Spielt sich wie ein Add-on, sieht aus wie ein Budget-Titel und kostet wie ein Vollprodukt.
Quelle: PC Games
Die Explosionen stellen mit ihren vier Farben die Partikeleffekte tief in den Schatten.
Microsoft, seit einigen Jahren Eigner der Battletech-Erfinder, bleibt der einst von Activision eingeführten Linie treu. Lange Zeit nach der Veröffentlichung einer neuen Mechwarrior-Generation und der diversen Add-ons wird mit einem Mercenaries-Titel noch einmal abgesahnt: Man nehme die längst veraltete Grafik-Engine, rund 50 neue Missionen, zehn zusätzliche Kampfrobotertypen und bohre das Einzelkämpfer-Spielprinzip um bis zu sieben computergesteuerte Mitstreiter auf - fertig.
Auch bei Mechwarrior 4: Mercenaries ist dabei wieder ein sehr spannendes Actionspiel herausgekommen. In der Basis heuert der Spieler Piloten an, auf dem Schwarzmarkt kauft er Waffen und Roboter und auf den Schlachtfeldern plagt er sich aus der Ego-Perspektive mit zahllosen, oftmals auffallend taktisch agierenden Gegnern herum. Zwar lassen sich den Flügelmännern Ziele zuweisen und generelle Verhaltensregeln geben, dennoch verkommt das potenziell sehr anspruchsvolle Spiel wegen der schieren Gegneranzahl in den meisten Einsätzen oftmals zum Action-Spektakel.

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