Das Beste dieser Generation - Teil 10: Fallout 3 - Das atmosphärische Ende der Welt
Gnadenlos atmosphärisch, witzig, brutal. So inszeniert Bethesda mit Fallout 3 das Ende der Welt. Der typische Fallout-Humor mit einem Mix aus Kultur der Fünfziger und technischer Hochkultur findet sein Ende im Atomkrieg. Fallout 3 erzählt eine Geschichte danach und beleuchtet auch die Welt davor. Das Endzeit-Rollenspiel gehört zu den besten Spielen der scheidenden Konsolengeneration mit PS3 und Xbox 360. In diesem Special liefern wir euch die Gründe dafür.
Schöne, neue Welt - In der Apokalypse von Fallout 3 begeistert die Atmosphäre. Das Endzeit-Rollenspiel überzeugt mit einer fantastischen Spielwelt, jeder Menge eindrucksvoller Schauplätze und einer fantastischen Kulisse. Bethesda liefert mit Teil 3 ein actionreiches Rollenspiel, fast sogar schon einen Shooter. Das mag eingefleischten Fallout-Fans der ersten beiden PC-Ableger nicht gefallen, eine fantastische Endzeit-Atmosphäre hat Fallout 3 trotzdem zu bieten. Spieler haben in Fallout 3 zudem die völlige Entscheidungsfreiheit in Sachen Charakterentwicklung. Einsamkeit, Zerstörung und der in Bruchteilen der alten Zivilisation vorhandene Resthumor machen aus Fallout 3 ein echtes Meisterwerk.
Dies beginnt bereits in der Vault, wo euer Held flüchtet, ohne einem anderen Charakter Schaden zuzufügen - oder aber alle Bewohner des Bunkers ins Jenseits befördert. Euer Karma-Level sinkt nach unten oder steigt nach oben und beeinflusst gleichzeitig Dialoge mit guten sowie bösen Charakteren. Fallout 3 liefert eine eindrucksvolle Verschmelzung einer hochtechnisierten Welt mit der Kultur der fünfziger Jahre. Beim Herumschleichen durch die Ruinen der Hauptstadt Washington D.C. stellt sich dem Spieler oft die Frage, wie die Welt wohl vor dem Krieg funktioniert hat. Wie sahen Kapitol, Weißes Haus oder das Washington Monument wohl vorher aus?
Freiheit und actionreiche Kämpfe
Quelle: Bethesda
Fallout 3 - Einsame, zerstörte Welt. Wie wohl die Zivilisation vor dem Krieg funktionierte?
Nachdem wir den unterirdischen Massen-Atomschutzbunker Vault 101 verlassen, eröffnet sich ein eindrucksvoller Blick über das Ödland. Die seichte Hintergrundmusik, der Sound des Windes lässt hier jede Menge Endzeitstimmung aufkommen. In der kleinen Stadt Megaton beginnt euer Abenteuer. Ihr könnt entweder den Bewohnern helfen, oder der Atombombe im Inneren der Stadt detonieren lassen. Fallout 3 glänzt auch in Sachen Quests bereits zu Beginn mit völliger, spielerischer Freiheit. Denn ihr dürft Megaton auch einfach links liegen lassen und das Ödland um Washington D.C. auf eigene Faust erkunden.
In den actionorientierten Kämpfen von Fallout 3 nehmt ihr die Gegner im Shooter-Stil aufs Korn oder nutzt das VATS-System. Hierbei visiert ihr Körperteile der Gegner an, die ihr gezielt unter Beschuss nehmt. Dabei pausiert das Spiel und ihr nutzt die Gelegenheit gleichzeitig, um eure nächsten Schritte zu planen. Bethesda löst hier zeitgemäß die rundenbasierten Kämpfe der Fallout 3-Vorgänger ab. Fans der ersten beiden Fallout-Spiele müssen sich umgewöhnen. Angesichts des Actionplots ist die moderne Umstellung des Kampfsystems in Fallout 3 aber eine gute Wahl.
