Battlefield 1: Kann der DICE-Shooter überzeugen? Update: Jetzt mit Test der PS4- und Xbox-One-Version

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Battlefield 1: Kann der DICE-Shooter überzeugen? Update: Jetzt mit Test der PS4- und Xbox-One-Version
Quelle: Electronic Arts

Mit seinem Setting im Ersten Weltkrieg und seiner bombastischen Grafik hat Battlefield 1 viele Vorschusslorbeeren gesammelt. Doch ist die Vorfreude tatsächlich gerechtfertigt? Wir sagen euch in unserem Test, wie gut uns der wohl am meisten erwartete Ego-Shooter des Jahres auf dem PC gefällt. Update: Nun auch mit PS4- und Xbox-One-Wertung!

Aktuelle Änderungen hervorheben

Wir haben nun auch zur Genüge die PS4- beziehungsweise die Xbox One-Version gespielt und liefern unseren Test samt Wertungen der Konsolenfassungen auf der nächsten Seite nach.

Call of Duty oder Battlefield? Kurzweilig oder taktisch? 64 Spieler oder doch nur 24 Kontrahenten? Das waren in den letzten Jahren wohl die wichtigsten Fragen für die vielen Shooter-Fans unter uns. Dieses Mal schienen aber die Schweden noch lange vor dem Release der Ballerschwergewichte das Rennen gemacht zu haben - jedenfalls, wenn man die Beliebtheit der beiden Ankündigungstrailer auf die Waagschale legt. Während Call of Duty wieder einmal auf das altbewährte futuristische Setting setzt, konnte Battlefield 1 scheinbar mit seiner Erste-Weltkriegs-Thematik die Herzen der schießfreudigen Spieler im Sturm erobern. Doch ist die Vorfreude alleine wegen des speziellen Schauplatzes und der Bombastoptik gerechtfertigt? Das konnten wir höchstpersönlich auf einem mehrtägigen Test-Event direkt bei Dice in Stockholm überprüfen.

Zudem haben wir eine Test-Version bekommen, die wir aber leider noch nicht lange genug spielen konnten. Daher verzichten wir noch auf eine Wertung, da wir zum einen die Kampagne nicht komplett zu Ende spielen und außerdem die Mehrspielerschlachten überwiegend im gewissen Sinn nur unter künstlichen Bedingungen ausprobieren konnten, sprich im firmeneigenen Netzwerk von Dice ohne Lags und andere lästige Störfaktoren. Unsere relativ kurzen Erfahrungen mit der Testfassung deuten aber an, dass es weder große Netcode-Probleme im Mehrspielermodus gibt, noch Schwierigkeiten mit Abstürzen oder Bugs in der Singleplayer-Kampagne.
Zeichen setzen: Im Prolog übernehmen wir nicht die Rolle eines einzelnen Helden, sondern werden nach jedem zwangsläufigen Bildschirmtod in die Haut eines anderen Charakters versetzt. Quelle: PC Games Zeichen setzen: Im Prolog übernehmen wir nicht die Rolle eines einzelnen Helden, sondern werden nach jedem zwangsläufigen Bildschirmtod in die Haut eines anderen Charakters versetzt.

Battlefield 1 im Vorab-Test: Kampagne

Über die Kampagne von Battlefield 1 bewahrten die Entwickler für eine lange Zeit Stillschweigen. Eigentlich ist so etwas ja kein gutes Zeichen und so traten wir unsere Karriere als Erste-Weltkriegs-Soldat auf dem Event mit einem etwas mulmigen Gefühl an. Dice hatte zwar im Vorfeld verraten, dass die Handlung des rund sieben Stunden langen Abenteuers uns zu den unterschiedlichsten Schauplätzen führen, und dass es außerdem mehrere Helden geben soll, aber über weitere Details wollte man uns im Vorfeld so gut wie nichts verraten. Daher waren wir ein wenig überrascht, dass die Kampagne nun keine lineare Geschichte wie noch in den Vorgängern erzählt, sondern vielmehr eine kleine Kurzgeschichtensammlung des Ersten Weltkriegs ist, die wir sogar in beliebiger Reihenfolge spielen können. Insgesamt in der Haut von fünf alliierten Soldaten erfahren wir, wie zum Beispiel mit Panzern die Schlachten an der Westfront geschlagen wurden, warum die Beduinen ihren Freiheitskampf gegen das Osmanische Reich führten oder was einen echten Fliegerass ausmacht.

