Diablo 4: Spekulationen vor der Blizzcon – was hat Blizzard vor?
Kurz vor der diesjährigen Blizzcon steigt die Spannung: Wird Blizzard endlich seine Pläne für Diablo enthüllen? Wird die Marke fortgesetzt, kommt ein Nachfolger, ein Add-on, ein Patch - oder werden die Spieler noch länger auf die Folter gespannt? Wir machen eine Bestandsaufnahme - wo steht Diablo 3 derzeit und wie könnte es mit der Marke weitergehen? Im Special suchen wir nach Antworten und überlegen uns, wie ein Diablo 4 tatsächlich aussehen könnte.
Bei Blizzard ließ man dieses Jahr schon so manchen Sektkorken knallen. Erst der Release von Overwatch im Mai, dann der Warcraft-Kinofilm (immerhin wurde er fertig!), später kam noch die gelungene WoW-Erweiterung Legion hinzu. Und das ist noch längst nicht alles, worauf die Kalifornier in diesem Jahr anstoßen können! Blizzard zelebriert nämlich auch sein 25. Firmenjubiläum und lädt schon zum zehnten Mal zur Blizzcon ein - Blizzards großer Hausmesse, die traditionell im kalifornischen Anaheim stattfindet.
Und dann ist da noch Diablo.
Quelle: Blizzard
Ankündigung oder nicht: Lässt Blizzard in diesem Jahr endlich die Katze aus dem Sack?
Der erste Teil der Hack&Slay-Serie erschien offiziell am 31. Dezember 1996 - und feiert damit in Kürze seinen 20. Geburtstag! Kein Wunder also, dass viele Diablo-Fans auf eine Neuankündigung hoffen, sobald die Blizzcon am 4. November ihre Pforten öffnet. Auch die Entwickler selbst gossen bereits kräftig Öl ins Feuer: Im Juli suchte Blizzard per Stellenausschreibung nach einem neuen Game Director für Diablo, der künftig an der Marke arbeiten soll. Außerdem sorgten David Brevik (Game Designer von Diablo 1 und 2) und Bill Roper (ehemaliger Vize-Präsident von Blizzard) für Gesprächsstoff, als sie kürzlich gemeinsam ihren ehemaligen Arbeitgeber besuchten.
Stehen also Neuigkeiten für Diablo an? Wird es ein zweites Add-on geben oder ein Diablo 4? Ein MMO oder einen Free2Play-Ableger? Oder steht lediglich ein weiterer Patch ins Haus? Vieles ist möglich! Bevor wir uns aber Gedanken machen, wie Blizzards Zukunftspläne aussehen könnten, werfen wir nochmal einen Blick auf Diablo 3 und prüfen, ob die Patch-Strategie der letzten zwei Jahre aufgegangen ist.
In diesem Artikel
Diablo 3: Der Status quo - wie spielt sich Diablo 3 aktuell?
Quelle: PC Games
Diablo 3 hatte bei Release einige Probleme. Der Patch 2.0, der mit Reaper of Souls erschien, verbesserte das Spiel jedoch enorm.
Wer Diablo 3 heute spielt, muss leider feststellen: Die Luft ist langsam, aber sicher raus. Keine Frage: Das Endgame wurde mit dem Add-on Reaper of Souls (bzw dem Patch 2.0) kräftig aufpoliert und die Jagd nach neuer Beute flutscht selbst nach unzähligen Stunden. Diablo 3 ist heute ein signifikant besseres Spiel als noch vor ein paar Jahren! Doch Abwechslung, Herausforderungen, den Reiz des Neuen sucht man vergebens. Blizzard hat zwar ein paar hübsche Inhalte nachgepatcht, darunter den irre schönen Schatzgoblin-Geheimlevel, weitere Gebiete für den Abenteuermodus oder Kanais Würfel, mit dem wir mächtige Eigenschaften legendärer Items extrahieren können.
