Batman v Superman: Das Actionspektakel auf dem Prüfstand

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Test Carola Hofmann - Autorin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Das junge und intrigante Genie Lex Luthor (Jesse Eisenberg) hetzt Superman auf Batman.
Quelle: Warner

Gott gegen Mann, Sohn von Krypton gegen die Fledermaus von Gotham: Seit Donnerstag, den 24. März, können wir in "Batman v Superman: Dawn of Justice" dabei zusehen, wie die beiden Titelhelden ordentlich die Fetzen fliegen lassen. Wir haben uns das Actionspektakel angesehen und verraten euch, was ihr euch von Zack Synders neuestem Streifen erwarten könnt und was nicht.

Wenn der dunkle Rächer Batman gegen Vollblutheld Superman antritt, drängen sich ganz automatisch so einige Fragen auf. In erster Linie aber: Warum überhaupt? Sollten die beiden im Kampf gegen das Böse nicht eigentlich auf derselben Seite stehen? Im Grunde ja. Die ersten Filmausschnitte zum Arenakampf der Helden machten aber bereits deutlich, dass es zwischen den beiden unüberbrückbare Differenzen zu geben scheint. Während die Gründe und der Plot Kennern von Frank Millers Comic "Batman - Die Rückkehr des Dunklen Ritters" (1986) bekannt sein dürften, gibt es für "Neuzugänger" Erklärungsbedarf.
Superman steht vor Gericht. Quelle: Warner Superman (Henry Cavill) soll sich vor Gericht verantworten.

Zur Handlung

Die Filmhandlung schließt direkt an die Geschehnisse des Vorgängerstreifens "Man of Steel" (2013) an: Bruce Wayne alias Batman (Ben Affleck) wird Zeuge der Zerstörung und des Leids, welches der Kampf zwischen Superman und General Zod sowie dessen Anhängern nach sich zieht. Er sieht das Wirken Supermans mit Misstrauen - zu mächtig, zu unirdisch ist er ihm - und fürchtet, dass die Aktionen des gottähnlichen Superhelden außer Kontrolle geraten könnten. Andersherum kann sich Clark Kent alias Superman (Henry Cavill) mit Batmans Begriff von Gerechtigkeit nicht identifizieren und verurteilt dessen teils brachiale Methoden. Und während die Welt bzw. Metropolis darüber streitet, welche Art Helden sie eigentlich braucht und Batman und Superman sich untereinander bekämpfen, taucht unversehens eine neue Bedrohung auf.

Bewertung

Ein Zack Snyder ("300", "Sucker Punch") kann einfach nicht aus seiner Haut: Bildgewaltig muss es sein, ein opulentes Mahl für die Augen. Das kann er, ohne Frage! Und auch bei "Batman v Superman: Dawn of Justice" ist ihm dies meisterlich gelungen, selten war eine 3D-Umsetzung so klasse gemacht. Allerdings sollte man der Inszenierung nicht den Vorzug gegenüber der Story geben, was hier aber ganz offensichtlich passiert ist: Der Inhalt des fast zweieinhalbstündigen Spektakels ist einfach hauchdünn. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis die scheinbar willkürlich aneinandergereihten Szenen mit zig Handlungsorten und Handelnden einem erkennbaren Handlungsstrang nahe kommen und es überhaupt zu der aus dem Filmtitel versprochenen Prügelei kommt.
Eilt Superman (Henry Cavill) und Batman (Ben Affleck) im Kampf gegen das Böse zur Hilfe: Wonder Woman (Gal Gadot). Quelle: Warner Bros. Eilt Superman (Henry Cavill) und Batman (Ben Affleck) im Kampf gegen das Böse zur Hilfe: Wonder Woman (Gal Gadot). Die epischen Zerstörungsorgien können nun mal nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Figuren mit ihren Traumata (und verstörenden Träumen) ziemlich blass bleiben. Dabei kann sich der Cast wirklich sehen lassen: Entgegen aller Vorurteile macht Ben Affleck seine Sache als Gothams Fledermaus richtig gut, Henry Cavill macht als Superman ohnehin eine gute Figur und Jesse Eisenberg zeigt als Alexander "Lex" Luthor mal wieder, wie wandlungsfähig er ist. Seine Interpretation des größenwahnsinnigen-egomanischen Industriellen erinnert zwar sehr stark an einen Joker, bringt aber immerhin etwas Auflockerung in den sonst so bitterernsten Streifen. Viele fiebern ja besonders dem Auftritt von Gal Gadot als Diana Prince alias Wonder Woman entgegen und werden in ihren Erwartungen sicherlich nicht enttäuscht. Jeremy Irons löst für "Batman v Superman" Michael Caine in der Rolle des Wayne'schen Butler Alfred Pennyworth ab, ist bei aller Liebe aber zu jung für den Part. Amy Adams dient als Supermans Love Interest Lois Lane - wie schon in "Man of Steel" - eigentlich nur irgendwelchen Schurken als Köder für den Superhelden. Schade! Doch bei einem schwachen Drehbuch kann auch die beste Besetzung nichts machen.
Typisch für DC ist die düstere Atmosphäre, die kaum Raum für Momente der Leichtigkeit lässt und mit der sich das Universum ganz offensichtlich vom Marvel Cinematic Universe unterscheidet.

