Battlefield 1: Test, Fazit und Wertung

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Battlefield 1: Test, Fazit und Wertung
Quelle: Electronic Arts

Battlefield 1: In unserem Testbericht sagen wir euch, wie gut der Dice-Shooter auf dem PC ist und geben ebenso Auskunft über die Xbox One und PS4-Version.

Für den Vor-Test von Battlefield 1 waren wir bei Dice zu Besuch und konnten vor Ort sowohl die Einzelspielerkampagne als auch die den Mehrspielermodus ausprobieren. Jedoch reichte das Gespielte nur für eine Einschätzung, aber nicht für einen richtigen Testbericht aus - zumal man nach unserer Erfahrung einen Online-Shooter unbedingt unter Live-Bedingungen testen sollte. Die Tests der Xbox One- und PS4-Version werden in der nächsten Woche nachreichen. In unserem Grafikvergleich könnt ihr euch aber ein Bild über die Unterschiede zwischen der Xbox One- und PC-Version machen.

Battlefield 1 im Test: So gut ist die Kampagne

Die Kampagne von Battlefield 1 umfasst fünf rund eine Stunde lange Kurzgeschichten und bietet somit eine Gesamtspielzeit von nur sieben Stunden. Das alleine ist schon ein Grund, weshalb wir den Einzelspielermodus eher als eine nette Dreingabe als einen echten Kaufgrund erachten. Was man der Kampagne jedoch lassen muss: Alle Kurzgeschichten sind grandios inszeniert und bieten ungewöhnlich viel grafische und spielerische Abwechslung. So sind wir mal als Fliegerass oder Panzerfahrer an der Westfront, mal als Meldegänger an der Schwarzmeerküste oder auch als Beduine in Arabien unterwegs. Das einzige, was wir gameplaytechnisch zu beanstanden haben, sind die schwachen KI-Gegner. Wir hatten das Gefühl, dass die Entwickler viel mehr auf Masse statt Klasse gesetzt haben. So agieren die feindlichen Soldaten sehr selten so richtig smart und greifen uns etwa von der Seite an oder gehen in der Gruppe gegen uns vor. Ob das bei der ziemlich stark durchinszenierten Kampagne jeden Spieler stark stört, da sind wir uns nicht sicher. Wer aber Wert auf einen beinharten Schwierigkeitsgrad legt, ist mit Battlefield 1 nicht gut beraten.
Ein bisschen Frieden: Die Kurzgeschichten der Kampagne bieten auch mal ruhige Momente. Etwa als wir eine Brieftaube in das eigene Hauptquartier lenken müssen. Quelle: PC Games Ein bisschen Frieden: Die Kurzgeschichten der Kampagne bieten auch mal ruhige Momente. Etwa als wir eine Brieftaube in das eigene Hauptquartier lenken müssen. Eine zweite Sache hat uns bei der Kampagne jedoch viel mehr gestört: Alle Kurzgeschichten werden aus der Perspektive westalliierter Soldaten erzählt. Hier hat Dice unserer Meinung nach die Chance verpasst, ein vollständigeres Bild des Ersten Weltkrieges abzuliefern. Es wäre zum Beispiel wichtig - und nicht wie im Falle des Zweiten Weltkrieges problematisch -, auch den globalen Konflikt aus der Sicht eines deutschen Protagonisten darzustellen. Ebenso fehlt in der Kampagne eine Mission, die uns in die Haut eines russischen oder französischen Soldaten versetzt. Natürlich ist das Meckern auf hohem Niveau, zumal die Kampagne gar nicht den Anspruch hat, einen hohen Grad an Realismus an den Tag zu legen - vielmehr handelt es bei den Kurzgeschichten um Hollywood-Filmchen in Spielform.

