Herausragend schlechter Ego-Shooter.
Die Vietcong-Kämpfer sind aufgrund der unübersichtlichen Grafik extrem schlecht erkennbar.
PC Games-Redakteure können über schlechte Spiele nur müde lächeln. Die werden gespielt, bewertet und fertig. Keine große Sache, wirklich nicht. Doch manchmal, alle paar Monate, da steht auch einem gestählten Spieletester der Mund vor unendlicher Fassungslosigkeit offen. So geschehen beim Spielen des Ego-Shooters W.A.R. Soldiers. Darin steuern Sie einen amerikanischen Vietnam-Krieger durch fünf Levels, die jeweils knapp ebenso viele Minuten dauern. Dass es sich dabei um einen Dschungel, ein Höhlensystem und eine Basis handelt, hat der Autor dieser Zeilen der Packungsrückseite entnommen - im Spiel selber sind die Orte aufgrund der seltsamen (sprich: einzigartig schlechten) Grafik nicht eindeutig zu bestimmen. Gelegentlich kommt ein Pixelhaufen wie auf Schienen angefahren und schießt, was der Spielfigur ein monotones "Autsch, autsch, autsch!" entlockt. Die kurze Spieldauer kann man W.A.R. Soldiers deshalb nicht wirklich als Minuspunkt anrechnen, denn: Eigentlich will man gar nicht länger spielen.

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