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  • Das Beste dieser Generation - Teil 9: The Elder Scrolls 5: Skyrim - Stimmig, riesig und motivierend

    Umfangreich, umfangreicher, Skyrim. Der fünfte Teil der The Elder Scrolls-Reihe erzählt keine weltbewegende Geschichte, dafür liefert er dem Spieler eine atmosphärische und liebevoll gestaltete Spielwiese, die vor Inhalten förmlich platzt. Der Freiheit des Spielers sind dabei quasi keine Grenzen gesetzt. Schon deshalb ein verdienter Vertreter unter den Besten dieser Generation.

    Fragt man Spieler nach dem Spiel, in das sie in den letzten Jahren die meiste Zeit investiert haben, taucht ein Name mit großer Sicherheit sehr häufig auf: The Elder Scrolls 5: Skyrim. Mit dem inzwischen fünften Teil der legendären Rollenspiel-Reihe rund um die Schriftrollen der Alten haben die Entwickler von Bethesda die Tradition von Morrowind und Oblivion, aber auch Fallout 3, konsequent ausgebaut. Mit Himmelsrand erhält der Spieler eine gigantische Spielwiese, auf der seine Fantasie freien Lauf lassen kann. Die eigentliche Hauptstory ist dabei nicht mehr als ein schwacher roter Faden, der gerne mal für dutzende von Spielstunden links liegen gelassen wird, um Nebenaufgabe zu erledigen, mysteriöse Dungeons zu erforschen oder einfach auf eigene Faust Abenteuer zu erleben.

    Dabei werden euch keine Steine in den Weg gelegt. Die Spielwelt ist von Anfang an voll zugänglich, Klassen mit Beschränkungen auf Waffen oder Fähigkeiten gibt es nicht und auch sonst ist euer Weg nicht vorgeschrieben. Im wahrsten Sinne des Wortes könnt ihr machen, was ihr wollt. Tretet der Diebesgilde bei, macht Karriere als Auftragskiller oder lasst es Schmied gemächlicher angehen. Die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Der schiere Umfang von Skyrim kann dabei schon fast erschlagend wirken. Braucht ihr für die eigentliche Geschichte vielleicht 10-20 Stunden, kann man diese Spielzeit locker noch mindestens verzehnfachen, wenn ihr wirklich alles Geheimnisse der Spielwelt entdecken wollt.

    Dovahkiin, Dovahkiin, Naal ok zin los vahriin

    Bereits im Tutorial lässt Skyrim seine Muskeln spielen und inszeniert einen epischen Drachenangriff. Bereits im Tutorial lässt Skyrim seine Muskeln spielen und inszeniert einen epischen Drachenangriff. Quelle: Play3 Die Grundlage für die Geschichte von Skyrim bildet der Konflikt zwischen dem Kaiserreich, das über die Provinz Himmelsrand herrscht, und den Sturmmänteln, einer Bewegung der Nord, die für die Unabhängigkeit ihres Landes kämpfen. Inmitten dieses Chaos kehren die verschollen geglaubten Drachen zurück und euer zunächst unbekannte Held stellt sich recht schnell als das rettende Drachenblut (Dovahkiin) heraus, wie es in einer uralten Prophezeiung beschrieben ist. An euch ist es nun zu verhindern, dass die feuerspuckenden Ungetüme die Herrschaft über die Welt übernehmen. Ach ja, der Konflikt zwischen Kaiserreich und Sturmmänteln erfordert nebenbei auch eure helfenden Hände.

    Wie bereits erwähnt, ist die Geschichte jedoch nur schmückendes Beiwerk für eine Spielwelt in der ihr euch verlieren könnt und sollt. Dazu sorgt Skyrim mit dynamischen Tag- und Nachtwechsel, herrlichen Landschaften und einer von Wildtieren belebten Natur für eine einmalige Stimmung und grandiose Atmosphäre. In den Städten der Provinz trefft ihr auf zahlreiche Bewohner, die einem geregelten Tagesablauf nachgehen. Händler, Schmiede und Stadtwachen leisten entsprechend ihren Anteil für ein mehr als stimmiges Gesamtbild. Einige NPCs kommentieren sogar euer Verhalten und kürzlich absolvierte Heldentaten.