Ein kluges Konzept, das unserer Meinung nach voll aufgeht: Zum einen sind die Kurzgeschichten jeweils mit mehr als einer Stunde ausführlich genug, um die beteiligten Charaktere und die Schauplätze uns näher zu bringen und zum anderen haben sich die Entwickler nicht an einer unlogischen Handlung verhaspelt, die uns einen beinharten Haudegen präsentiert, der ein Panzer- und Fliegerass sowie Scharfschütze und noch vieles mehr in einer Person ist. Das wäre bei der doch ziemlich sensiblen Thematik des Ersten Weltkrieges unpassend gewesen, zumal fast zehn Millionen Soldaten während des Konflikts ihren Tod fanden.

Battlefield 1 im Vorab-Test: Zombiesoldaten

In der Rolle des britischen Panzerfahrers Edwards erfahren wir zum Beispiel, wie unzuverlässig die ersten Stahlkolosse der Schlachtfelder waren. Während wir in den ersten Minuten noch ohne Probleme mit dem Mark-5-Tank die Feinde überrennen (und natürlich auch überfahren), bekommen wir im Laufe des Kapitels Schwierigkeiten mit dem Motor des Panzers. Deshalb müssen wir das Vehikel verlassen und uns auf die Suche nach Zündkerzen machen - und das ausgerechnet im Feindesland! Wie etwa in der Far Cry-Reihe ist es weitestgehend uns selbst überlassen, wie wir vorgehen wollen. Auf der Minimap werden uns vier Stellen angezeigt, wo wir nach den überlebenswichtigen Teilen suchen sollen. Bevor wir losziehen, schauen wir noch durch unser Fernglas und versuchen möglichst viele Feinde markieren. Was wir danach machen, also ob wir nun schleichend oder ballernd und welchen Waffen in der Hand an den Zielen ankommen, dürfen wir selbst entscheiden. Auch dieses eher freie Konzept haben wir auf der Stelle begrüßt, zumal wir - wie wohl auch viele andere Shooter-Fans - die Call of Duty-typischen Ballerbuden und die schlauchartigen Levels ein wenig satt haben. Doch leider wurden wir hier ein wenig enttäuscht. Schuld daran sind nicht etwa schlauchartige Areale oder sich wiederholende Aufträge, ganz im Gegenteil: In puncto Bewegungsfreiheit und Abwechslung ist Panzer-Mission fast über jeden Zweifel erhaben. Das Problem ist vielmehr die sehr schwache KI: Wir haben es nicht einmal erlebt, dass uns Gegner eine Falle gestellt oder uns von unterschiedlichen Seiten angegriffen haben.

Obwohl die Kampagne toll inszeniert ist und die Handlung sowie die Charaktere glaubwürdig sind, macht die dumme Gegner-KI einen Strich durch die Rechnung. Quelle: PC Games Obwohl die Kampagne toll inszeniert ist und die Handlung sowie die Charaktere glaubwürdig sind, macht die dumme Gegner-KI einen Strich durch die Rechnung. Insgesamt hatten wir eher das Gefühl, dass wir gegen hirntote Zombies gekämpft haben, die ihr Leben einfach nicht schätzen. Das ist wirklich schade, denn in fast allen anderen Belangen konnte die Mission überzeugen: Die Inszenierung ist dank der tollen Zwischensequenzen und der grafisch sehr detaillierten Umgebungen klasse, es wird Abwechslung geboten und die Charaktere kamen uns trotz der Kürze glaubwürdig vor. Doch anhand dieser einen Mission können wir Battlefield 1 nicht puren Solisten so recht weiterempfehlen. Wir lassen uns natürlich gerne vom Gegenteil überzeugen und sind gespannt, wie sich sich anderen Kurzgeschichten der Kampagne spielen.

Battlefield 1 im Vorab-Test: Ein echtes Mehrspielerbrett!

Wie die Entwickler aber auf dem Test-Event des öfteren betont haben, das Herzstück der Battlefield-Serie sind seit jeher die gewaltigen Mehrspielerschlachten. Hier punktet auch der neueste Ableger der Reihe und ist zudem wieder einmal ein guter Kandidat, der beste Online-Shooter des Jahres zu werden - vorausgesetzt, dass es nicht doch noch massive Probleme mit dem sogenannten Netcode gibt. Aber wie bereits gesagt: Das scheint nicht der Fall zu sein.