Battlefield 1 im Test: Grandioser Mehrspielermodus

Wie wir bereits in unserem Vor-Test sagten, sind die Operations eine willkommene Bereicherung des eh schon abwechslungsreichen Repertoires der Battlefield-Mehrspielermodi. Die Gefechte nehmen hier zwar oft eine ganze Stunde in Anspruch, sind aber dank der konzentrierten Action auf zwei oder drei Fahnenpunkte pro Sektor so kurzweilig, dass die Zeit zumindest für uns wie im Flug verging. Ein wenig schade ist aber, dass es zwar für alle anderen Spielmodi einen Serverbrowser gibt, für die Operations hingegen nicht. So hatten wir des Öfteren das Problem, dass wir mehrmals hintereinander in einer beinahe leeren Partie landeten und daher leicht genervt waren.

Im Mehrspielermodus muss man im Vergleich zu den Vorgängern noch mehr Teamarbeit an den Tag legen. So lassen sich Panzer nun kaum noch alleine ausschalten. Quelle: PC Games Im Mehrspielermodus muss man im Vergleich zu den Vorgängern noch mehr Teamarbeit an den Tag legen. So lassen sich Panzer nun kaum noch alleine ausschalten. Den zweiten neuen Modus namens Kriegstauben empfanden wir hingegen als eine nette Dreingabe, die uns zwar nicht für Monate beschäftigen wird, aber für die Abwechslung gut ist. Hier kämpfen zwei 12 köpfige Teams um den Besitz über eine Brieftaube, die eine Nachricht zum Artilleriestützpunkt überbringen soll. Am ähnlichsten ist die Variante mit dem allseits bekannten Capture-the-Flag-Modus, nur dass man hier die Fahne, sprich Taube, nicht zu einem bestimmten Punkt transportieren muss, sondern nur eine bestimmte Zeit besitzen muss. Wer Lust auf chaotische Gefechte aus naher Distanz hat, sollte den Modus unbedingt eine Chance geben!

Mit der Kartenauswahl aus neun Maps sind wir auch weiterhin mehr als zufrieden. Die Umgebungen bieten genügend taktisch wichtige Punkte, an denen sich die Action konzentrieren kann, aber ebenso genügend Fläche, sodass die Schlachten mit bis zu 64 Spielern nicht allzu chaotisch werden. Zudem sind wir von der Optik der Areale einfach nur begeistert - oft bieten die Karten zig Stellen, die sich hervorragend für Postkartenmotive eignen würden.

Battlefield 1 im Test: Reibunsloser Release

Die Zerstörungsmechanik verändert das Aussehen der Mehrspielerkarten mitunter sehr stark. Daher muss man sich immer wieder neue Taktiken für die Maps überlegen. Quelle: PC Games Die Zerstörungsmechanik verändert das Aussehen der Mehrspielerkarten mitunter sehr stark. Daher muss man sich immer wieder neue Taktiken für die Maps überlegen. Ob Battlefield 1 für Monate zum Weiterspielen motivieren wird, da haben wir zurzeit ein gutes Gefühl nach unseren ersten 30 Spielstunden unter Live-Bedingungen. Zum einen gibt es genügend Waffen, die es freizuschalten gilt und zum anderen hatten wir bislang selten eine Partie, die der letzten ähnelte. Mal waren zum Beispiel Bomber für den Sieg wichtig, mal waren die Infanterietrupps entscheidend in den Gefechten. Problematisch ist aktuell aber, dass es keine Einschränkungen für Anzahl an Scharfschützen pro Team gibt. So mussten wir schon des Öfteren erleben, dass auf jeder Seite mehr als 10 Sniper unterwegs waren uns so die Partien für uns madig machten. Ob die lästigen Scharfschützenspieler auf Cheats wie Aimbots zurückgegriffen haben, können wir allerdings nicht beschwören. Die PC-Version von Battlefield 1 setzt das Anti-Cheat-Tool Fairfight ein, das unter Online-Shooter-Fans keinen so guten Ruf genießt - zum Beispiel funktionierte das Programm bei Rainbow Six: Siege eher schlecht als recht. Wir hoffen stark, dass Dice und Electronic Arts rechtzeitig reagiert, falls die Problematik überhandnimmt. Unseren bisherigen Erfahrungen nach sind Cheater jedoch noch kein Störfaktor.