Doch in der Summe ist das einfach zu wenig. PvP-Arenen gibt es bis heute nicht und manche Features - etwa die Rifts, Crafting oder das Paragonsystem - lassen immer noch zu wünschen übrig. Auch das eingeschränkte Klassensystem konnte Blizzard nicht mehr reparieren, weshalb sich die Entwickler lieber auf die Beutejagd konzentrierten. Denn hier liegt der größte Reiz an Diablo 3: Viele legendäre Items und Sets liefern heute gezielte Boni für Klassenfähigkeiten oder fügen neue Skills hinzu, ermöglichen so jede Menge unterschiedlicher Builds. Man könnte auch sagen: Das Charaktersystem von Diablo 3 ist im Grunde komplett um die Ausrüstung gestrickt - ein krasser Unterschied zur Konkurrenz wie Path of Exile, in dem von Haus aus umfangreiche Talent- und Upgradessysteme zum Einsatz kommen.
Wirklich umfassender, frischer Content ist jedoch seit Reaper of Souls (März 2014) nicht mehr erschienen und die Story endete mit einem ungeschickten Cliffhanger. Sicher, wer Diablo 3 heute immer noch spielt, pfeift vermutlich eh auf die Schicksale von Leah, Tyrael und Konsorten - obwohl Blizzard ursprünglich große Pläne für die Geschichte hatte. Doch anstelle eines stetigen Nachschubs an spannenden Quests, Story-Events und Mini-Erweiterungen, die das Spiel auch abseits vom Abenteuer-Modus befeuert hätten, werden die Spieler nur mit regelmäßigen Seasons bei der Stange gehalten: Darin beginnt man einen Charakter einfach wieder bei Null, als Belohnung für fleißiges Leveln winken dann kleine Gimmicks wie Portraitrahmen oder Pets. Ein simpler Trick, um den Wiederspielwert zu erhöhen, ohne etwas wirklich Neues bieten zu müssen.
Quelle: PC Games
Mit seinen tollen Effekten sieht Diablo 3 auch nach vier Jahren gut aus. Einzig die Umgebungstexturen wirken unzeitgemäß.
Irgendwann wird sich auch Blizzard die Frage gestellt haben: Wie soll Diablo 3 überhaupt noch Geld abwerfen? Ein paar Patches und Seasons dürften wohl kaum jemanden zum Kauf bewegen. Das umstrittene Auktionshaus ist schon lange Geschichte. Und einen Ingame-Shop (z.B. mit Boostern oder kosmetischen Upgrades) gibt es nicht. Lediglich die Konsolenumsetzung, mit der Diablo 3 auf gleich vier Systemen erschien, darf man als vollen Erfolg werten: Der lange überfällige Schritt ins Konsolenlager ist Blizzard hervorragend gelungen, Diablo 3 ist hier ohne jede Konkurrenz!
Trotzdem scheint es derzeit nur zwei grundlegende Richtungen zu geben, in die Blizzard seine Marke künftig lenken kann: Entweder man führt Diablo 3 konsequent fort und baut das Spiel entgegen aller Erwartungen mithilfe eines zweiten Add-ons massiv aus. Oder man belässt es beim derzeitigen Fahrplan, veröffentlicht künftig nur noch gelegentlich kleinere Patches für Diablo 3 - und konzentriert sich stattdessen auf ein völlig neues Spiel.
Remake? Add-on? Oder ein vollwertiger Nachfolger? Auf der nächsten Seite skizzieren wir mehrere Szenarien, wie es mit der Diablo-Serie weitergehen könnte!

Die Story von Supernatural / Diablo, mit Open World Karten und Zeitsprüngen wie in Assassin's Creed. Das wäre doch mal ein totaler Kracher. :-D
Supernatural thematisiert ja auch von A-Z:
Gott
Lucifer & Michael
Engel & Dämonen
Kain und Abel
Adam und Eva
Lillith
Geister, Werwölfe, Vampire, Gin's etc. etc.
Generell hat Diablo immer spaß gemacht, aber die Story war immer recht kurz. Mit 20 konnte man da noch stundenlang Items farmen. Aber 30 hat man nicht mehr soviel Zeit zum zocken, da muss die Story entsprechend dasein um mich an ein Spiel zu binden. Oder die Story muss über mehrere kleine releases (Addons) verteilt nachkommen. Sonst spiele ich ein Diablo in 2 Wochen durch, und dann ist es langweilig.
Die Story von Supernatural / Diablo, mit Open World Karten und Zeitsprüngen wie in Assassin's Creed. Das wäre doch mal ein totaler Kracher. :-D
Supernatural thematisiert ja auch von A-Z:
Gott
Lucifer & Michael
Engel & Dämonen
Kain und Abel
Adam und Eva
Lillith
Geister, Werwölfe, Vampire, Gin's etc. etc.
