Mehrspieler, mehr Freude
Quelle: Vivendi Universal
Der Mehrspieler-Modus von FEAR ist nichts, was gestandene Computerspieler überraschen wird. Im konventionellen Deathmatch hetzen die Teilnehmer durch grafisch eindrucksvolle Levels, für Abschüsse gibt's Punkte. Das kennt man. Es gibt Karten aller Größen: In der Factory haben bis zu 16 Spieler Platz, die Wege führen durch weiträumige Hallen und Außenareale. Die Office-Map hingegen enthält eine üppige Lobby, dahinter erstrecken sich enge Gänge, in denen zwei bis sechs Kämpfer Spaß haben. Für Abwechslung ist also gesorgt. Wie viele Levels im finalen Spiel enthalten sein werden, das muss man abwarten.
Derzeit ist bei den Entwicklern noch ein Missionsmodus im Gespräch: Bomben legen, Geiseln befreien, alles im Team. Ob er fertig wird, ist eine Zeitfrage. Denn die meiste Arbeit fließt in die Solo-Kampagne. Der Elimination-Modus aber gilt als sicher. Darin jagen alle Spieler eine einzige Person. Jene Person verfügt über die Zeitlupen-Fähigkeit, was ihr einen wesentlichen Vorteil im Kampf gegen die Übermacht einbringt. Wer den Slow-Motion-Kämpfer abschießt, wird selber zu einem - das Spielchen beginnt von vorn.
Die Zeitlupe gibt's auch im normalen Deathmatch, allerdings in Form eines Extras. Wer das Symbol aufsammelt, huscht in einem Mordstempo durch die Gänge - die Umrisse der Umgebung verschwimmen. Praktisch ist, dass sich nicht nur die Laufgeschwindigkeit erhöht, sondern auch die Feuerrate der Waffe. Ein Raketenwerfer im Dauerfeuerbetrieb hinterlässt nur verbrannte Erde. Ob der Penetrator, die berüchtigte Nagelkanone, im Mehrspieler-Modus dieselbe Wirkung haben wird wie im Einzelspiel, darauf will sich Monolith noch nicht festlegen. Spaßig wäre es allemal, überlegen Sie nur: Ihr Widersacher führt einen Karatekick aus, doch Sie nageln ihn mit einem wohl platzierten Schuss an die Decke.

Also in der Fileplanet-MP Demo hatte diese nagelkanone nicht so eine Wirkung. Im Gegenteil, es ist als würde man einfach nur eine langsamere smg haben, denn von den Nägeln selbst sieht man nichts, weder während dem Fliegen noch beim Einschlag in eine Figur oder Wand - da bleibt ein ganz normales Einschussloch zurrück, und an die Decke nageln kann man da überhaupt nichts, wie gesagt, es is einfach ne langsamere aber stärkere SMG.