Empires: Die Neuzeit

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Empires: Die Neuzeit Statt einer halben Million Jahre Menschheitsgeschichte in 14 Epochen bringt Empires "nur" fünf Zeitalter auf den Schirm, vom Mittelalter bis zum Zweiten Weltkrieg. Ansonsten protzt das Echtzeit-Strategiespiel nicht weniger mit nackten Zahlen als der umfangreiche Vorgänger: Beinahe 200 Einheiten, rund 70 Bauwerke und fast ebenso viele Upgrades stehen den neun Völkern zur Verfügung. Und es gibt reichlich Gelegenheit, alle einzusetzen. Neben drei Kampagnen mit insgesamt 18 Missionen laden Skirmish-Matches mit Karten-Generator und ein umfangreicher Multiplayer-Modus zum fröhlichen Schlachtenschlagen ein.

Von Nahwest nach Fernost

Der Aufstieg von Richard Löwenherz ist Thema des ersten Solo-Feldzuges. Der junge Prinz liefert sich auf französischem Boden einen erbitterten Machtkampf mit seinem abtrünnigen Bruder Henry. Während Richard anfangs nur auf sich selbst und eine Hand voll Getreue zählen kann, werden später aus den Scharmützeln ausgewachsene Feldschlach- ten mit Dutzenden von Rit-tern, Langbogenschützen und schwerem Belagerungsgerät. Die zweite Kampagne schickt die Spieler ins ferne Korea, wo der hierzulande wenig bekannte Admiral Yi die japanischen Invasoren aus dem Heimatland vertreiben will. Anders als der englische Bruderkrieg wird dieser Kampf vor allem auf See ausgetragen. Heereszug Nummer 3 kürt den amerikanischen Panzergeneral Patton zum Helden. Der schlägt sich zunächst mit den Streitkräften von Vichy-Frankreich in Nordafrika herum, bevor er dem Wehrmachts-Feldherren Rommel auf den Pelz rückt und schließlich nicht nur die deutschen Besatzer aus Frankreich vertreibt, sondern auch deren Pläne zum Bau einer Atombombe vereitelt.

Mehr Adventure als Strategie

Stimmungsvoll inszeniert, gut synchronisiert, zahlreich und lang – die Zwischensequenzen sind den Designern wirklich gut gelungen. Stimmungsvoll inszeniert, gut synchronisiert, zahlreich und lang – die Zwischensequenzen sind den Designern wirklich gut gelungen. Alle drei Kampagnen setzen mehr auf Abenteuer-Missionen im Stil von Warcraft 3 denn auf klassische Echtzeit-Kost mit Basenbau und Massenschlachten. Oft müssen Sie ganz auf die Möglichkeit verzichten, Ressourcen abzubauen und Nachschub zu rekrutieren, und arbeiten sich stattdessen mit einer kleinen Kerntruppe von Einsatzziel zu Einsatzziel vor. Da gilt es, gegnerische Feldlager einzunehmen, strategisch wichtige Gebäude in die Luft zu jagen oder VIPs sicher durchs Feindesland zu geleiten. Neben den Primäraufgaben wartet oft eine Reihe von optionalen Aufträgen, bei deren Erfüllung etwa Verstärkungen winken. Wenn Sie beispielsweise in Pattons zweiter Mission zunächst alliierte Gefangene aus den deutschen Lagern in Nordafrika befreien, haben Sie es später etwas leichter, den gegnerischen Panzervorstoß am Kasserinenpass aufzuhalten. Wohlgemerkt leichter, nicht etwa leicht. Der Schwierigkeitsgrad von Empires: Die Neuzeit bringt schon auf der mittleren Stufe selbst Genre-Profis gelegentlich ins Schwitzen. So schön die Entwickler die Adventure-Missionen auch in Szene gesetzt haben - mit Sekundärzielen, Zwischensequenzen und abwechslungsreichen Aufgaben -, ein Problem plagt
alle: Sie müssen ständig Zwangspausen einlegen und Ihre Gefolgsmänner verarzten, bevor es zum nächsten Schauplatz weitergeht. Das stört auf Dauer den Spiel-fluss. Warcraft 3 hat das mit Heiltränken deutlich eleganter gelöst.

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Wussler Spiele-Novize/Novizin
        Zitat
        am 19.11.03 um 16:13 schrieb munsterbuster:
        Ich find es ziemlich langweilig. Da war Empire Earth von der Vielfalt her besser.
        find ich auch....und der Ausschnitt ist einfach zu klein.....
      • Von Wussler Spiele-Novize/Novizin
        Zitat
        am 19.11.03 um 16:13 schrieb munsterbuster:
        Ich find es ziemlich langweilig. Da war Empire Earth von der Vielfalt her besser.
        find ich auch....und der Ausschnitt ist einfach zu klein.....
      • Von SYSTEM Mitglied
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