Zwar ist das Spielgefühl trotz des Erste-Weltkriegs-Settings nicht so anders als in den Vorgängern - wieder einmal kommt es in den 64-Spieler-Gefechten vor allem auf den klugen Einsatz von Fahrzeugen sowie gutes Teamplay an. Aber dank der neuen Modi, den vielen freischaltbaren Waffen und der Auswahl aus neun gigantischen Maps bietet der Mehrspielermodus so viel Futter, dass man auch als Hardcore-Shooter-Fan für mehrere Wochen oder gar Monate mehr als gut bedient ist. Zudem wird EA wie bei den Vorgängern in den folgenden Monaten kostenpflichtige DLCs herausbringen, die jeweils neue Multiplayer-Maps sowie Modi liefern werden.
Fast schon perfekt!
Die wohl größte Neuerung in Sachen Spielvarianten ist der Operationen-Modus. Hier kämpfen wahlweise 40 oder 64 Spieler auf mehreren Karten hintereinander (meistens zwei oder drei) und simulieren so richtige Schlachten des Ersten Weltkrieges - etwa die Maas-Argonnen-Offensive von 1918 oder der letzte deutsche Versuch eines Durchbruchs an der Westfront, die berühmte Kaiserschlacht. Dabei muss eine Seite als Angreifer mit einer bestimmten Anzahl an Leben mehrere Sektoren nacheinander erobern, in dem sie Fahnenpunkte einnimmt, während das andere Team sie daran zu verhindern versucht. Serienkenner dürften sich bei dieser Variante leicht an den in Battlefield: Bad Company eingeführten Rush-Modus erinnert fühlen, nur mit dem Unterschied, dass man zum einen keine Bomben legen muss und zum anderen, dass die Schlacht nach einer Map noch nicht zu Ende ist. Außerdem feiern hier die frischen Behemoths ihre Premiere: Sobald eine Seite ein Gefecht verloren hat, startet sie in der nächsten Partie je nach Karte mit einem riesigen Schlachtschiff, gepanzerten Zug oder Zeppelin in die Schlacht. Die gigantischen Fahrzeuge werden von mehreren Spielern zeitgleich gesteuert und so kann dank ihrer starken Bewaffnung viel Schaden ausgeteilt werden. Wir fanden die Operationen klasse und könnten uns gut vorstellen, dass sie den Battlefield-Klassiker schlechthin - den Conquest-Modus - endlich nach 14 Jahren in Sachen Beliebtheit ablösen. Doch keine Angst: Die aus den Vorgängern bekannten Varianten wie etwa Domination, Rush oder Team Deathmatch sind natürlich auch mit an Bord!

Ebenso glücklich waren wir mit den neun Maps von Battlefield 1. Ob man lieber in den italienischen Alpen, an der türkischen Schwarzmeerküste oder in den verwüsteten Städten und Palästen Frankreichs um die Wette schießen möchte, für jeden Geschmack wird etwas geboten! Dabei fallen die Dimensionen der Karten trotz ihrer unglaublichen vielen Details so gigantisch aus, dass wir nach rund 20 Stunden Spielzeit nicht behaupten können, irgendeine der Karten richtig gut zu kennen.

Entdecke die Möglichkeit: An unterschiedlichen freischaltbaren Ausrüstungsteilen und Waffen mangelt es Battlefield 1 wahrlich nicht. Quelle: PC Games Entdecke die Möglichkeit: An unterschiedlichen freischaltbaren Ausrüstungsteilen und Waffen mangelt es Battlefield 1 wahrlich nicht. Auch in Sachen Fahrzeug- und Waffenauswahl waren wir rundum zufrieden - auch wenn das Arsenal aus schnellen Panzern, wendigen Flugzeugen und vielen unterschiedlichen Automatikgewehren sowie Maschinenpistolen eher an den Zweiten als den Ersten Weltkrieg erinnern mag. Am Ende wären die Mehrspielerpartien aber wohl ziemlich langweilig geworden, hätte man lediglich die für die damalige Zeit üblichen schweren Maschinengewehre und Karabiner zugelassen. So hätten die Verteidiger so gut wie jede Partie automatisch gewonnen - wie in der Realität.

