Hau drauf wie nix

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Der Fetter ist eins der stärkeren Monster, denen Sie im Abschnitt „Rand der Welt“ begegnen. Der Fetter ist eins der stärkeren Monster, denen Sie im Abschnitt „Rand der Welt“ begegnen. Wenn Sie hinter Gladiator: Schwert der Rache eine interaktive Fassung des Kinohits mit Russell Crowe erwarten, liegen Sie gar nicht mal so verkehrt. Denn neben dem Spielenamen orientiert sich auch die Story an Ridley Scotts Meisterwerk: Der hinterlistige Arruntius hat Kaiser Trajan ermordet, um den Thron für sich selbst zu beanspruchen. Mit dem Ziel, Rom aus den Fängen des Tyrannen zu befreien, macht sich der Gladiator Thrax - Trajans Lieblingskämpfer - bereit zum Kampf gegen Arruntius. In seiner Rolle fechten, schlitzen und schlagen Sie sich vom Kolosseum über die weiten Felder des Elysium (das Jenseits der griechischen Sagenwelt) bis in die drei Hauptabschnitte: eine zerstörte Festung auf der Titaneninsel, den Rand der Welt mit verdorrten Ebenen und tiefen Höhlen sowie die höllenartige Unterwelt. Schnell wird klar, dass sich weit größere Mächte als Arruntius verschworen haben: Der römische Gott der Angst, Phobos, benutzt den Imperator für seine niederträchtigen Ziele. Daher treten im Lauf des Spiels größtenteils nichtmenschliche Widersacher auf. Skelettkrieger, Harpyien, Zyklopen und ähnliche Monster machen Thrax das Leben schwer.

Hau drauf wie nix

Die beiden Armklingen ermöglichen besonders schnelle, durchschlagskräftige Kombinationen. Die beiden Armklingen ermöglichen besonders schnelle, durchschlagskräftige Kombinationen. Schon der erste Level zeigt: Spielerische Tiefe sucht man in Gladiator vergebens. Thrax’ einzige Aufgabe besteht darin, möglichst schnell und unbeschadet sämtliche Gegner aus dem Weg zu räumen. Dabei ist der Spielverlauf extrem linear, man kann nämlich nicht einmal von Abgründen oder Klippen springen, sondern nur dem vorgesehenen Weg folgen. Aufgrund dieser sehr eingeschränkten Bewegungsfreiheit sind packende Duelle auf engen Stegen oder Brücken nicht möglich - runterfallen können nämlich weder Thrax noch die Gegner. Jeder Kampf fühlt sich wie in einer klar eingegrenzten Manege an, von den an sich riesigen Leveln ist nichts zu spüren. Dasselbe gilt für die Interaktion mit der Umgebung: Es gibt weder Deckung noch Möglichkeiten, Feinde in eine Falle zu locken. Dadurch werden die Gefechte auf reines Hack & Slay ohne taktischen Anspruch reduziert. Selbst Springen ist nur möglich, wenn unser Krieger vor einem eigens markierten Abgrund steht, im richtigen Zweikampf führt er nur kleine Sätze vor oder zurück und Seitwärtsrollen aus. Im Grunde rennen Sie also lediglich von einem Kampfschauplatz zum nächsten, entledigen sich dort sämtlicher Gegner, gehen weiter, erledigen wieder Monsterscharen - und so läuft das komplette Spiel ab. Gelegentlich stoßen Sie auf Portale zu speziellen Mini-Arenen, in denen um stärkere Waffen, Lebensenergie, Amulette oder Ähnliches gestritten wird. Aber auch hier wollen nur unzählige Feinde niedergestreckt werden, einziger Unterschied ist das meist recht enge Zeitlimit. Das macht aber nichts: Schaffen Sie es einmal nicht rechtzeitig, dürfen Sie die "Mission" beliebig oft neustarten.

