The Room Two im Test: Den Puzzle-Hit für Mobile-Geräte gibt's jetzt auch für PC
Schöne Überraschung: Ohne viel Aufsehen ist die Fortsetzung von The Room auch für den PC erschienen. Im Test macht die Umsetzung mit aufgemöbelter Grafik, spannenden Rätseln und einem Spottpreis eine gute Figur!
Quelle: PC Games
Das Schiffsmodell ist vollgepackt mit versteckten Schaltern und Mechanismen, die wir Stück für Stück freilegen müssen.
Auf Smartphones und Tablets gehört The Room schon seit Jahren zu den Ausnahmetiteln: fabelhafte Optik, tolle Spielbarkeit und motivierende Rätsel ließen Adventure-Herzen höher schlagen und brachten der Serie jubelnde Kritiken ein. PC-Spieler durften vor knapp zwei Jahren immerhin schon den ersten Teil der Trilogie genießen, von den Nachfolgern fehlte allerdings jede Spur. Bis jetzt: Ohne viel Worte oder aufwendige Werbung ist der zweite Teil - schlicht The Room Two genannt - für den PC erschienen. Wie sein Vorgänger wurde auch diese Umsetzung grafisch etwas aufpoliert, außerdem haben die Entwickler Fireproof Games die Steuerung ordentlich für Maus-Eingaben angepasst. Das Ergebnis kann sich im Test sehen lassen!
In diesem Artikel
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Seite 1
The Room Two: Die PC-Umsetzung im Test
- 1.1 The Room Two im Test für PC: Knobeln mit mehr Freiraum
- 1.2 The Room Two im Test für PC: Motivierende Puzzles, löchrige Story
- 1.3 The Room Two im Test für PC: Gelungene Umsetzung
- 1.4 The Room Two im Test für PC: Kurze Spieldauer zu einem fairem Preis
- 1.5 The Room Two im Test für PC: Meinung, Wertung und Fazit
- Seite 2 The Room (2014) im Testvideo: So gut war schon der erste Teil für PC
- Seite 3 Bildergalerie
The Room Two im Test für PC: Knobeln mit mehr Freiraum
Quelle: PC Games
Aufgepasst: Diese Schublade verbirgt mehr Geheimnisse, als man zunächst denkt!
Keine Frage: Wer den Vorgänger (Wertung: 82 in PC Games 09/14) noch nicht kennt, sollte diesen zuerst spielen und erst danach mit Teil 2 loslegen! Denn das Spielprinzip von The Room ist zwar sehr intuitiv, aber auch ungewöhnlich: Im ersten Teil bestand jeder Level im Grunde aus einem einzigen unscheinbaren Objekt, man untersuchte beispielweise Kisten, Tresore oder Apparate, in denen sich jede Menge Geheimnisse verbargen. Diese legten wir Schicht für Schicht frei, indem wir versteckte Schalter und Hebel entdeckten, verborgene Hinweise aufstöberten und abwechlungsreiche Puzzles lösten - das Gameplay erinnert damit ein wenig an den Adventure-Klassiker Myst, nur eben auf engsten Raum beschränkt.
The Room Two spielt sich im Grunde genau wie sein Vorgänger, nur mit einem feinen Unterschied: Diesmal lassen wir die Kamera nicht mehr nur um ein einzelnes Objekt kreisen. In The Room Two besteht jeder Level nämlich aus mehreren Standorten, zwischen denen wir bequem per Klick hin- und herwechseln. Ein Level entführt uns beispielweise in ein gruseliges Labor, in dem wir verschiedenste Werkbänke, Konsolen, Schränke und mysteriöse Gerätschaften in beliebiger Reihenfolge untersuchen. So entsteht ein wesentlich räumlicheres (haha!) und intensiveres Spielgefühl als im Vorgänger. Die Mystery-Geschichte, die in kryptischen Briefbotschaften und bruchstückhaften Gruseleinlagen fortgesetzt wird, profitiert davon allerdings kaum - die Story von The Room wird auch im zweiten Teil nicht aufschlussreicher und kann zu keinem Zeitpunkt wirklich packen.
Quelle: PC Games
Zunächst ungewohnt: Wir müssen viele Bewegungen "von Hand" umsetzen, in diesem Fall drehen wir den Schlüssel per Mausbewegung.
