Dragon Age: Inquisition - Hakkons Fänge im Test - Umfangreiches Abenteuer für Entdecker und Lore-Liebhaber
Dragon Age: Inquisition - Hakkons Fänge entführt euch auf ein Abenteuer in das Frostgipfelgebirge, wo ihr euch auf die Suche nach dem letzten Inquisitor macht. Wir haben den ersten Story-DLC zum Rollenspiel von Bioware ausführlich durchgespielt und berichten euch in diesem Artikel von unseren Eindrücken.
Mit Hakkons Fänge, dem ersten DLC zu Dragon Age: Inquisition, verfolgten die Entwickler von Bioware zwei entscheidende Ziele: die stärkere Verknüpfung von Erzählung und Erkundung sowie die Berücksichtigung des ersten Feedbacks der Spieler nach der Veröffentlichung des Rollenspiels im November 2014. Mit Hakkons Fänge ist den Machern die Umsetzung dieser Ziele durchaus in Ansätzen gelungen. Doch der Reihe nach.
Der DLC beginnt relativ unspektakulär mit einer Quest, die nach der Installation einfach in eurem Tagebuch auftaucht. Hier hätte eine auffälligere Einführung sicher nicht geschadet. Eure Aufgabe ist es zunächst dem Kartentisch der Himmelsfeste einen Besuch abzustatten. Dort steht mit der Frostgipfelsenke in Ferelden nun ein gänzlich neues Gebiet zur Verfügung, das zunächst mit einigen Machtpunkten freigeschaltet werden muss. Bevor euer Held Stufe 20 erreicht hat, solltet ihr euch jedoch nicht am neuen Gebiet versuchen.
Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen
Quelle: PC Games
Vorbereitungen auf die große Schlacht.
Doch warum zieht es die Inquisition plötzlich in dieses Gebiet? Botschafterin Josephine hat einem Professor der Universität von Orlais die Unterstützung der Inquisition zugesagt, da dieser das mysteriöse Verschwinden des letzten Inquisitors vor mehr als 800 Jahren untersucht. Aus diesen Forschungen sollen neue Erkenntnisse über die frühen Tage von Kirche, Suchern und dem Verhältnis zu den Magiern gewonnen werden. Also bricht der werte Herr Professor zusammen mit Scout Harding, dem Inquisitor und einigen Truppen in die Frostgipfelsenke auf.
Dorthin soll der verschwundene Inquisitor seinerzeit auf der Jagd verschwunden sein. Vor Ort lebt ein friedlicher Stamm der Avvar, der jedoch von einem fanatischen Avvar-Kult bedroht wird, die sich selbst Hakkons Fänge nennen. Der Inquisitor bemüht sich nun also um die Freundschaft zu den Avvar, geht Spuren des Professors nach und hilft der Inquisition in dem Gebiet Fuß zu fassen. Am Ende werden Geheimnisse aufgedeckt, die Thedas in seinen Grundfesten erschüttern werden. Besonders Lore-Liebhaber werden hier ihre helle Freude haben. Aber um was es sich genau dreht, findet ihr besser selbst heraus.
Große Karte mit vertikaler Komponente
Quelle: PC Games
Die Forstgipfelsenke.
Das Gebiet der Frostgipgelsenke ist sehr weitläufig und steht den anderen großen Gebieten von Dragon Age: Inquisition in nichts nach. Diesmal verfolgt die Karte jedoch nicht nur einen speziellen Landschaftstyp, sondern bietet vielfältigste Bereich. Von einer Flusslandschaft unter gewaltigen Bäumen über bergiges Gelände bis hin zu einem finsteren Sumpf ist alles dabei. Zusätzlich liegt das Gebiet an der Küste eines großen Bergsees, was auch einen Ausflug auf eine kleine Insel ermöglicht.
Die unterschiedlichen Landschaften machen sich die Entwickler auch zu nutze, um ein vertikales Element ins Spiel zu bringen. Im waldigen Nordwesten der Karte errichtet die Inquisition ihre Lager in Form von Baumhäusern hoch oben in den Bäumen. Diese Lager sind umfangreich ausgestattet und verfügen sogar über Handwerksstationen für Rüstungen und Waffen. Zusätzlich werden durch die Baumkonstruktionen Wege zu neuen, höher gelegenen Bereichen der Karte geschaffen, die zuvor unzugänglich waren.
In diesem Artikel
Viel Höhenmeter zu überwinden gilt es auch im eher bergigen Westen der Frostgipfelsenke. Dort leben die friedlichen Avvar des Steinbären-Stamms hoch oben in den Felsen über der Küste des Sees. In einer Talsenke direkt daneben befindet sich ein sehr dunkler Sumpf, der unter wild gewachsenen Bäumen und Pflanzen liegt. In Schlangenlinien verbinden Wege diese unterschiedlich hoch gelegenen Gebiete miteinander.

Ansonsten sehr ansprechend geschrieben. Da ich mit dem Hauptspiel bei mehr als 350 Stunden liege, komme ich beim Add-On dann vermutlich auf 15-20 Stunden Spielzeit (brauche ich meist auch bei vermeintlich kurzen Ego-Shootern). *freu*