The End of the World as we know it
Verstrahlte Höhlen, ein bewohnter Flugzeugträger, Verstecke von fiesen Supermutanten oder umherziehende Raider-Banden machen euch dabei das virtuelle Endzeit-Leben schwer. Ihr erhaltet Erfahrungspunkte für erledigte Gegner, Aufgaben oder erfolgreiche Dialoge. Diese investiert ihr in die Fähigkeiten eures Helden. Mit "Wissenschaft" knackt ihr besser Computer, mit "Dietrich" Schlösser, mit "Kleine Waffen" führen Kämpfe mit Pistolen und Co. zum Erfolg. Mit jedem neuen Rang erlangt ihr eine neue Spezialfähigkeit. Es lassen sich in Fallout 3 sich somit vielfältige Helden bauen.
Quelle: Games Aktuell
Roboter, Raider und mehr - In Fallout 3 setzt ihr euch gegen allerlei Gegner zur Wehr.
Die Hauptquest von Fallout 3 startet mit der Suche nach eurem Vater. Der machte sich vor euch klammheimlich aus dem Staub und verließ Vault 101. Es bleibt aber euch überlassen, ob ihr euren Vater sucht oder zunächst andere Aufgaben erfüllt. In den Ruinen des Ödlandes entdeckt ihr immer wieder verlassene Gebäude, in denen einige Computer noch funktionieren. Viele Hinweise auf die vergangene Zivilisation. Die Hinweise auf vergangene Zeiten sind immer mit einer guten Portion Ironie gewürzt. Der typische Fallout-Humor macht letztendlich auch aus Teil 3 ein wirklich tolles Spiel.
Die einsame Reise in Fallout 3 erinnert an den Endzeit-Roman The Road von Cormack McCarty (No Country for Old Men), der mit Viggo Mortensen bereits verfilmt wurde. In einem kleinen Örtchen gibt es auch Bewohner, die sich von Menschenfleisch ernähren. Auch andere Anspielungen zu Filmen oder Ereignissen finden sich in Fallout 3. So findet ihr auf dem Schrottplatz den Hund Dogmeat. Genauso heißt der Hund in Mad Max mit Mel Gibson. Fatman heißt der Miniatombomben-Werfer in Fallout 3. Auch die Atombombe, die die USA über Nagasaki abwarfen hieß "Fat Man" - ein düsteres Kapitel der Menschheitsgeschichte. Das Ende der Welt in Fallout 3 spiegelt eine düstere Zukunft in einer verlassenen Welt wider. Die dichte Atmosphäre der Spielwelt lässt Endzeitfans nicht mehr los. Mit der Entdeckung der Spielwelt erhalten Spieler Puzzleteile der Vergangenheit. Nuka Cola, Vault-Tec, RobCo und mehr - die Details zu den Firmen liefern ein Bild der Vergangenheit.
Meinung
Infos zum Spiel
Das Beste dieser Generation - Überblick
Teil 1: Ein Rückblick auf das PS3- und Xbox 360-Zeitalter
Teil 2: Bioshock Infinite - Story-Meisterwerk mit fantastischen Charakteren
Teil 3: Heavy Rain - Der interaktive Film als Kunstform
Teil 4: Dark Souls - Fies, fordernd, aber irrsinnig faszinierend
Teil 5: Rayman Legends - charmant-kniffliges Jump & Run in bester 2D-Grafik
Teil 6: Uncharted 2 - Witz, Charme und Bombastoptik vereint
Teil 7: The Last of Us - Düsteres und brutales Endzeit-Epos
Teil 8: Red Dead Redemption - Ein Western zum Selberspielen
Teil 9: The Elder Scrolls 5: Skyrim - Stimmig, riesig und motivierend
Teil 10: Fallout 3 - Das atmosphärische Ende der Welt

Auch die Mischung aus Großstadt, dem riesigen u-Bahn netz in dem man Stunden verbringen konnte, und recht großes Ödland hatte was Positives.
