Tom Cruise spielt leider nicht mit.
Überall explodiert, kracht und blinkt es übersichtlich ist das nicht gerade.
Die neueste Variante hört auf den Namen Combat Zones und versucht, den in Frieden ruhenden Klassiker Afterburner wiederzubeleben. Zwar zwängen Sie sich in den Pilotensitz einer F-14 Tomcat (später stehen auch noch eine F/A-18 Hornet sowie der Zukunftsjäger F-22 Raptor zur Auswahl), mit einer Flugsimulation hat das Spiel aber in etwa so viel zu tun wie Top Gun-Star Tom Cruise mit einem guten Schauspieler. Combat Zones setzt von Anfang bis Ende auf Dauerfeuer.
In der Verfolgerperspektive düsen Sie mit Ihrem Jäger durch Schluchten oder Flusstäler und verarbeiten unterwegs Panzer, Flakstellungen und natürlich gegnerische Flieger zu Altmetall, was selbst blutige Anfänger nicht überfordern sollte. Am effektivsten erweist sich für diese Aufgabe die Bordkanone. Nicht nur, weil der Munitionsvorrat anders als bei den gelenkten Luft- und Bodenraketen unbegrenzt, sondern auch weil die Reichweite größer ist. Trotz verschiedener Missionsziele - mal gilt es, Transporthelikopter zu eskortieren, mal, Brücken zu zerstören - läuft Ihr Auftrag fast immer darauf hinaus, sämtliche roten Punkte von der Radarkarte zu tilgen. Als eine Art Moorhuhn 3D macht Combat Zones ein paar Stunden Spaß, ist auf die Dauer aber viel zu simpel gestrickt.

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