In puncto Netcode und Bugs ist Battlefield 1 hingegen über fast jeden Zweifel erhaben. Wir hatten nur mit kleineren Grafikfehlern zu kämpfen, mit Lags oder Gameplay-Bugs hingegen so gut wie gar nicht. Wenige Male gab es das Problem, dass wenn wir von einem Sanitäter wiederbelebt wurden, wir trotz eines vollen Magazins unsere Waffe nicht abfeuern konnten - diesen sehr seltenen Bug könnte man fast als authentische Ladehemmungen durchgehen lassen. Ebenso sind die Systemanforderungen für die gezeigte Grafikpracht eher moderat, bereits ein Mittelklasse-Gaming-PC reicht dank der vielen Grafik-Optionen aus. Insgesamt dürfte der Battlefield-1-Launch somit zu den reibungslosesten der Seriengeschichte gehören und unserer Meinung nach alle Online-Shooter-Fans mehr als zufrieden stellen. Daher sprechen wir eine klare Kaufempfehlung aus und beglückwünschen die Entwickler von Dice zu ihrem bisher besten Shooter!

Battlefield 1: Die PS4- und Xbox-One-Version im Test

Battlefield 1 auf den Konsolen: In der Kampagne sinkt die sonst konstante Framerate bei vielen Explosionen auf dem Bildschirm gelegentlich unter die Marke von 60 FPS. (Screenshot aus der PS4-Version) Quelle: PC Games Battlefield 1 auf den Konsolen: In der Kampagne sinkt die sonst konstante Framerate bei vielen Explosionen auf dem Bildschirm gelegentlich unter die Marke von 60 FPS. (Screenshot aus der PS4-Version) Für die PC-Version von Battlefield 1 geben wir gerne die Auszeichnung "Grafikreferenz 2016", zumal die Atmosphäre auf High-End-Gaming-PCs in der 4K-Auflösung einfach brillant rüberkommt. Doch wie verhält es sich mit den Konsolenfassungen? Wir haben sowohl die PS4- als auch die Xbox-One-Version ausführlich gespielt und so jeweils die Kampagne abgeschlossen und in vielen Mehrspielerpartien mitgemischt. Unser Fazit: Auch die Konsolenversionen wissen zu überzeugen, auch wenn sie in Sachen Detailgrad und Auflösung mit der grandiosen PC-Fassung nicht wirklich konkurrieren können. So wird sowohl auf der PlayStation 4 als auch auf der Xbox One automatisch die Auflösung skaliert, damit die Bildwiederholrate möglichst nah an 60 FPS bleibt. Ganz Konstant ist die Framerate auf beiden Konsolen jedoch nicht, unterschreitet aber nur selten die Marke von 50 FPS. Auf der Xbox One muss man sich wegen der Skalierung mit einer Resolution zwischen ungefähr 720p und 900p abfinden, auf der PS4 hingegen mit einer Auflösung zwischen circa 800p bis 1000p. Ansonsten sind die Konsolenversionen technisch relativ einwandfrei, ebenso sind die Ladezeiten auf beiden Systemen gerade noch erträglich und haben auch insgesamt nur wenige spielstörende Bugs. Positiv ist natürlich außerdem noch, dass auf den Konsolen keine Cheater unterwegs sind und die Mehrspielerpartien daher mit der aktuellen Problematik der PC-Fassung nicht zu kämpfen haben. So sprechen wir auch sowohl für die Xbox-One- als auch die PS4-Version eine klare Kaufempfehlung aus.