Die Dlc´s waren nicht wirklich berauschend. Außer "Point Lookout" vielleicht.
Bei New Vegas hat mich die Hauptstory nie wirklich gepackt. Auch die große Wüste wurde mit der Zeit langweilig. Ein paar kleine Städchen, ein paar Farmen, ehrlich gesagt nichts besonderes.
Dagegen waren die Dlc´s bei NV richtig genial. Abwechslungsreich, überraschend, erfrischend. Bei allen Dlc´s konnte man hinweise finden die nicht Story relevant waren, aber dennoch Dlc´s übergreifend und wenn man sie alle gefunden hat, wurde einiges an den Quests klarer.
In "Honest Hearts" suchte ich jedes Loch ab um hinweise auf das Tagebuch von "Randall Dean Clark" zu finden. Es war großartig geschrieben!
Bei NV fand ich auch besser dass es mehr Möglichkeiten gab Sachen zu craften. Auch wenn es am ende soviele waren dass man den überblick verlieren konnte und vieles davon nie wirklich gebraucht wurde.
Mit dem "Gun Runners Arsenal" haben sie auch alles richtig gemacht. Es gab an sich mehr Waffen in NV, auch mehr einzigartige Waffen was ebenfalls viel besser war als in Fallout 3.
Ein Fallout 4 mit dem Gameplay, dem Waffenvielfalt und den Dlc´s eines NV, aber mit einer Heroischen Story und dem Landschaft mix eines Fallout 3... Einach genial :D
Bis dahin bleibe ich bei Fallout 3 mit der E-MOD 5, auch wenn sie ein bisschen "überladen" wirkt. Zu viele Karawanen, zu viele kleine Banditen löcher, zu viele Waffen, zu viele Mutanten... Einfach übertrieben viel von allem. Das Reperatur system in der E-Mod ist dagegen sehr gut umgesetzt, so was bitte für Fallout 4! :)
New Vegas hatte deutlich weniger Bugs, aber nicht mehr diese dichte Atmosphäre. Gut war es natürlich dennoch.
Im Spiel in der Third-Person-Ansicht ^ drücken (befindet sich links neben der 1) und somit die Konsole aufrufen. Mit dem Cursor auf seinen Charakter klicken. Der Charaktername sollte nun oben in der Bildschirmmitte angezeigt werden. Nun den Befehl kill eingeben und mit Enter bestätigen. Euer Charakter sackt nun "tot" in sich zusammen, der letzte Speicherstand wird automatisch geladen und das Ergebnis ist dasselbe wie mit der Handgranate.
Manchmal stürzt das Spiel trotz dieser "Maßnahme" ab. Dagegen hilft: Zuallererst der "kill-Trick", nach der "Wiederbelebung" per Schnellreisefunktion an einen anderen Ort und dort nochmals den "kill-Trick" anwenden - danach sollte es auf jeden Fall funktionieren wieder beliebig zu laden und zu speichern.
Dummerweise muß der "kill-Trick" (wie der "Handgranaten-Trick" auch; Effekt ist ja derselbe) bei jedem erneuten Spielstart angewendet werden.
P.S. Bei manchen Auflösungen und Bildschirmen (je nach Format) ist der Schreibcursor (nicht der Mauszeiger) eventuell außerhalb des Bildausschnitts - jedoch ist ein einfacher Befehl wie kill relativ sicher fehlerfrei einzugeben :-D.
FALLOUT.ini
bUseThreadedAI=1
iNumHWThreads=2
Ich hab' so ziemlich alles durchprobiert, was im Internet so vorgeschlagen wird, auch die ini.Datei geändert, aber alles hat nichts geholfen :(
Gleich am Anfang, wenn das Baby schreit, ist alles eingefroren und hat sich komplett erhängt, immer und immer wieder... no chance :(
Aber New Vegas konnte ich ja zum Glück installieren, damit ich wenigstens ein wenig sehe, wovon bei F3 so gesprochen wird ;)