    Nord, die Wikinger Tamriels

    Skyrim beeindruckt mit enormer Weitsicht und tollen Effekten. Skyrim beeindruckt mit enormer Weitsicht und tollen Effekten. Quelle: Play3 Optisch bietet Skyrim auch auf den Konsolen sehr viel sehenswertes, auch wenn die grafischen Möglichkeiten natürlich nicht an die PC-Version heranreichen, bei der mit Mods noch wesentlich mehr aus der Engine heraus geholt werden kann. Die Spielwelt ist zwar riesig, das hat die Entwickler jedoch nicht davon abgehalten überall liebevolle Details in die Spielwelt einzuarbeiten. Dabei haben die Designer es verstanden ein perfekt nordisches Feeling zu erzeugen, das durch die Architektur sowie das Design von Waffen und Rüstungen das Gefühl vermittelt in einer Wikinger-Geschichte gelandet zu sein.

    Die Freiheit von Skyrim beschränkt sich nicht nur darauf, was ihr in der Spielwelt tut, sondern auch wie ihr es macht. Feste Klassen gibt es nicht, die Attribute aus dem Vorgänger wurden entfernt. In welchen Fähigkeiten euer Charakter ein Meister seines Fachs wird, bestimmt ihr durch eure Spielweise. Wer häufig mit dem Bogen hantiert, wird schon bald ein geübter Scharfschütze. Auch außerhalb des Kampfes steigert ihr Fähigkeiten wie Schmiedekunst oder Taschendiebstahl schlicht und ergreifend durch ständiges Üben. Über die gesteigerten Skills steigt euer Held auch allgemein im Level auf. wodurch ihr wiederum Punkte in die Verbesserung eurer Fähigkeiten investieren könnt.

    Das mein Junge, war ein Drache

    Die Auftritte der Drachen sind ein Highlight von Skyrim. Die Auftritte der Drachen sind ein Highlight von Skyrim. Quelle: Play3 Die Kämpfe selbst spielen sich sehr actionbetont. Durch die unterschiedliche Ausstattung eurer beiden Hände mit Waffen und Zaubern, habt ihr auch hier viele Freiheiten in der Gestaltung eurer Vorgehensweise. Hinzu kommen die neuen Drachenschreie, die euch als Drachenblut von den üblichen Helden unterscheiden. Diese mächtigen Zauber haben verheerende Effekte auf Feinde oder geben euch kurzzeitige Vorteile. Damit wären wir auch schon bei einem weiteren der großen Highlights von Skyrim - den Drachen. Völlig willkürlich geratet ihr bei euren Streifzügen durch Himmelsrand in Auseinandersetzungen mit den fantastisch gestalteten Echsen. Entweder ihr tretet in freier Wildbahn gegen sie an oder beschützt ein kleines Dorf vor seinem heißen Atem - episch.

    Entsprechend des riesigen Umfangs von The Elder Scrolls 5: Skyrim könnte man vermutlich auch die Beschreibung des Spiels und all seiner Facetten noch eine ganze Weile fortführen. Für Rollenspiel-Fans gehört Skyrim zweifelsfrei zum besten, was diese Generation hervorgebracht hat. Daher gilt die Empfehlung auch an alle, die sonst weniger mit dem Genre zu tun haben, sich dieses Meisterwerk der Open-World-Spielkunst nicht entgehen zu lassen. Sicher ist Skyrim nicht frei von Mängeln, die sich auf den Konsolen ohne Mod-Unterstützung auch nur schwerlich beheben lassen, dennoch ist das Rollenspiel-Epos ein echtes The Elder Scrolls, das in keiner Sammlung fehlen darf.

