Star Wars: Battlefront - Star Wars-Feeling allein reicht nicht immer - Kommentar von Matthias Dammes
Multiplayer- und Star Wars-Fans stürzen sich begeistert in die Schlachten von Star Wars: Battlefront. Tolle Grafik und grandiose Atmosphäre sorgen für Star Wars-Stimmung, doch das allein reicht nicht für jeden eingefleischten Fan. Ein Kommentar von Matthias Dammes.
Mit der Veröffentlichung von Star Wars: Battlefront endete in der letzten Woche eine lange Durststrecke für viele Fans, die sich seit langer Zeit wieder ein richtig gutes Spiel im Universum der Space-Opera von George Lucas gewünscht haben. Auch ich würde mich als großen Star Wars-Fan bezeichnen. Immerhin wurde mir diese Leidenschaft mit dem Geburtstag am Premierentag von Die Rückkehr der Jedi-Ritter quasi in die Wiege gelegt. Doch genau wie bei der bevorstehenden Kinopremiere von Episode 7 war ich auch bei Star Wars: Battlefront stets eher skeptisch als voller Vorfreude.
Schon allein das Genre sprach von Anfang an dagegen, dass Star Wars: Battlefront je mein Spiel werden könnte. Mit Spielen wie Battlefield und Call of Duty konnte ich noch nie etwas anfangen, zumindest nicht mit dem Mehrspieler-Part, der in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Die ersten Call of Dutys habe ich noch wegen der meist sehr guten Kampagne gerne gespielt. Aber spätestens nach dem ersten Modern Warfare war auch damit Schluss. Nun hatte ich auch bei Battlefront die Hoffnung, dass mich wenigstens eine gute Kampagne für eine Weile fesseln würde. Aber dieser Wunsch wurde von den Entwicklern ja sehr schnell zunichte gemacht.
Also blieb mir zuletzt nur noch die Hoffnung, dass allein die Thematik Star Wars helfen würde, mich für Battlefront zu begeistern. Nachdem ich nun einige Partien im Multiplayer und den sogenannten Einzelspieler-Missionen hinter mir habe, spüre ich, wie die Lust am Spiel sehr schnell abnimmt. Ja, die Grafik und Soundkulisse, all das atmet Star Wars durch und durch. Es ist einfach grandios anzuschauen und die vertrauten Klänge von Blastern, X-Wings sowie der Musik von John Williams zu vernehmen. Aber während ich mich so durch den Wald von Endor sterbe, wird mir immer wieder bewusst, welch ein Verlust es doch ist, in dieser prächtigen Optik keine Kampagne präsentiert zu bekommen.
Wie großartig wäre es, wenn diese fantastisch umgesetzten Spielwelten genutzt worden wären, um eine epische Star Wars-Geschichte zu erzählen. Wie toll wäre es, wenn ich die Eiswüste Hoths auf einer wichtigen Mission durchstreifen könnte, ohne dabei befürchten zu müssen, alle zehn Meter von einem zwölfjährigen über den Haufen geballert zu werden. Die paar Einzelspieler-Missionen können mich da auch nicht trösten, da auch hier eher die Hektik des Gefechts im Vordergrund steht. Außerdem werden diese Aufträge sehr schnell relativ eintönig und langweilig.
Was bleibt ist weiterhin der Traum, dass Ego-Shooter noch nicht vollends zu einem reinen Mehrspieler-Genre mutiert sind. Aber mit Bioshock Infinite liegt der für mich letzte wirklich gute Singleplayer-Shooter nun auch schon wieder eine Weile zurück. Außerdem bleibt die Erkenntnis, dass eine fantastische Umsetzung von Star Wars-Atmosphäre nicht ausreicht, um mich an ein ungeliebtes Genre zu fesseln. Für Fans von Star Wars und Multiplayer-Shootern gleichermaßen, geht mit Star Wars: Battlefront natürlich ein Traum in Erfüllung. Für mich bleibt weiterhin nur die Hoffnung. Vielleicht auf ein Battlefront 2, dann endlich mit Kampagne.

Nur weil es Schusswaffen gibt, hat man nicht automatisch einen Shooter, sonst wäre ja Starcraft auch einer.^^
Im Grunde sind es natürlich primär RPGs, aber mit Ego-Shooter Elementen
Nur weil es Schusswaffen gibt, hat man nicht automatisch einen Shooter, sonst wäre ja Starcraft auch einer.^^
Ganz von der Hand zu weisen ist es aber nicht. Genau wie bei Splinter Cell gibt es von non letal bis hin zu alles Killer die unterschiedlichsten Lösungswege. Wenn auch der Königsweg der nicht tödliche ist, keine Frage.
die singleplayer würd ich auch noch rausnehmen,da gerade spiele wie bioshock noch mit story glänzen.ich mein vorrangig onlineshooter,da gibts ja im grunde wirklich nur noch die drei genannten. ok und zwischendurch kommt dann noch so n titanfall oder so,,aber die große masse machen die eben nich mehr aus.
FarCry
Wolfenstein TNO/Old Blood
Es gibt schon noch gute Shooter. Bald kommt das neue Mass Effect und Deus Ex. Bald kommt auch das neue Mafia III. FarCry wird dieses mal kein Shooter sondern ein Stoneage-Kampfspiel (ok, finde ich aber gerade genial).