Meinung

Wertung zu Battlefield 1 (2016) (PC)

Wertung:

9.0 /10

Wertung zu Battlefield 1 (2016) (PS4)

Wertung:

9.0 /10

Wertung zu Battlefield 1 (2016) (XBO)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Grafikrefezenz 2016Grandioser Mehrspielermodus mit einem riesigem UmfangDie Gefechte spielen sich trotz des Settings rasantGroße Auswahl an freischaltbaren Waffen motiviertKampagne bietet wegen seiner Kurzgeschichtenstruktur viel AbwechslungModerate Systemanforderungen trotz Bombast-Optik (PC)
Die Spieldauer der Kampagne beträgt nur rund sieben StundenSchwache KI-Gegner in der KampagneKein Serverbrowser für den Operations-ModusSteile Lernkurve für Multiplayer-NeulingeAktuell zu viele Sniper im MehrspielermodusDer eingesetzte Anti-Cheat-Tool ist nicht über jeden Zweifel erhabenDirectX-12-Einbindung noch nicht fehlerfreiAufösung wird in den Konsolenversionen skaliert

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Battlefield 1: Vor-Test - Unser Ersteindruck des Dice-Shooters
  2. Seite 2 Battlefield 1: Test, Fazit und Wertung
    • Kommentare (99)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SharkoonNr5 NPC
        Battlefield-Suchti mit etwa 5.000 Spielstunden Battlefield 2,3,4.

        Hab jetzt vlt 6 Stunden Online-Spielzeit in BF1 und soviel kann ich zu diesem Spiel bisher sagen:

        Es ist ziemlich schwer zu beurteilen wie hoch man mit dem Scharfschützengewehr zielen muss, da gewisse Anhaltspunkte im Visier fehlen, aber auch die Geschosslaufbahn nur schwer nachzuvollziehen ist.

        Wieso sollte man denn noch ein Scharfschützengewehr spielen, wenn es viel effektiver und einfacher ist, sich 500m abseits des Kampfgeschehens mit einem MG und Zweibein hinzupflanzen und alles niederzumähen. Die scheiß MGs sind auf Entfernung viel zu stark. Überall liegen nur dreckige MG Camper im Gras.

        Flugzeuge, Panzer und Co.. Fahrzeuge im Allgemeinen, besonders das Pferd, dominieren gegen Infanterie. Durch das Fehlen der RPG/ Panzerfaust und Ersetzen mit einem Panzergewehr (ZUM HINLEGEN) ist man als Fußsoldat einfach machtlos gegen Fahrzeuge. Zudem trifft man mit dem Panzergewehr die Flugzeuge sowieso nicht. Absoluter Bullshit ist das.

        Spawnsystem: Wer war denn so bescheuert und hat sich überlegt, dass es eine gute Idee war, dass man nachdem man gestorben ist, die Leertaste drücken (halten) zu müssen, ansonsten guckt man sich die Deathcam 1min an..... Wer hat das denn durchgewunken?!?!? Weiterhin fehlt mir persönlich die Spawncam, dass wenigstens sieht ob der Squadmate in Sicherheit ist. Schwache Leistung.

        Die Grafik ist hervorragend, die Performance auch.

        Bis man gefunden hat wie man seine Fahrzeuge anpasst ist das Spiel vorbei. Besser hätte man diese Funktion nicht verstecken können.

        Mir fehlen die Battlefield typischen Karten: viele Fahrzeuge, große offene Flächen für Panzerschlachten, etc.

        Die Klasse "Medic" die gibt es wohl, hab sie aber noch nicht im Spiel gesehen. Ein Revive ist glaub ich nur ein Mythos.

        Der Mörser hat eine Reichweite, da kannst du dich auch gleich neben die Flagge stellen und Granten werfen. Katastrophe.

        Das Spotten wurde im Vergleich zu BF4 verändert, aka. verschlechtert. Teilweise steht man hinter einem Gegner, spottet diesen, er erscheint weder auf der Minimap, noch taucht ein rotes Symbol auf seinem Kopf auf. Das war schonmal besser in Vorgängerteilen.

        Die Glasreflexionen der Scharfschützengewehre kann man regelmäßig durch die Map sehen, top!

        Die Farben der Teams (rot und blau) gefallen mir überhaupt nicht! Schade, dass man das nicht anpassen kann.

        Die Kommentatorstimme ("Flagge A wurde eingenommen") hätte man nicht nerviger machen können, am besten sofort deaktivieren.
      • Von SharkoonNr5 NPC
        Battlefield-Suchti mit etwa 5.000 Spielstunden Battlefield 2,3,4.

