Was mich an Post Mortem wirklich stört, ist das unausgegorene Spieldesign.
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Post Mortem lebt vom dichten Flair eines Film Noir und der interessanten Geschichte. Die viel zu einfachen Rätsel sind da nur den Spieler unterforderndes Beiwerk und lösen sich im Lauf der unzähligen Gespräche mit staksig animierten Charakteren von selbst - beim Rest gilt es, bestimmte Kombinationen auszuknobeln. Was mich an Post Mortem jedoch wirklich stört, ist das unausgegorene Spieldesign. Wenn Sie Orte nicht in genau der Reihenfolge besuchen, die sich die Designer ausgedacht haben, und Gespräche nicht so führen, wie sie konzipiert wurden, geht die Story plötzlich voran, ohne dass Sie es mitbekommen hätten, und Gus spricht über Dinge, von denen Sie noch gar nichts wissen. Das nagt gehörig an der Atmosphäre, die eigentlich das einzig tragende Element des Spiels ist.
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