    Infos zum Spiel

     - 2013/10/Skyrim_Packshot_Xbox.jpgEntwickler: Bethesda Game Studios
    Publisher: Bethesda Softworks
    Game Director: Todd Howard
    Musik: Jeremy Soule
    Release: 11. November 2011
    Genre: Rollenspiel
    Spielmodi: Singleplayer
    Plattformen: PS3, Xbox 360, PC
    Engine: Creation-Engine
    USK: Ab 16 Jahren
    Play3-Wertung: 90
    Metacritic: 92 (PS3), 96 (Xbox 360)
    Userscrore: 6,0 (PS3), 8,4 (Xbox 360)
     - 2013/10/Skyrim_Packshot_PS3.jpg

    Das Beste dieser Generation - Überblick


    Teil 1: Ein Rückblick auf das PS3- und Xbox 360-Zeitalter
    Teil 2: Bioshock Infinite - Story-Meisterwerk mit fantastischen Charakteren
    Teil 3: Heavy Rain - Der interaktive Film als Kunstform
    Teil 4: Dark Souls - Fies, fordernd, aber irrsinnig faszinierend
    Teil 5: Rayman Legends - charmant-kniffliges Jump & Run in bester 2D-Grafik
    Teil 6: Uncharted 2 - Witz, Charme und Bombastoptik vereint
    Teil 7: The Last of Us - Düsteres und brutales Endzeit-Epos
    Teil 8: Red Dead Redemption - Ein Western zum Selberspielen
    Teil 9: The Elder Scrolls 5: Skyrim - Stimmig, riesig und motivierend

    26:45
    Skyrim: Die ersten 26 Minuten aus der PC-Version
    Spielecover zu The Elder Scrolls 5: Skyrim
    The Elder Scrolls 5: Skyrim
  • Es gibt 13 Kommentare zum Artikel
    Von knarfe1000
    Mit Oblivion konnte ich wegen dem nervigen Mitleveln der Gegner nicht viel anfangen. Setting und Quests waren prima,…
    Von Lightbringer667
    Ich habs gern gespielt, hab aber "nur" um die 100 Stunden auf der Uhr. Sprich die Hauptquest und viele der Nebenquests…
    Von Enisra
    nja, Tamriel ist auch irgendwo ein eher undankbarer Schauplatz, weil die Gemäßigten Wälder und Wiesen hat man halt…
    • Es gibt 13 Kommentare zum Artikel

      • Von knarfe1000 Erfahrener Benutzer
        Mit Oblivion konnte ich wegen dem nervigen Mitleveln der Gegner nicht viel anfangen. Setting und Quests waren prima, aber der Sinn des Spiels wurde durch dieser Designentscheidung zunichte gemacht.
      • Von Lightbringer667 Erfahrener Benutzer
        Ich habs gern gespielt, hab aber "nur" um die 100 Stunden auf der Uhr. Sprich die Hauptquest und viele der Nebenquests des Hauptspiels. Danach war aber auch gut. Is nen gutes Spiel, aber so sehr fasziniert wie seiner Zeit Morrowind hats mich dann nicht mehr. Irgendwann ists dann halt doch immer nur mehr vom Selben. Aber die 100 Stunden waren schön, und wenig ist das ja auch nicht gerade.
      • Von Enisra Erfahrener Benutzer
        Zitat von RedDragon20
        Ich habe Skyrim lieber gespielt, als Oblivion. Einfach, weil mir die Welt eher zusagte und ich das Kampfsystem besser fand. Allerdings spiele ich auch nur noch mit Gameplay-Mods, wenn überhaupt. Lange Zeit war Skyrim, wie Oblivion und Morrowind, nur noch ein…
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http://www.pcgames.de/Panorama-Thema-233992/Specials/Das-Beste-dieser-Generation-Teil-9-The-Elder-Scrolls-5-Skyrim-Stimmig-riesig-und-motivierend-1099427/
05.12.2013
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