        Hab jetzt vlt 6 Stunden Online-Spielzeit in BF1 und soviel kann ich zu diesem Spiel bisher sagen:

        Es ist ziemlich schwer zu beurteilen wie hoch man mit dem Scharfschützengewehr zielen muss, da gewisse Anhaltspunkte im Visier fehlen, aber auch die Geschosslaufbahn nur schwer nachzuvollziehen ist.

        Wieso sollte man denn noch ein Scharfschützengewehr spielen, wenn es viel effektiver und einfacher ist, sich 500m abseits des Kampfgeschehens mit einem MG und Zweibein hinzupflanzen und alles niederzumähen. Die scheiß MGs sind auf Entfernung viel zu stark. Überall liegen nur dreckige MG Camper im Gras.

        Flugzeuge, Panzer und Co.. Fahrzeuge im Allgemeinen, besonders das Pferd, dominieren gegen Infanterie. Durch das Fehlen der RPG/ Panzerfaust und Ersetzen mit einem Panzergewehr (ZUM HINLEGEN) ist man als Fußsoldat einfach machtlos gegen Fahrzeuge. Zudem trifft man mit dem Panzergewehr die Flugzeuge sowieso nicht. Absoluter Bullshit ist das.

        Spawnsystem: Wer war denn so bescheuert und hat sich überlegt, dass es eine gute Idee war, dass man nachdem man gestorben ist, die Leertaste drücken (halten) zu müssen, ansonsten guckt man sich die Deathcam 1min an..... Wer hat das denn durchgewunken?!?!? Weiterhin fehlt mir persönlich die Spawncam, dass wenigstens sieht ob der Squadmate in Sicherheit ist. Schwache Leistung.

        Die Grafik ist hervorragend, die Performance auch.

        Bis man gefunden hat wie man seine Fahrzeuge anpasst ist das Spiel vorbei. Besser hätte man diese Funktion nicht verstecken können.

        Mir fehlen die Battlefield typischen Karten: viele Fahrzeuge, große offene Flächen für Panzerschlachten, etc.

        Die Klasse "Medic" die gibt es wohl, hab sie aber noch nicht im Spiel gesehen. Ein Revive ist glaub ich nur ein Mythos.

        Der Mörser hat eine Reichweite, da kannst du dich auch gleich neben die Flagge stellen und Granten werfen. Katastrophe.

        Das Spotten wurde im Vergleich zu BF4 verändert, aka. verschlechtert. Teilweise steht man hinter einem Gegner, spottet diesen, er erscheint weder auf der Minimap, noch taucht ein rotes Symbol auf seinem Kopf auf. Das war schonmal besser in Vorgängerteilen.

        Die Glasreflexionen der Scharfschützengewehre kann man regelmäßig durch die Map sehen, top!

        Die Farben der Teams (rot und blau) gefallen mir überhaupt nicht! Schade, dass man das nicht anpassen kann.

        Die Kommentatorstimme ("Flagge A wurde eingenommen") hätte man nicht nerviger machen können, am besten sofort deaktivieren.
      • Von Ancoron77 NPC
        Zitat von MichaelG
        Was mich bei BF 1 massiv stört ist die extreme Sniperdichte. Und ich hatte gestern das Pech immer in Teams zu rutschen wo der Squadleader absolut nicht wußte was er denn überhaupt zu tun hat (Aufträge auslösen z.B.). Auf gespottete Tanks wurde seitens der Teamkameraden nicht reagiert. Ich war Supporter und der Rest waren alle Sniper. Na super. Der A7 hat uns dauernd aus den Latschen gehauen. Unterstützung gabs auch nicht von meinem Team. Alle haben ihren egozentrischen Spielstil durchgedrückt. Es gab 0 Support von denen. Keiner kam auf die Idee wo ich zu irgendeiner Flagge (ob nun A, B, C oder wasweißich) gelaufen bin mit mir zu kommen und mich dabei zu unterstützen.

