinnen, die sich mit Bedacht in die bereits bestehende Handlung eingliedern.
So würde man die Erinnerungen und die Fantasie der Spieler gleichermaßen anregen. Man erinnert sich an Black Mesa, die Introsequenz, die Flucht vor dem Militär und natürlich den G-Man. Würde man die Geschichte mit weiteren erdachten Details ausweiten, neue Szenen hinzufügen, Charaktere wie den US-Präsidenten erfinden, so spräche man die Fantasie an.
Doch wäre dies im Sinne der Fans? Würden diese eine Erweiterung wollen? Oder generell ein Buch zum Spiel in dieser Form ablehnen? Genau diese Fragen stelle ich hiermit zur Diskussion.

Ich habe vor ca. 2 Wochen mir die 3 Bücher zum Spiel Spellforce gekauft und verschlungen! Nachdem ich bereits Spellforce und beide Add-Ons, sowie Spellforce2 und DragonStorm durchgespielt habe und eigentlich dachte, dass ich bereits alles zum Spellforce-Universum wüsste, wurde ich durch die Bücher eines besseren belehrt. Die Figuren waren für mich bei einem erneuten Durchspielen noch vielschichtiger und hintergründiger! Ich kann daher nur sagen: Bücher zu Spielen (wenn sie sich in das Universum passend einfügen) sind top!
Und zu der frage ob das spiel noch die erwartungen erfüllen kann wenn man die bücher vorher liest......ich habe z.b. w3 durchgespielt, später irendwann die bücher gelesen und mich dadurch genötigt gefühlt das game nochmal auf schwer durchzuzocken und ich kann nur sagen es war eine ganz andere erfahrung.
Als ich die bücher las habe ich immer angenommen es hätte sich ein autor hingesetzt und einen teil der geschichte ausgeschmückt bzw. sich was passendes aus den fingern gesaugt aber wenn man sich mit dem wissen aus den büchern nochmal an die spiele macht merkt man erst das das alles schon da war, sämtliche charaktere die man vorher garnicht für voll genommen hat oder anspielungen die man so garnicht verstand.
also wenn ich die zeit hätte würde ich wohl zu jedem guten spiel auch das buch/die bücher lesen denn in meinen augen ergibt das erst zusammen die von den entwicklern angestrebte aussagekraft, welche nur durch das spiel, warscheinlich auch aufgrund der technischen schranken, nicht realisiert werden kann.
gn8 :)
also mein vorredner klingt ja so als hätte er ahnung aber ich kann nur sagen, dass wenn es leute gibt denen das buch so zusagt, dann kann es ja wohl nicht so schlecht sein mh?
Naja also ich finde es sehr begrüßenswert wenn zu spielen die eine packende story haben oder zu denen ganze universen erfunden werden spielergenzende bücher erscheinen.
Das parade beispiel ist für mich da blizzard mit der reihe zu starcraft/warcraft und diablo, ich habe alle bücher bisher gelesen und kann sie nur weiter empfehlen.(allein die anleitung zu starcraft damals war ja schon ein halbes buch ^^)
Und zu der frage ob das spiel noch die erwartungen erfüllen kann wenn man die bücher vorher liest......ich habe z.b. w3 durchgespielt, später irendwann die bücher gelesen und mich dadurch genötigt gefühlt das game nochmal auf schwer durchzuzocken und ich kann nur sagen es war eine ganz andere erfahrung.
Als ich die bücher las habe ich immer angenommen es hätte sich ein autor hingesetzt und einen teil der geschichte ausgeschmückt bzw. sich was passendes aus den fingern gesaugt aber wenn man sich mit dem wissen aus den büchern nochmal an die spiele macht merkt man erst das das alles schon da war, sämtliche charaktere die man vorher garnicht für voll genommen hat oder anspielungen die man so garnicht verstand.
also wenn ich die zeit hätte würde ich wohl zu jedem guten spiel auch das buch/die bücher lesen denn in meinen augen ergibt das erst zusammen die von den entwicklern angestrebte aussagekraft, welche nur durch das spiel, warscheinlich auch aufgrund der technischen schranken, nicht realisiert werden kann.
gn8 :)
Z.b. die STALKER Romane habe ich wirklich gefressen und bete für einen dritten Teil.
Ich frage mich wie es ist wenn man erst Bücher zu später erschienenen Spielen liest und dann das/die Spiel(e) spielt. Sind dann die durch's lesen aufgebauten Illusionen weg? Erwartung erfüllt?