Müder Shooter-Aufguss in 80er-Jahre-Sharewarequalität.
Achtung! Fleck von Rechts! Oh, war ein Gegner.
Ja, wir gestehen: Wir haben 3D Missile Madness nicht durchgespielt. Genauer gesagt, betrug die Spieldauer sogar nur zirka drei Minuten. Was aber auch völlig ausreichend ist, angesichts der Tatsache, dass dieses Machwerk vermutlich schon vor zehn Jahren als müder Defender-Clone in den Papierkorb gewandert wäre. Für die Jüngeren unter Ihnen: Defender, das war das vor 20 Jahren revolutionäre Ballerspiel, bei dem das Raumschiff nicht nur von rechts nach links oder umgekehrt sondern - man höre und staune - frei in beide Richtungen fliegen konnte, um Gegner mit Laserstrahlen zu rösten. Nun wurde diese spritzige Idee seitdem zirka 1.473 Mal recycelt. Aber: Jeder einzelne Klon davon war besser als 3D Missile Madness. Die Grafik ist grottig, die Kollisionsabfrage ungenau, die Steuerung sowohl mit der Maus als auch mit Tastatur oder Joystick ungenügend. Wie jemand die Frechheit besitzen kann, für so einen Müll Geld zu verlangen, ist ein Rätsel. Zumal es gerade von Defender im Internet so viele gute, völlig kostenlose Ableger gibt. Interessiert noch jemanden, dass das 3D im Titel einzig die Tatsache umschreibt, dass jeder Level drei Ebenen hat? Nein? Dachten wir uns.

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