Generell hat Diablo immer spaß gemacht, aber die Story war immer recht kurz. Mit 20 konnte man da noch stundenlang Items farmen. Aber 30 hat man nicht mehr soviel Zeit zum zocken, da muss die Story entsprechend dasein um mich an ein Spiel zu binden. Oder die Story muss über mehrere kleine releases (Addons) verteilt nachkommen. Sonst spiele ich ein Diablo in 2 Wochen durch, und dann ist es langweilig.
Und die Sache mit dem Necromancer verdichtet sich...Fragen über Fragen ;-)
Du bleibst stur und steif auf deinem Standpunkt stehen Free 2 Play ist große Scheiße. Deine Meinung sei Dir gegönnt...sie muß aber nicht zwingend richtig oder allgemeingültig sein.
Ich fand Free 2 Play früher auch große Scheiße, vor allem am Anfang dieser Spartenentwicklung. Aber der Free 2 Play Markt hat sich geändert und ändert sich weiterhin. Reine Abzock-Titel wie früher sind nicht die Regel,
weil die Entwickler merken, das man damit auf dem PC sehr schnell auf die Schnauze fliegen kann oder die Ingame Shop Mechanik wird sehr gewaltig abgeschwächt weil die Spieler nach kurzem Test in Scharen wegrennen. Zumindest im Westen.
Mir hat der Free 2 Play Markt vor allem Eines gebracht : Ich konnte und kann viele Spiele KOSTENLOS testen und für mich entscheiden ob sie etwas taugen oder nicht.
Letzten Endes habe ich dadurch ( und werde es weiterhin ) einen Haufen Geld gespart und meine Nerven geschont, weil ich mir keine Krüppel zum Vollpreis mehr unterjubeln lasse.
Meinen Zuschauern im Stream sage ich immer : " Es ist Free 2 Play ! Ladet es euch runter, spielt es und entscheidet dann ob es Scheiße ist oder eine Chanse verdient hat. Es ist KOSTENLOS also juckt es nicht ! Und erst nach dutzenden Spielstunden
solltet ihr entscheiden ob die Entwickler euer Taschengeld oder hart verdiente Kohle in angemessenem Rahmen bekommen dürfen."
Wir beide werden zum jetzigen Zeitpunkt auf keinen gemeinsamen Nenner kommen, Dir sollte aber klar sein das bereits jetzt bei großen AAA Produktionen Free 2 Play Mechaniken greifen, die die meißten - vor allem jüngeren User - als solche gar nicht mehr war nehmen und bereitwillig 60 € Vollpreis + dutzende oder hunderte € in Kartenpacks stecken. Beispiel CoD oder FIFA etc.
Das ist für mich schon mindestens auf dem gleichen Niveau wie eine Pay-Wall bei Handy Spielen.
Hand zum Gruß
springenderBuschTV
Die Entwickler sind nicht Mutter Theresa. Von daher bleibe ich dabei. Ich halte nicht viel von F2P. Und bei Warthunder bin ich auch beim überlegen, wie lange ich mir das Spiel so noch antuen werde.
Mein Lieblingsprinzip ist immer noch Vollpreis. Punkt. Alles zu einem Preis. Maximal noch der Seasonpaß dazu. Aber keine regelmäßigen Kleinbeträge um vorwärts zu kommen.
Weiterhin halte ich es für unwahrscheinlich, dass Blizzard mit Diablo so weitermacht wie bisher. Weil im Artikel schon erwähnt gibt es einfach zu mächtige Konkurrenten und Blizzard ist imo nicht dafür bekannt dumm zu agieren.
Am wahrscheinlichsten kommt für mich für Diablo der Umschwung in ein anderes Genre oder die MMO Sachen in Frage. Blizzard ist eigentlich dafür bekannt unorthodoxe Wege einzuschlagen. So hat man aus einem RTS mit relativ flacher Story eine MMORPG Welt mit einer weitreichenden Lore gebastelt.
Ich wäre nicht verwundert, wenn Blizzard diesen Genienstreich nun mit Diablo wiederholt und das macht, wo alle hinterher verwundert sind (a) das der Plan aufgeht und (b) man sich fragt wieso sie es nicht früher gemacht haben oder warum niemand sonst drauf gekommen ist,