        Dann hatte ich die Nase voll und habe ganz einfach mal wieder mit Mass Effect 1 angefangen. :D
        Oh ja, ich habe da ab und an ähnliche Erfahrungen gemacht: Sniper gründen einen Camping Verein, Gegner markieren sie trotzdem nicht obwohl sie alle Zeit der Welt hätten beim Danebenschießen, die Sanis sind irgendwo lost in space, die Spritze zum Wiederbeleben fabrikneu , und auch von oben schlägt's ständig ein weil unsere Flugzeuge bäuchlings in einen Fahnenmast bei Objective "Butter" geflogen wurden und dem Gegner uneingeschränkt die Lufthoheit in den Schoß fiel. Und während die Stirn sich langsam rötet vom vielen geteebeutelt werden, ist eines klar: Ohne ein Squad, bestehend aus ein paar Kumpels die eine blasse Idee vom Sinn und Zweck der Klasse haben, die sie ausgewählt haben und mit denen man sich ab und zu aus Jux zusammen tut (am besten noch mit TS), ist Battlefield 1 ne ziemliche Shitshow Lotterie... :)
      • Von MattiSandqvist Mitglied
        Zitat von Loosa
        Zum Thema Weltkriegsliteratur bin ich großer Fan von Barbara Tuchmans, pulitzergepreistem, "Guns of August" (auf deutsch "August 1914"), das sich mit der Vorplanung und dem Ausbruch des Kriegs befasst. :-S
        Finde ich auch! Christopher Clarks "Die Schlafwandler" schlägt ja zum Teil in dieselbe Kerbe und ist vom Forschungsstand ein wenig frischer, würde ich daher auch wärmstens weiterempfehlen - zumal das Buch des australischen Historikes eine interessante Debatte um die Kriegsschuldfrage ausgelöst hat. Mein Uni-Professor, Gerd Krumeich, hat in seinen Hauptseminaren zum Thema zudem noch "Verdun" von German Werth verwendet, fand ich ebenfalls lesenswert. Aber gut, ich könnte noch zig weitere Bücher empfehlen, ist eines der geschichtlichen Themenkomplexe, das mich seit jeher sehr fasziniert.
      • Von MichaelG Mitglied
        Was mich bei BF 1 massiv stört ist die extreme Sniperdichte. Und ich hatte gestern das Pech immer in Teams zu rutschen wo der Squadleader absolut nicht wußte was er denn überhaupt zu tun hat (Aufträge auslösen z.B.). Auf gespottete Tanks wurde seitens der Teamkameraden nicht reagiert. Ich war Supporter und der Rest waren alle Sniper. Na super. Der A7 hat uns dauernd aus den Latschen gehauen. Unterstützung gabs auch nicht von meinem Team. Alle haben ihren egozentrischen Spielstil durchgedrückt. Es gab 0 Support von denen. Keiner kam auf die Idee wo ich zu irgendeiner Flagge (ob nun A, B, C oder wasweißich) gelaufen bin mit mir zu kommen und mich dabei zu unterstützen.

        Dann hatte ich die Nase voll und habe ganz einfach mal wieder mit Mass Effect 1 angefangen. :D
      • Von Loosa Senior Community Officer
        Die Beta hatte ich verpasst, und bin noch hin- und hergerissen ob ich mich mal wieder an einem Shooter versuche. War schon ewig raus aus dem Genre, bzw. bis auf Tribes selten drin, und der Test lässt für Anfänger wenig (Anfangs-) Freude erwarten.
        Aber ich hab mir jetzt Origin Access freigeschaltet und werde damit mal reinschnuppern. Bei 10% Kaufrabatt wäre das Geld wieder locker drin, und ohne Kauf nur wenig verloren. :)

        Zum Thema Weltkriegsliteratur bin ich großer Fan von Barbara Tuchmans, pulitzergepreistem, "Guns of August" (auf deutsch "August 1914"), das sich mit der Vorplanung und dem Ausbruch des Kriegs befasst. :-S
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