The Room Two im Test für PC: Motivierende Puzzles, löchrige Story
Trotzdem entfaltet auch The Room Two binnen Minuten seine sogartige Wirkung. Das liegt an den Unmengen kleiner und großer Puzzles, die wir Stück für Stück in der Umgebung entdecken und die uns regelmäßig mit Erfolgserlebnissen belohnen. Dazu müssen wir allerdings stets genau hinschauen und per Doppelklick an die wichtigen Stellen ranzoomen: Im Standfuß der Schreibtischlampe? Eine Abdeckung, die einen wichtigen Schlüssel verbirgt. Die Schubladen? Müssen in der richtigen Anordnung gezogen werden, um einen Mechanismus zu betätigen. Die Schreibmaschine daneben? Will mit bestimmten Worten gefüttert werden, die wir aber nur lesen können, wenn wir das Papier durch eine spezielle Linse betrachten.
Quelle: PC Games
Manche Items müssen wir im Inventar genauer begutachten und manipulieren, bevor wir sie nutzen können.
Die Puzzles sind in der Regel schnell gelöst und sollten erfahrene Adventure-Spieler kaum fordern. Allerdings passiert es schnell, dass man ein wichtiges Detail in der hübschen Umgebungsgrafik übersieht: Wer beispielsweise eine Schublade untersucht, sollte unbedingt auch die Seitenteile genau anschauen und sogar darunter blicken - kleine Schalter verbergen sich in The Room überall! Wer doch mal hängen bleibt, kann eine vorbildliche Hilfe-Option nutzen, die zunächst nur dezente Hinweise liefert und erst dann konkret wird, wenn wir sie häufiger nutzen.
The Room Two im Test für PC: Gelungene Umsetzung
Genau wie sein Vorgänger wurde auch The Room Two für seine PC-Umsetzung grafisch aufgepeppt. Die Texturen wirken etwas schärfer, die Schatten sind detailreicher, die Lichteffekte glaubhafter - da das Original aber ohnehin zum Schönsten gehört, was man für Mobile-Geräte bekommen kann, fallen die grafischen Neuerungen am PC nicht so sehr ins Gewicht. The Room Two sieht gut und stimmungsvoll aus, ohne uns in Staunen zu versetzen - immerhin ist man am PC mehr Grafikpracht gewohnt als am Smartphone.
Durch seine Mobile-Wurzeln ist The Room Two stark auf Touchpad-Eingaben ausgelegt: Wir müssen sehr oft Schlüssel umdrehen, Kisten aufklappen, an Griffen ziehen oder Schrauben lösen - das spielt sich mit dem Finger am Display fantastisch intuitiv, wirkt mit der Maus aber ungewohnt und manchmal sogar ein bisschen umständlich. Trotzdem lässt sich The Room Two auch am PC bequem durchspielen, wenn man sich erst mal an das Bedienkonzept gewöhnt hat.
Quelle: PC Games
Die PC-Version wartet mit aufgehübschten Texturen und schöneren Effekten auf.
The Room Two im Test für PC: Kurze Spieldauer zu einem fairem Preis
Die The Room-Spiele haben zwar fabelhafte Wertungen erhalten, fielen aber auch stets durch ihre kurze Spielzeit auf: Teil 1 konnte man bequem in zweieinhalb Stunden durchspielen, der Nachfolger bringt es zumindest auf dreieinhalb Stunden. Das erscheint auf den ersten Blick natürlich nicht lang, doch dafür sind die Spiele auch recht günstig: Sowohl Teil 1 wie Teil 2 sind am PC für faire 5 Euro zu haben - das macht insgesamt also nur 10 Euro für rund sechs Stunden motivierenden Puzzle-Spaß. Der Preis ist fair.
Nun müsste Fireproof Games lediglich noch den dritten Teil für PC ankündigen! Der konnte dank umfangreicherer Locations, kniffliger Puzzles, unterschiedlicher Enden und einem deutlich gestiegenen Umfang die bislang höchsten Wertungen der gesamten Reihe ernten. Damit wäre die Serie dann endlich auch auf dem PC komplett.
The Room Two im Test für PC: Meinung, Wertung und Fazit
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The Room Two: Die PC-Umsetzung im Test
- 1.1 The Room Two im Test für PC: Knobeln mit mehr Freiraum
- 1.2 The Room Two im Test für PC: Motivierende Puzzles, löchrige Story
- 1.3 The Room Two im Test für PC: Gelungene Umsetzung
- 1.4 The Room Two im Test für PC: Kurze Spieldauer zu einem fairem Preis
- 1.5 The Room Two im Test für PC: Meinung, Wertung und Fazit
- Seite 2 The Room (2014) im Testvideo: So gut war schon der erste Teil für PC
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