Klassischer Ego-Shooter im Söldner-Ambiente
Soldier of Fortune 2: Double Helix
Da wir in dieser Mission keine Aufmerksamkeit erregen dürfen, schalten wir die Gegner mit einem Schlag auf den Hinterkopf ohnmächtig und anschließend mit dem Messer ganz aus.
ist ein routiniert gemachtes Actionspiel und setzt auf bewährte Zutaten: viele Waffen, Unmengen an Gegnern, abwechslungsreiche Levels. Sie übernehmen die Rolle des Söldners John Mullins, der in Diensten der Geheimorganisation "The Shop" heikle Missionen auf der ganzen Welt erfüllt, um Bösewichter dingfest zu machen - und zwar die Sorte von Fieslingen, die sich von ihren kranken Machenschaften nur mit Waffengewalt abhalten lassen. Als Terroristen mit verheerenden biologischen Kampfstoffen alle Bewohner eines kolumbianischen Dorfes vernichten, klingeln beim "Shop" natürlich die Alarmglocken und Sie gehen der Sache auf den Grund. Wie sich im weiteren Verlauf der umfangreichen Story zum umfangreichen Spiel herausstellt, steckt hinter den Geschehnissen weit mehr als nur die üblen Machenschaften eine Terroristenbande. Vielmehr kommt Mullins kriminellen Aktivitäten auf die Spur, in die sogar der "Shop" verwickelt ist.
Die für einen Ego-Shooter sehr ordentliche Story wird mit dynamischen Zwischensequenzen in Spielgrafik erzählt, wobei Sie den Protagonisten dabei teilweise sogar selbst steuern. Einziger Kritikpunkt in Sachen Hintergrundgeschichte: Das Setting wurde in eine Parallelwelt voller Androiden verlagert, was den Anspruch auf einen realistischen Shooter natürlich schon vor dem ersten Schusswechsel ad absurdum führt (mehr dazu im Kasten "Deutsche Version - Was ist anders?").
Aktiv sind Sie an den verschiedensten Einsatzorten. Als eine Art Prolog müssen Sie zunächst einen Wissenschaftler zurzeit des kalten Krieges aus Prag herausschleusen. Wie jeder Einsatz ist auch dieser in mehrere Levels gegliedert, jeder davon umfasst neben einem Hauptziel diverse Einzelaufträge. Beispielsweise müssen Sie eine bestimmte Person befragen, den Weg in Gebäude finden, einen Frachter versenken oder Gefangene befreien. In den meisten Fällen stellt Ihnen das Programm frei, ob Sie frontal angreifen, taktisch schleichen oder eine Mischung aus beidem verwenden. Je höher der Schwierigkeitsgrad (insgesamt gibt es vier), desto mehr spielt die taktische Vorgehensweise eine Rolle und desto weniger führt Rambo-Verhalten zum Ziel. Das liegt an mehreren Parametern, die den Schwierigkeitsgrad bestimmen: Gegner richten größeren Schaden an, Sie dürfen weniger Munition und Waffen mit sich rumschleppen und die Speichermöglichkeiten sind auf wenige pro Level begrenzt. Pauschal gesagt: Wer einen actionreichen Shooter will, spielt auf "Amateur", wer einen fordernden, realistischen Taktik-Shooter sucht, sollte sich auf "Soldier of Fortune" versuchen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Schwierigkeitsgrad bezüglich Tragekapazität, Waffenstreuung und Speichermöglichkeiten individuell einzustellen.
Mitunter ist es sogar Bedingung, keinen Alarm auszulösen und den geforderten Auftrag völlig unbemerkt auszuführen. Das heißt allerdings nicht, dass Sie an allen Gegner vorbeischleichen sollen: Lautlos ausschalten und dabei nicht gesehen werden - das ist die Devise. Das umfangreiche Arsenal an Waffen, Zubehör und Ausrüstungsgegenständen bietet dafür das erforderliche Equipment. Messer, Pistole mit Schalldämpfer oder eine AK-47 mit aufgestecktem Bajonett - damit macht man keinen Lärm. Wer sich lieber durch die Maps ballert, darf zusätzlich auf Schrotflinte, Scharfschützengewehr, Maschinenpistolen, Uzis oder Granaten zurückgreifen. Was Sie mitnehmen, dürfen Sie zu Beginn selbst aussuchen. Das Programm schlägt eine empfohlene Auswahl vor, an die Sie sich natürlich nicht halten müssen. Allerdings sollten Sie nicht willkürlich Ihre Lieblingswaffe mitnehmen, sonst stehen Sie unter Umständen schnell ohne Munition da. Natürlich besteht selbst in diesem Fall immer noch die Möglichkeit, die Waffe eines eben verschiedenen Gegners samt Munition an sich zu nehmen.
Wie es sich für einen Ego-Shooter gehört, bietet Soldier of Fortune 2: Double Helix jede Menge Spaß im Kampf mit und gegen menschliche Spieler. Deathmatch, Team-Deathmatch und Capture the Flag sind hinlänglich bekannt und gehören zur Standard-Austattung. Infiltration ist eine Variante, in der beide Teams bestimmte Ziele erfüllen müssen: Während die einen geheime Dokumente stehlen und zu einem bestimmten Punkt auf die Karte bringen müssen, soll Team Nummer 2 genau das verhindern. Elimination ist praktisch die teambasierte Version von Last Man Standing: Sobald alle Mitglieder einer Mannschaft gefraggt wurden, hat das andere Team gewonnen. Leider gibt es insgesamt nur magere neun Maps, die sich zum Großteil als modifizierte Karten aus dem Einzelspielermodus entpuppen. Für den in der Action-Community beliebten Modus Capture the Flag gibt es gar nur zwei Maps.

also ich finde die dt. version ist nen witz....
und dann noch im heft schreiben, das das kaum den spielspaß trübt!
Immer schön politisch korrekt, gell PCG?! Noch ein paar solche Artikel, die den Spieler verarschen und versuchen, Politikern und sonstigen Meinungsmachern den Bauch zu kraulen und es gibt mindestens einen PCG Leser weniger.
Ich hab mir die englische Demo gezogen und fand's nicht ganz schlecht :-)
Olaf
http://www.pcgames.de/external/gfx/icons/arrow_right.gif Zum Artikel: http://www.pcgames.de/aid...
Als ich das Video in der aktuellen PCG gesehn hab un die roboter da rumgelaufen sin hab ich mir nurnoch an kopf gegriffen....
Also die Amerikanische VErsion rult! ODer halt Bloodpatch ;)
CU
Flado