Die Welt kann uns gehören
Republic spielen Sie fast ausschließlich auf dieser unspektakulären 2D-Karte.
In der fiktiven russischen Splitterrepublik Novistrana liegt so ziemlich alles im Argen: Der selbst ernannte Präsident Karasov regiert mit eiserner Faust, Gewerkschaften existieren nur noch in blumigen Arbeitnehmerfantasien und die Mafia wäscht ihr Geld mit offizieller Genehmigung - doch dann betreten Sie die Bühne. Sie sinnen auf Rache, seitdem Karasov Ihre Eltern ermorden ließ - und endlich ist die Zeit gekommen, Novistrana mithilfe der von Ihnen gegründeten Partei die Freiheit zu schenken. Ihr Weg führt Sie dabei durch die Städte Ekaterine und Pugachev und schließlich nach Berezina, wo Sie Karasov die Macht entreißen wollen. Das Ziel: die Bewohner aller Städte durch einen mehr oder weniger sauberen Wahlkampf für Ihre Sache zu gewinnen.
Wahlfang
Falls Sie die richtigen Informationen in die Presse lancieren, verschwinden Ihre Widersacher ganz schnell von der Bildfläche.
Da ein richtiges Tutorial fehlt (es gibt lediglich grobe Erklärungen der Benutzerführung auf zehn Standbildern), werden Sie direkt ins kalte Wasser geworfen und werben mit Ihrem anfangs drei-, später maximal sechsköpfigen Team um die Wählergunst. Pro Tag haben Sie drei Runden Zeit, um Ihre Aktionen auszuführen. Dabei dreht sich alles um linke, liberale oder rechte politische Gesinnungen. Alle Aktionen sind zu gewissen Prozentsätzen diesen Ideologien zugeordnet, jeder Stadtteil der drei Städte spiegelt eine der drei Gesinnungen wider und selbst die Ressourcen Macht, Einfluss und Wohlstand entsprechen einer bestimmten Einstellung. Wie Ihre eigene Partei ausgerichtet ist, bestimmen Sie anhand eines Fragenkatalogs zu Beginn der Kampagne und mittels der Entscheidungen, die Sie während des Spielverlaufs treffen. Leider ist die Entscheidungsfreiheit in Republic recht beschränkt. Grundsätzlich haben Sie nur drei Handlungsmöglichkeiten: neutrale Stimmen für Ihre Partei gewinnen, den anderen Parteien Stimmen abspenstig machen oder gegnerische Aktivisten einschüchtern. Wie Sie das tun, hängt in erster Linie von der Ausrichtung Ihrer Partei ab. Während rechtsgerichtete Fraktionen beispielsweise bevorzugt mit Plakat-Aktionen auf Stimmenfang gehen, halten die Liberalen am liebsten ausschweifende Reden - echte Sozialisten dagegen machen den kleinen Mann mit Graffiti auf sich aufmerksam. Das Ausführen der Aktionen kostet jedoch nicht nur Ressourcen, sondern bringt Ihren Mitstreitern auch wertvolle Erfahrungspunkte. Mit diesen können Sie Charakterwerte wie Charisma oder Präsenz erhöhen und neue Aktionen trainieren.
Ohne schwarze Konten
Stück für Stück gewinnen Sie in Novistrana an Ansehen und damit an politischer Macht.
Der Spielablauf von Republic ist recht starr. Im ständigen Wechsel werben Sie neutrale Stimmen für Ihre Partei oder klauen Ihren Widersachern die Anhänger. Je mehr Menschen Sie in einem Bezirk für Ihre Sache begeistern können, desto mehr Ressourcen stehen Ihnen für den Wahlkampf zur Verfügung. Jeder Bezirk liefert unterschiedliche Mengen an Macht, Einfluss oder Wohlstand - alle drei Tage werden die aktuellen Umfrageergebnisse ausgewertet und abhängig davon der Etat für die nächsten drei Tage festgelegt. In manchen Bezirken gibt es zusätzlich Spezialgebäude, die Sie in Besitz nehmen, sobald Sie von einem festgelegten Prozentsatz der Anwohner unterstützt werden. Ein Theater beispielsweise steigert Ihren Einfluss, ein Fußballstadion liefert Macht und ein Casino sorgt für volle Kassen. Alle Aktionen erledigen Sie auf einer schlichten 2D-Karte, die mit Tortendiagrammen gespickt ist und auf der sich die Konterfeis aller politischen Aktivisten bewegen. Die hübsche 3D-Ansicht ist dagegen spielerisch nahezu völlig sinnfrei. Planen können Sie dort nicht und Sightseeing-Touren sind aufgrund der monotonen Architektur nur bedingt reizvoll.
Polit-Thriller Republic
Mit Aktionen wie beispielsweise dem Eintreiben von Schulden senken Sie die Entschlossenheit Ihrer Gegner.
Zum Einsatz kommt das ehemalige Vorzeige-Feature von Republic lediglich in zwei Situationen: nämlich wenn Sie neue politische Mitstreiter anwerben und dafür ein simples Wer-hat-die-höchste-Nummer-Kartenspiel bestreiten oder wenn Sie in einem Bezirk bestimmte Gebäude ausfindig machen müssen, um etwa Geldwäschereien auffliegen zu lassen. Eine echte Suche nach der Nadel im Heuhaufen, die im späteren Spielverlauf recht häufig vorkommt. Da diese Suchspiele aber durchweg passend in die wendungsreiche Geschichte um Ihren politischen Aufstieg eingebettet sind, bilden sie trotz eines gewissen Nervfaktors eine angenehme Abwechslung zum tristen Spielablauf.

Dann kommt noch hinzu das man eigentlich immer nur das gleiche macht, was auch nicht sonderlich interessant ist... da schau ich mir lieber Nachrichten an.
Meiner Meinung ist Republic - The Revolution ein Spiel das die Welt nicht wirklich braucht und auf das man getrost hätte verzichten können.
Meiner Meinung nach ein totlangweiliges monotones Spiel...
Doofes Spiel!!!!!
Ich habe es vor paar Tagen bei Ebay wieder verkauft, soll sich doch ein anderer damit zu tode langweilen ;-) :P
Meiner Meinung nach ein totlangweiliges monotones Spiel...
Doofes Spiel!!!!!
http://www.pcgames.de/external/gfx/icons/arrow_right.gif Zum Artikel: http://www.pcgames.de/aid...