Battlefield 1 im Vorab-Test: Alte Schwächen

Bei all dem Lob könnte man denken, dass Dice nun den perfekten Online-Shooter abgeliefert hat und die anderen Entwicklerstudios einpacken könnten. Doch natürlich hat auch Battlefield 1 seine Schwächen. Zum einen ist die Einstiegshürde für Multiplayer-Anfänger relativ hoch und es gibt leider nur einen Weg, um besser zu werden: Spielen, spielen und nochmals spielen. Das kann mitunter ziemlich frustrierend sein, wenn auf den Karten viele feindliche Sniper unterwegs sind und man fast schon in Sekundentakt stirbt.
Die anderen Mängel sind dagegen eher marginal. So kann man zwar per Tastendruck Feinde in den Partien markieren, doch das System funktioniert nicht immer. Zudem traten in unseren Gefechten gelegentlich Grafikbugs auf, die aber nicht wirklich das Spielgeschehen stark gestört haben, wenn dann die Atmosphäre.

So könnte man sagen, dass wir jeden Online-Shooter-Fan Battlefield 1 ans Herz legen. Allerdings raten wir allen, im Laufe der nächsten Woche auf unserer Webseite vor dem Kauf nochmals nachzuschauen, ob der Release tatsächlich reibungslos abgelaufen ist, sprich die Server funktioniert haben und der Netcode keine Probleme bereitet hat.

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  1. Seite 1 Battlefield 1: Vor-Test - Unser Ersteindruck des Dice-Shooters
  2. Seite 2 Battlefield 1: Test, Fazit und Wertung
    • Kommentare (99)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SharkoonNr5 NPC
        Battlefield-Suchti mit etwa 5.000 Spielstunden Battlefield 2,3,4.

        Hab jetzt vlt 6 Stunden Online-Spielzeit in BF1 und soviel kann ich zu diesem Spiel bisher sagen:

        Es ist ziemlich schwer zu beurteilen wie hoch man mit dem Scharfschützengewehr zielen muss, da gewisse Anhaltspunkte im Visier fehlen, aber auch die Geschosslaufbahn nur schwer nachzuvollziehen ist.

        Wieso sollte man denn noch ein Scharfschützengewehr spielen, wenn es viel effektiver und einfacher ist, sich 500m abseits des Kampfgeschehens mit einem MG und Zweibein hinzupflanzen und alles niederzumähen. Die scheiß MGs sind auf Entfernung viel zu stark. Überall liegen nur dreckige MG Camper im Gras.

        Flugzeuge, Panzer und Co.. Fahrzeuge im Allgemeinen, besonders das Pferd, dominieren gegen Infanterie. Durch das Fehlen der RPG/ Panzerfaust und Ersetzen mit einem Panzergewehr (ZUM HINLEGEN) ist man als Fußsoldat einfach machtlos gegen Fahrzeuge. Zudem trifft man mit dem Panzergewehr die Flugzeuge sowieso nicht. Absoluter Bullshit ist das.

        Spawnsystem: Wer war denn so bescheuert und hat sich überlegt, dass es eine gute Idee war, dass man nachdem man gestorben ist, die Leertaste drücken (halten) zu müssen, ansonsten guckt man sich die Deathcam 1min an..... Wer hat das denn durchgewunken?!?!? Weiterhin fehlt mir persönlich die Spawncam, dass wenigstens sieht ob der Squadmate in Sicherheit ist. Schwache Leistung.

        Die Grafik ist hervorragend, die Performance auch.

        Bis man gefunden hat wie man seine Fahrzeuge anpasst ist das Spiel vorbei. Besser hätte man diese Funktion nicht verstecken können.

        Mir fehlen die Battlefield typischen Karten: viele Fahrzeuge, große offene Flächen für Panzerschlachten, etc.

        Die Klasse "Medic" die gibt es wohl, hab sie aber noch nicht im Spiel gesehen. Ein Revive ist glaub ich nur ein Mythos.

        Der Mörser hat eine Reichweite, da kannst du dich auch gleich neben die Flagge stellen und Granten werfen. Katastrophe.

