Abstruse Echtzeitstrategie im Land der Insekten
Drei strahlende Helden machen sich bereit, um weißen oder gar um braunen Zucker zu kämpfen.
Und das nicht etwa, weil es unglaublich albern wäre, mit einem magisch hoch begabten Schmetterling schwer bewaffnete Glühwürmchen und Heuschrecken auszurotten, sondern weil es sich nervtötend zäh spielt. Excalibug ist eine Mischung aus Commandos und Rollenspiel, wobei aber die Spannung von Pyros Taktikknüller bei weitem nicht erreicht wird. Man verfügt über bis zu vier Spielfiguren, die in Echtzeit über riesige Landschaften geschickt werden müssen, um dort Zuckerstückchen oder ähnliche Schätze zu bergen. Die diebische Ameise kann sich an Wachen vorbeischleichen, der ritterliche Krabbelkäfer ist ein tumber Schwertschwinger, der Schmetterling verfügt über Magie mit hoher Reichweite und ein weiterer Käfer ist ein noch tumberer Haudrauf - ein Team, wie geschaffen für den Kampf gegen Level-6-Blattläuse, die innerhalb ihrer anzeigbaren Hör-Radien und Gesichtsfelder die Landstriche bewachen. Wie bei Commandos muss genau überlegt werden, in welcher Reihenfolge man die Gegner bekämpft und welche Spielfigur diese Aufgabe übernehmen soll. Denn jedes vernichtete Insekt liefert Erfahrungspunkte, dank derer die Figuren ihre speziellen Fähigkeiten weiter ausbauen. Dabei ändert sich allerdings lediglich die Stärke im Kampf, nur der Magier erhält neue Fähigkeiten. So kommt es, dass man spätestens nach der dritten Tutorial-Mission alle Features des episch langen Spiels gesehen hat.

- Wennn das so weitergeht, landen wir irgendwann beim prickelnden "Photosynthese-Manager" oder beim "MS Zellteilungssimulator"
- !!!!!!!!
Auf diese Spiele freu ich mich schon ganz besonders ;)
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