Kein Problem mit Auto-Aim

Thrax beherrscht nicht nur Äxte und Schwerter, sondern kann auch kräftig zutreten. Thrax beherrscht nicht nur Äxte und Schwerter, sondern kann auch kräftig zutreten. Glücklicherweise sind die Kämpfe selbst recht kurzweilig gestaltet: Das Zielsystem wählt automatisch einen primären und einen sekundären Gegner, zwischen denen Sie mit einem Tastendruck hin- und herschalten können. Ist ein Monster im Visier, attackiert Thrax es mit Schlägen, Tritten und Stichen. Es gibt nur zwei Angriffstasten, daher fallen durchschlagskräftige Kombinationen recht leicht. Noch effektiver werden die Aktionen, wenn Sie durch schnelles Umschalten gleich mehrere Ziele angreifen: Ihr Athlet gerät in eine Art Kampfrausch, dadurch schlägt er schneller und stärker zu. In diesem Modus kann unser Streiter zum Beispiel drei Leute gleichzeitig mit einem Rundumschlag erledigen oder den Schild ei-
nes Gegners zertrümmern. Je spektakulärer Ihre Attacken, desto schneller lädt sich das so genannte Bloodmeter auf. In der ersten Stufe (rot gefärbt) verfügen Sie über herkulische Kräfte: Sie fliegen förmlich zwischen den Gegnern hin und her, ein oder zwei Schläge reichen meist. Die zweite Stufe (blau) beschert Ihnen Schutzgeister des Gottes Pluto, die dritte und letzte göttliche Kraft (gelb) wird vom römischen Hauptgott Jupiter verliehen. Magie wird auch benötigt, um die gelegentlich eingestreuten Puzzles zu lösen. Insgesamt ist Gladiator etwas zu leicht geraten. Die Kämpfe fordern kein allzu großes Geschick, weil man mit unkoordiniertem Tastenhämmern weiter kommt als mit präzise ausgeführten Combos. Außerdem legen die Monster überwiegend Lemming-ähnliches Verhalten an den Tag. Ein Beispiel: Rund zehn Zyklopen bewachen einen Durchgang, Thrax bleibt nichts übrig, als sich ihnen zu stellen. Aber statt ihre zahlen- und kräftemäßige Überlegenheit auszunutzen, laufen die Kreaturen allein oder zu zweit in den sicheren Tod. Währenddessen wartet die restliche Gruppe darauf, bis sie an der Reihe ist. Zudem glänzen die KI-Recken nicht gerade durch abwechslungsreiches Kampfverhalten. Sobald Sie einige harte Treffer landen, beschränken sich die Gegner aufs Blocken, mit einer kurzen Finte oder Rolle lassen sie sich aber immer überlisten. Nicht einmal die Zwischen- und Endgegner sind wirklich knifflig, weil man den Dreh sehr schnell raus hat. Bei der ersten Begegnung mit Phobos warten Sie beispielsweise einfach, bis er seinen Schutzschild kurzzeitig deaktiviert, dann schleudern Sie ihn im Herkules-Modus gegen die Hallenwand - nach zwei Treffern ist er erledigt. Da er nur über drei Angriffe verfügt, sind seine Aktionen sehr vorhersehbar, und das Ausweichen bereitet keine Schwierigkeiten.

Gruselige Kamera

Mit herkulischen Kräften stellen auch Gegnermassen kein Problem dar. Mit herkulischen Kräften stellen auch Gegnermassen kein Problem dar. Neben der durchwachsenen Gegnerintelligenz leidet Gladiator vor allem unter dem völlig verkorksten Kamerasystem: Die Ansicht wechselt ständig zwischen fest installierten Kameras. So sieht man seinen Helden häufig von vorne oder von der Seite - optisch schick, aber völlig unpraktisch, denn Gegner oder Hindernisse tauchen erst extrem spät auf. In Ermangelung einer "Umschau"-Funktion fällt auch die Suche nach Türen oder Schaltern relativ schwer, daran ändert auch die minimale Zoom-Möglichkeit nichts. Besser gefallen die Animationen des Protagonisten: Die sind zwar teilweise unrealistisch, sehen aber spektakulär aus und passen gut zu den rasanten Kämpfen.

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Wertung zu Gladiator: Sword of Vengeance (PC)

Wertung:

6.0 /10

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Glor NPC
        Das Spiel is nich so der Bringer, mit der Zeit wird langweilig...........wenn wenigstens noch die Grafik ok wäre, aber selbst in der höchsten Auflösung, sieht alles irgendwie verwaschen aus, keine klaren Texturen, dazu kommen viele Bugs. Und der preis ist mit 40€ ziemlich happig für dieses Game.
        Lieber´n echtes Gladiator Spiel, wo man sich als Gladiator, vom Neuling bis zum Publikumsliebling im Kolloseum hochkämpfen kann dann noch´n Multiplayer dazu und des wär´n cooles Spiel geworden, aber so isses´n Flop. :-(
      • Von Glor NPC
        Das Spiel is nich so der Bringer, mit der Zeit wird langweilig...........wenn wenigstens noch die Grafik ok wäre, aber selbst in der höchsten Auflösung, sieht alles irgendwie verwaschen aus, keine klaren Texturen, dazu kommen viele Bugs. Und der preis ist mit 40€ ziemlich happig für dieses Game.
        Lieber´n echtes Gladiator Spiel, wo man sich als Gladiator, vom Neuling bis zum Publikumsliebling im Kolloseum hochkämpfen kann dann noch´n Multiplayer dazu und des wär´n cooles Spiel geworden, aber so isses´n Flop. :-(
      • Von Piepsi Mitglied
        AW: Spieletest - Conan??

        Haha, im Newsletter steht "Conan - Test"-----

        Bis neulich,
        Piepsi {:o)
      • Von Dulli84 Mitglied
        Zitat
        am 01.11.03 um 11:34 schrieb Worsesnake:
        Ja ihr habt schon recht ! Ich bin selbst totaler Gladiator (der Film mit Russle Crow) fan und überlege nun ernsthaft ob ich mir dieses spiel kaufen sollte .. aber da es da nur um Hack n Slay geht tendiere ich eher noch zu nein ... was meint ihr .. ist es das Spiel wert von einem totalen Gladiator Fan gekauft zu werden oder werde ich de nur einer bitteren Enttäuschung unterliegen ?
        Leih dir doch das Spiel in der Videothek aus und dann kannst du es testen. Wenn es dir gefällt, kannst du es doch dann immer noch kaufen. Persöhnlich finde ich Hack & Slay Spiele aber zimlich öde. Für mich wär das nix!
      • Von SYSTEM Mitglied
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