Wertung zu Batman v Superman: Dawn of Justice

Wertung:

6.0 /10

FAZIT / Das wir uns da nicht falsch verstehen: "Batman v Superman: Dawn of Justice" ist an sich kein schlechter Film, hat nur hinsichtlich der Story einiges an Potenzial nicht ausgeschöpft. Und so bleibt der Streifen eine einzige Aneinanderreihung von Zerstörungsorgien (und Zeitlupenaufnahmen). Wem das gefällt, ist hier wahrlich gut bedient. Andere sollten um das Actionspektakel lieber ein Bogen machen.

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    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von stevem Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von Rabowke
        Also dafür, dass du dich auf diese "billige Provokation" nicht einlässt, hast du ganz schön viel Text geschrieben. :-O

        Ja, du mich auch .!. (-.-) .!. Idiot!
      • Von stevem Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von Rabowke
        Also dafür, dass du dich auf diese "billige Provokation" nicht einlässt, hast du ganz schön viel Text geschrieben. :-O

        Ja, du mich auch .!. (-.-) .!. Idiot!
      • Von xNomAnorx Mitglied
        Zitat von Rabowke
        Nicht nur "Theoretisch". ;-)

        In einer Flash Folge der zweiten Staffel sieht man bei einer "Reise", ich will nicht spoilern, Supergirl im Bild. Des Weiteren ist ein Crossover von The Flash und Supergirl bestätigt.

        Diese Crossover finde ich meistens sehr gelungen und wertet jede der beteiligten Serien auf ... wird aber in Deutschland nicht funktionieren, weil die Serien hier total verquer ausgestrahlt werden.
        Mit theoretisch bezog ich mich darauf, dass Supergirl im gleichen Universum spielt wie die DC-Filme. Da bin ich mir nämlich nicht komplett sicher, weil ich Supergirl nicht schaue und deswegen nicht weiß wie die Referenzen zu Superman aussehen, sprich ob es wirklich der Snyder/Cavill-Superman ist.

        Supergirl und Flash sind aber tatsächlich nicht im gleiche Universum angesiedelt ;-) Er ist für die Crossover-Folge nur in Supergirls Universum übergelaufen, da spielt diese ganze Multiverse-Geschichte eine Rolle. Kann ich jetzt aber auch nicht perfekt erklären, dazu bin ich bei Flash nicht weit genug und Supergirl kuck ich wie gesagt nicht :-D Jedenfalls ist der Serien-Flash definitiv in einem ganz anderen Universum wie die DC-Filme, bei Supergirl bin ich nicht ganz sicher.

        Das ist eine Szene aus dem Crossover, in dem das mit dem Multiverse kurz erklärt wird :)
        https://www.youtube.com/w...
      • Von Rabowke Klugscheißer
        Also dafür, dass du dich auf diese "billige Provokation" nicht einlässt, hast du ganz schön viel Text geschrieben. :-O

      • Von stevem Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von Rabowke
        ... spätestens hier hast du dich als Diskussionspartner disqualifiziert.

        Ich will doch eh gar nicht über diese langweillige und doofe Serie mit dem Kind als Flash darsteller, diskutieren!

        Ich habe nur gesagt das ICH die Serie und den Darsteller schei... finde mehr gibts für mich da nicht weiter zu diskutieren, wer darauf steht bitte, ich mag sie eben nicht, punkt aus!

        Ist für mich genau so ne sinnlose diskussion wie Ben Affleck als Batman, ich habe auch hier nur geäußert das ich den Schauspieler als Batman nicht vorstellen kann, und wer da eben meint er müsste sich bei meinen Kommentar aufhängen und irgend welchen dummen Gehirnfurtz äußern, der hat sie nicht mehr alle, den wie kann man sich bitte über Geschmack "streiten" ? Gibt leider Leute die sowas immer noch nicht gecheckt haben das Geschmäcker verschieden sind, naja aber bei solchen Leuten wundert mich eh gar nichts mehr,vor allem wenn man Musil mit Ben Affleck vergleicht frage ich mich sowieso was bei der Erziehung schief gelaufen ist ode was für eine gestörte Realitätswahrnehmung man haben muss um auf sowas zu kommen, und ich möchte jetzt mal keine Namen nennen ;) die die sich angesprochen fühlen werden sowieso gleich wieder ihren "geistreichen" Gehirnfurtz frei lassen, aber ich lasse mich auf solche billigen Provokationen nicht ein!
      • Von Rabowke Klugscheißer
        Zitat von xNomAnorx

        Theoretisch spielt diese Supergirl-Serie in dem gleiche Universum, soweit ich weiß jedenfalls. Das passt allerdings ebenso wenig, weil das Serien-Supergirl wirkt als sei sie aus einem Bridget Jones-Film entsprungen (+ Superkräfte eben) und so gar nicht zu den stoisch, düsteren Figuren aus den Filmen passt :-B
        Nicht nur "Theoretisch". ;-)

        In einer Flash Folge der zweiten Staffel sieht man bei einer "Reise", ich will nicht spoilern, Supergirl im Bild. Des Weiteren ist ein Crossover von The Flash und Supergirl bestätigt.

        Diese Crossover finde ich meistens sehr gelungen und wertet jede der beteiligten Serien auf ... wird aber in Deutschland nicht funktionieren, weil die Serien hier total verquer ausgestrahlt werden.
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