        Das Spotten wurde im Vergleich zu BF4 verändert, aka. verschlechtert. Teilweise steht man hinter einem Gegner, spottet diesen, er erscheint weder auf der Minimap, noch taucht ein rotes Symbol auf seinem Kopf auf. Das war schonmal besser in Vorgängerteilen.

        Die Glasreflexionen der Scharfschützengewehre kann man regelmäßig durch die Map sehen, top!

        Die Farben der Teams (rot und blau) gefallen mir überhaupt nicht! Schade, dass man das nicht anpassen kann.

        Die Kommentatorstimme ("Flagge A wurde eingenommen") hätte man nicht nerviger machen können, am besten sofort deaktivieren.
      • Von SharkoonNr5 NPC
        Battlefield-Suchti mit etwa 5.000 Spielstunden Battlefield 2,3,4.

        Hab jetzt vlt 6 Stunden Online-Spielzeit in BF1 und soviel kann ich zu diesem Spiel bisher sagen:

        Es ist ziemlich schwer zu beurteilen wie hoch man mit dem Scharfschützengewehr zielen muss, da gewisse Anhaltspunkte im Visier fehlen, aber auch die Geschosslaufbahn nur schwer nachzuvollziehen ist.

        Wieso sollte man denn noch ein Scharfschützengewehr spielen, wenn es viel effektiver und einfacher ist, sich 500m abseits des Kampfgeschehens mit einem MG und Zweibein hinzupflanzen und alles niederzumähen. Die scheiß MGs sind auf Entfernung viel zu stark. Überall liegen nur dreckige MG Camper im Gras.

        Flugzeuge, Panzer und Co.. Fahrzeuge im Allgemeinen, besonders das Pferd, dominieren gegen Infanterie. Durch das Fehlen der RPG/ Panzerfaust und Ersetzen mit einem Panzergewehr (ZUM HINLEGEN) ist man als Fußsoldat einfach machtlos gegen Fahrzeuge. Zudem trifft man mit dem Panzergewehr die Flugzeuge sowieso nicht. Absoluter Bullshit ist das.

        Spawnsystem: Wer war denn so bescheuert und hat sich überlegt, dass es eine gute Idee war, dass man nachdem man gestorben ist, die Leertaste drücken (halten) zu müssen, ansonsten guckt man sich die Deathcam 1min an..... Wer hat das denn durchgewunken?!?!? Weiterhin fehlt mir persönlich die Spawncam, dass wenigstens sieht ob der Squadmate in Sicherheit ist. Schwache Leistung.

        Die Grafik ist hervorragend, die Performance auch.

        Bis man gefunden hat wie man seine Fahrzeuge anpasst ist das Spiel vorbei. Besser hätte man diese Funktion nicht verstecken können.

        Mir fehlen die Battlefield typischen Karten: viele Fahrzeuge, große offene Flächen für Panzerschlachten, etc.

        Die Klasse "Medic" die gibt es wohl, hab sie aber noch nicht im Spiel gesehen. Ein Revive ist glaub ich nur ein Mythos.

        Der Mörser hat eine Reichweite, da kannst du dich auch gleich neben die Flagge stellen und Granten werfen. Katastrophe.

        Das Spotten wurde im Vergleich zu BF4 verändert, aka. verschlechtert. Teilweise steht man hinter einem Gegner, spottet diesen, er erscheint weder auf der Minimap, noch taucht ein rotes Symbol auf seinem Kopf auf. Das war schonmal besser in Vorgängerteilen.

        Die Glasreflexionen der Scharfschützengewehre kann man regelmäßig durch die Map sehen, top!

        Die Farben der Teams (rot und blau) gefallen mir überhaupt nicht! Schade, dass man das nicht anpassen kann.

        Die Kommentatorstimme ("Flagge A wurde eingenommen") hätte man nicht nerviger machen können, am besten sofort deaktivieren.
      • Von Ancoron77 NPC
        Zitat von MichaelG
        Was mich bei BF 1 massiv stört ist die extreme Sniperdichte. Und ich hatte gestern das Pech immer in Teams zu rutschen wo der Squadleader absolut nicht wußte was er denn überhaupt zu tun hat (Aufträge auslösen z.B.). Auf gespottete Tanks wurde seitens der Teamkameraden nicht reagiert. Ich war Supporter und der Rest waren alle Sniper. Na super. Der A7 hat uns dauernd aus den Latschen gehauen. Unterstützung gabs auch nicht von meinem Team. Alle haben ihren egozentrischen Spielstil durchgedrückt. Es gab 0 Support von denen. Keiner kam auf die Idee wo ich zu irgendeiner Flagge (ob nun A, B, C oder wasweißich) gelaufen bin mit mir zu kommen und mich dabei zu unterstützen.

