Ein Puzzlespiel jenseits von Gut und Böse
Gleich fallen die Steine und ein weiterer unsäglicher Level ist beendet.
Vor fünf Jahren startete Spaßmonopolist Endemol zum ersten Mal den "Domino Day", den seither jährlichen Versuch, so effektvoll wie möglich so viele Dominosteine wie möglich umzuschubsen. Jetzt folgt das obligatorische Spiel zur Show. Erwarten Sie aber bitte nicht, dass Sie wie die Dominostein-Aufstell-Sklaven in der TV-Show ebenso imposante wie fragile Gebilde hochstapeln dürfen - nicht einmal kleine Brücken stehen Ihnen zur Verfügung. Stattdessen reihen Sie im "Freestyle"-Modus schnöde Steinketten auf plattem Grund aneinander und erfreuen sich am Umfallen der Polygonklötze. Im Herausforderungsmodus gilt es, mit einer limitierten Anzahl an Steinen auf groben Texturteppichen abstruse Figuren wie Spinnen oder Gabeln nachzulegen und dabei vorgegebene Steine in einer bestimmten Reihenfolge fallen zu lassen. Hartgesottene spielen im Hardcore-Modus auf Risiko - hier müssen Sie Ihre Gebilde vor einer hinterhältigen Maus schützen, die bereits aufgestellte Steine zusammenfallen lässt. Eigentlich eine nette Puzzle-Idee, die aber einfach grässlich aussieht und nach zwei Runden so spannend wie eine Wiederholung der Show ist. Dafür bleibt Ihnen Linda de Mol erspart. Dag!

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