Das legendäre Strategiespiel geht in die dritte Runde.
Das irische Weltreich steckt noch in den Kinderschuhen. Lustige ’Was wäre wenn’-Szenarios werden dank der vielen Einstellungsmöglichkeiten möglich.
Von den 21 Zivilisationen des Vorgängers sind noch 16 übrig geblieben. Eine davon sollen Sie rundenweise von der Steinzeit in die Raumfahrt-Ära führen. Dazu wollen Städte gegründet, Technologien erforscht und Gegner bezwungen werden - nicht notwendigerweise in dieser Reihenfolge, denn wie Sie das Spielziel erreichen, bleibt Ihnen überlassen. Die rivalisierenden Zivilisationen unterscheiden sich mittlerweile wesentlich stärker voneinander: Jedes Volk verfügt über zwei Starteigenschaften und ist in der Lage, eine einzigartige Spezialeinheit zu produzieren. Auf diese Weise gewinnen deutsche Truppen schneller an Erfahrung, römische Städte erwirtschaften mehr Gold und das aztekische Reich ist in Zeiten eines Regierungsumbruchs keiner Anarchie-Periode unterworfen. In der Praxis haben diese Detailänderungen enorme Auswirkungen - da jede Zivilisation eine andere Taktik erfordert, steigt der Wiederspielwert gewaltig. Durften Sie sich bei Civilization 2 mit maximal acht Gegnern anlegen, können Sie in Sid Meiers neuestem Werk gegen fünfzehn Widersacher gleichzeitig antreten. An deren KI haben die Macher augenscheinlich lange gewerkelt. Die Kerle verhalten sich verblüffend clever, schließen sich schon mal gegen Sie zusammen und schützen ihre Grenzen mit Mann und Maus. Selbst auf dem untersten Schwierigkeitsgrad kommt der Eroberer in spe schnell ins Schwitzen.
Ebenfalls generalüberholt wurde der Diplomatie-Modus. Neuerdings dürfen Sie um wirklich jede Kleinigkeit feilschen. Eine Stadt gegen zwei Technologien. Ein paar Goldstücke pro Runde gegen eine Weltkarte. Luxusgüter gegen den Kontakt mit dem Irokesenhäuptling. Das aus Civilization 2 bekannte Prinzip "Ich zeig dir meins und du zeigst mir deins" funktioniert nicht mehr: Die Computergegner versuchen Sie bei jeder Gelegenheit übers Ohr zu hauen und stellen teilweise völlig überzogene Forderungen. Besänftigen können Sie die nimmersatten Burschen mit Tributzahlungen - alternativ wirkt auch ein kleines Expeditionsheer vor der gegnerischen Hauptstadt Wunder. Sofern Sie das Kriegsbeil lassen, wo es ist, und einen Zugang zu den Städten Ihres Rivalen haben, lässt sich mit Handelsgütern eine hübsche Stange Geld verdienen. Die aus dem Vorgänger bekannten Karawanen existieren nicht mehr - gehandelt wird nun "direkt" per Mausklick.
Völlig neu ist der kulturelle Einflussbereich Ihres Imperiums. Je mehr Gebäude und Weltwunder - deren Boni sind übrigens nicht mehr so gravierend wie im Vorgänger - Sie Ihren Städten spendieren, desto weiter dehnt sich Ihre Kultur aus. Das auf diese Weise abgedeckte Gebiet wird im Spiel durch einen farbigen Rahmen kenntlich gemacht. Erreichen Sie damit eine feindliche Stadt, kann es durchaus passieren, dass die Bewohner von Ihrem fortgeschrittenen Lebensstil beeindruckt sind und spontan die Seiten wechseln. Ein hoher Kulturwert hilft Ihnen auch mit eroberten Dörfern weiter - die Einwohner passen sich dem fremden Einfluss schneller an. Ansonsten hat das Team von Firaxis viel Arbeit im Detail geleistet: Viele Rohstoffe werden erst nach Erforschung einer bestimmten Technologie auf der Weltkarte sichtbar, Militäreinheiten steigen weitere Erfahrungsstufen auf und verbessern Kampfkraft sowie Lebenspunkte und die zum Bau neuer Städte nötigen Siedler sind nun schwerer zu produzieren - was den Computer aber nicht davon abhält, die eigenen Grenzen in einem Anflug von Imperialismus geradezu unverschämt auszudehnen.

Sobald die Gegner erstmal einige Dutzend Einheiten haben, die sich auf dem sichtbaren Teil der Weltkarte befinden, muss man EWIGKEITEN dabei zusehen, wie die KI-Gegner Ihre Truppen verschieben. Das ist zum Kotzen und macht den Spielfluss kaputt.
Außerdem ist die Steuerung mehr als unkomfortabel. Wenn man beispielsweise die Möglichkeit hat, seine Einheiten upzugraden (durch eine neue Technologie), muss man ALLE Städte einzeln besuchen, alle Einheiten einzeln rechtsklicken und ALLE manuell upgraden. Das sind bei einigen Dutzden Truppen HUNDERTE von sinnlosen Mausklicks. Dito gilt, wenn man einen Krieg beginnt oder angegriffen wird, und alle "gefortifieten" Einheiten in ALLEN Städten per Rechtsklick erst aktivieren muss. Eine simple Mobilmachung kostet den Spieler somit rund 10 Minuten völlig stumpfsinnige Klick-Arbeit.
Das sind ganz klare Designfehler. Da hätten bequemere Sammelbefehle hergemusst! Beispielsweise eine Funktion: "Uprade all units of this type/in this city" oder zumindest "Acitvate all units in this city".
Ich bin wirklich enttäuscht, wie sehr der Spielfluss unter diesen Mängeln leidet!
Außerdem gerade die praktischen Funktionen im Spiel NUR über Tastatur-Shortcuts zu erreichen und sind nicht im Maus-Interface implementiert. (z.B. -A bei Workern).
Jeder Prozentpunkt über 85% wäre für Civ 3 zuviel gewesen!!
@corel: Nicht zusammenfassen? Ich sag nur Leader...
Allerdings muss ich sagen dass mir die Unterwasserwelt und der Weltraum fehlen.
Ich finde es auch nicht toll das man die Kampfeinheiten nicht mehr zu einer Gruppe zusammenfassen kann. Echt schade.
Aber wie gesagt, ich komm trotzdem nicht mehr weg vom Game.
an der spielstärke der computergegner getan; auch geht mir die
entwicklung die call to power gmacht hat ab (unterwasser und
weltraumkolonien); wenigstens unterwasser hätt man machen können
die neuen kampfregeln machen das aber wieder gut
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