        Dann hatte ich die Nase voll und habe ganz einfach mal wieder mit Mass Effect 1 angefangen. :D
        Oh ja, ich habe da ab und an ähnliche Erfahrungen gemacht: Sniper gründen einen Camping Verein, Gegner markieren sie trotzdem nicht obwohl sie alle Zeit der Welt hätten beim Danebenschießen, die Sanis sind irgendwo lost in space, die Spritze zum Wiederbeleben fabrikneu , und auch von oben schlägt's ständig ein weil unsere Flugzeuge bäuchlings in einen Fahnenmast bei Objective "Butter" geflogen wurden und dem Gegner uneingeschränkt die Lufthoheit in den Schoß fiel. Und während die Stirn sich langsam rötet vom vielen geteebeutelt werden, ist eines klar: Ohne ein Squad, bestehend aus ein paar Kumpels die eine blasse Idee vom Sinn und Zweck der Klasse haben, die sie ausgewählt haben und mit denen man sich ab und zu aus Jux zusammen tut (am besten noch mit TS), ist Battlefield 1 ne ziemliche Shitshow Lotterie... :)
      • Von MattiSandqvist Mitglied
        Zitat von Loosa
        Zum Thema Weltkriegsliteratur bin ich großer Fan von Barbara Tuchmans, pulitzergepreistem, "Guns of August" (auf deutsch "August 1914"), das sich mit der Vorplanung und dem Ausbruch des Kriegs befasst. :-S
        Finde ich auch! Christopher Clarks "Die Schlafwandler" schlägt ja zum Teil in dieselbe Kerbe und ist vom Forschungsstand ein wenig frischer, würde ich daher auch wärmstens weiterempfehlen - zumal das Buch des australischen Historikes eine interessante Debatte um die Kriegsschuldfrage ausgelöst hat. Mein Uni-Professor, Gerd Krumeich, hat in seinen Hauptseminaren zum Thema zudem noch "Verdun" von German Werth verwendet, fand ich ebenfalls lesenswert. Aber gut, ich könnte noch zig weitere Bücher empfehlen, ist eines der geschichtlichen Themenkomplexe, das mich seit jeher sehr fasziniert.
      • Von MichaelG Mitglied
        Was mich bei BF 1 massiv stört ist die extreme Sniperdichte. Und ich hatte gestern das Pech immer in Teams zu rutschen wo der Squadleader absolut nicht wußte was er denn überhaupt zu tun hat (Aufträge auslösen z.B.). Auf gespottete Tanks wurde seitens der Teamkameraden nicht reagiert. Ich war Supporter und der Rest waren alle Sniper. Na super. Der A7 hat uns dauernd aus den Latschen gehauen. Unterstützung gabs auch nicht von meinem Team. Alle haben ihren egozentrischen Spielstil durchgedrückt. Es gab 0 Support von denen. Keiner kam auf die Idee wo ich zu irgendeiner Flagge (ob nun A, B, C oder wasweißich) gelaufen bin mit mir zu kommen und mich dabei zu unterstützen.

        Dann hatte ich die Nase voll und habe ganz einfach mal wieder mit Mass Effect 1 angefangen. :D
      • Von Loosa Senior Community Officer
        Die Beta hatte ich verpasst, und bin noch hin- und hergerissen ob ich mich mal wieder an einem Shooter versuche. War schon ewig raus aus dem Genre, bzw. bis auf Tribes selten drin, und der Test lässt für Anfänger wenig (Anfangs-) Freude erwarten.
        Aber ich hab mir jetzt Origin Access freigeschaltet und werde damit mal reinschnuppern. Bei 10% Kaufrabatt wäre das Geld wieder locker drin, und ohne Kauf nur wenig verloren. :)

        Zum Thema Weltkriegsliteratur bin ich großer Fan von Barbara Tuchmans, pulitzergepreistem, "Guns of August" (auf deutsch "August 1914"), das sich mit der Vorplanung und dem Ausbruch des Kriegs befasst. :-S
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