Gruselig und spannend - meistens
Craig Hubbard, leitender Designer bei Monolith, hat eine klare Vorstellung von Grusel: "Du musst die Dinge ein wenig im Unklaren lassen. Sobald alles eindeutig ist, geht die Magie verloren." Hubbards aktuellstes Spiel FEAR hält sich streng an diese Maßgabe, und so ist der Horror vorrangig subtiler Natur. Eine Szene versetzt Sie beispielsweise in ein verfallenes Wohnhaus, eine runtergekommene Bruchbude, in der zerbrochene Balken auf dem Boden herumliegen und der Putz von den Wänden bröckelt. Begleitet von flüsternder Musik pirschen Sie durch abgeschlossene Gänge. Sie suchen Paxton Fettel, einen geheimnisvollen Bösewicht mit telepathischen Kräften und ausgeprägtem Hang zum Kannibalismus. Plötzliche Auftritte Fettels machen Angst: Als würde er in das Hirn des Hauptcharakters eindringen, verschwimmt das Bild albtraumhaft und der schaurige Umriss des Schurken erscheint.
FEAR spielt mit Stilmitteln aus Filmen und hält die Spannung auf Gänsehautniveau. Gerade als der Reiz in der beschriebenen Sequenz abzuflauen droht, schießt wie aus dem Nichts eine Faust hervor, die den Helden ins Reich der Träume befördert.
Es gibt zwar auch Stellen, in denen es das Spiel mit der Unterschwelligkeit übertreibt, etwa zwei bis drei Stunden nach Spielbeginn, wenn die Musik in kurzen Abständen nacheinander anschwillt, als stünde man vor dem Endgegner, und doch nichts passiert. Aber diese schwächeren Auftritte kann man an einer Hand abzählen. Über weite Strecken des Spiels legen Craig Hubbard und sein Team enormes Gespür für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Grusel und Action an den Tag.
Neben dem Timing von erschreckenden Skripts, etwa dem eingangs erwähnten Niederschlag, und der im Wortsinn Furcht einflößenden Hintergrundmusik, trägt die Grafik in hohem Maße zur Intensität der Atmosphäre bei. Mehr über die Bedeutung der Optik lesen Sie im morgen auf PCGames.de veröffentlichten Themenwochenspecial.

Vorweg - die HL2 ist um einiges besser. Warum? Weniger Hardwareanforderung, bei besserer Grafik. Die Atmosphäre in F.E.A.R wird schnell langweilig, was in HL2 fast nie der Fall war. Mich langweilt es, die ganze Zeit in einem Bürokomplex zu wandern und immer die gleichen Abläufe zu sehen. So gruselig finde ich es auch nicht. Da ist Doom III schon besser.
Die Waffen langweilen mich auch. Irgendwie immer das selbe und kein großer Unterschied. Beim Sound gibt es auch öfters einen Crash....dann kreischt es aus den Boxen ohne Ende. Das ist Horror :-)
Mein Fazit:
F.E.A.R ist gut - aber mit HL2 kann man es nicht vergleichen. Die Hoffnung muss ich euch nehmen.
Vorweg - die HL2 ist um einiges besser. Warum? Weniger Hardwareanforderung, bei besserer Grafik. Die Atmosphäre in F.E.A.R wird schnell langweilig, was in HL2 fast nie der Fall war. Mich langweilt es, die ganze Zeit in einem Bürokomplex zu wandern und immer die gleichen Abläufe zu sehen. So gruselig finde ich es auch nicht. Da ist Doom III schon besser.
Die Waffen langweilen mich auch. Irgendwie immer das selbe und kein großer Unterschied. Beim Sound gibt es auch öfters einen Crash....dann kreischt es aus den Boxen ohne Ende. Das ist Horror :-)
Mein Fazit:
F.E.A.R ist gut - aber mit HL2 kann man es nicht vergleichen. Die Hoffnung muss ich euch nehmen.