Das Ende einer Ära: Militär-Shooter in der Krise? Kolumne

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Kolumne Peter Bathge Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Die Formel des genialen Modern Warfare diente als Vorbild für viele folgende Shooter-Klone - mit verheerenden Folgen für das Genre.
Quelle: PC Games

Wurde ja auch Zeit: Sieben Jahre nach Modern Warfare zeichnet sich ein Ende der Militär-Dominanz im Ego-Shooter-Genre ab. Warum Call of Duty, Medal of Honor und Battlefield im Einzelspielermodus ausgedient haben - und wohin die Reise 2014 gehen könnte, versucht PC-Games-Redakteur Peter Bathge in einer Kolumne näher zu beleuchten.

Erinnert sich von euch noch jemand an die Zeit, da Ego-Shooter den Takt in der Videospiel-Branche vorgaben? Doom, Quake, Far Cry, sie alle waren technische Wunderwerke, die PC-Spielern einen Ausblick auf die glorreiche Zukunft des Mediums gewährten, ein Wunderland der Polygone und Shader, des Bump Mapping und Anti-Aliasing. Half-Life, System Shock oder Deus Ex waren Wegweiser in spielerischer Hinsicht, ein Spiel gewordenes Versprechen auf spannende Geschichten und faszinierende Genre-Mixturen aus der Ego-Ansicht. Doch was ist heute, Jahre später aus diesem so aufregenden Genre geworden? Ein ermüdendes Feuerwerk der Skriptereignisse in kulissenhaften Levels, eine endlos währende Terroristenjagd, Braun in Braun, ohne Unterlass, ohne Pause, ohne Zeit zum Genießen. Und wer hat Schuld? Modern Warfare natürlich. Ein Unding in Shootern der Post-Modern Warfare-Ära: Mit dem Jeep frei nach Schnauze durch den Dschungel heizen wie in Crysis. Quelle: PC Games Ein Unding in Shootern der Post-Modern Warfare-Ära: Mit dem Jeep frei nach Schnauze durch den Dschungel heizen wie in Crysis.

Die Vorlage

Damit das klar ist: Call of Duty: Modern Warfare war in meinen Augen ein hervorragendes Spiel, die Krönung eines ganz starken Jahrgangs. Mit dem dank Nanosuit und offenem Leveldesign herrlich variablen Dschungel-Shooter Crysis, dem künstlerisch wertvollen Bioshock und der hervorragenden Orange Box zu Half-Life 2 (inklusive der damals brandneuen Episode 2) markiert 2007 den letzten Höhepunkt in Sachen Ego-Shooter-Entwicklung. Danach ging es bergab. Und zwar weil Modern Warfare einfach ZU gut war: Es verblüffte Kritiker und Spieler mit seiner erbarmungslos auf Tempo getrimmten Inszenierung, es reihte eine atemberaubende Szene an die nächste, es machte einfach Spaß und stellte darüber hinaus die überfällige Abkehr vom Zweiter-Weltkrieg-Szenario im Shooter-Genre dar. Aber: Es ließ auch Platz für vergleichsweise ruhige Momente, überraschte etwa mit dem bis heute legendären Prypiat-Level und seiner geisterhaften Stimmung oder dem eindrucksvoll in Szene gesetzten Tod einer Spielfigur.

Die Nachahmer

In den folgenden Jahren haben reihenweise Entwickler inklusive Modern Warfare-Erfinder Infinity Ward selbst versucht, dieses einmalige Spielerlebnis, dieses geniale Spektakel zu wiederholen. Wieder und wieder und wieder. Und mit jeder Neuauflage, egal ob sie Call of Duty, Medal of Honor oder Battlefield im Namen tragen, hat zwar die Anzahl der Explosionen zugenommen, aber nicht der Spielspaß. Bei ihrem Bestreben, die Erfolgsformel zu kopieren, haben die Studios Nebensächlichkeiten mit fragwürdigem Nutzwert wie automatisch regenerierende Gesundheit oder eine Beschränkung auf zwei Waffen gleichzeitig zum Standard im Shooter-Genre gemacht und das penetrante "Folge dem NPC"-Prinzip zur hohen Kunst des Spieldesigns erklärt. Schließlich will man ja nicht, dass der Spieler mit seiner Bewegungsfreiheit den minutiös geplanten Spielablauf durcheinander bringt. Und damit er nicht nach rechts guckt, wenn links der Helikopter abstürzt, entziehen ihm die Entwickler auch noch die Kamerakontrolle. Ist bestimmt auch besser so. Wer weiß, was dieser unberechenbare Spieler sonst anstellen würde! Simpel-Spielprinzip in Schön: Warum der Multiplayer-Shooter Battlefield 4 eine derart uninspirierte Solo-Kampagne benötigt hat, weiß nur Entwickler Dice. Quelle: PC Games Hardware Simpel-Spielprinzip in Schön: Warum der Multiplayer-Shooter Battlefield 4 eine derart uninspirierte Solo-Kampagne benötigt hat, weiß nur Entwickler Dice.

Am Spieler vorbei entwickelt

Vielleicht würde man sich dann nämlich wie anno dazumal selbst den Spaß schaffen - eine Vorstellung, die der Überzeugung der Branche zuwider läuft, dem Spieler ein tolle "Erfahrung" bieten zu müssen und die vermeintlich drehbuchreife Inszenierung jede Form der Interaktivität, der eigenen Denkleistung, des Erforschens und Experimentierens unterdrücken zu lassen. Moderne Militär-Shooter vom Schlage eines Call of Duty oder Medal of Honor lassen den Spieler keine Geschichte erleben, sie trichtern sie ihm ein, vorzugsweise durch Personen, die aus zehn Zentimeter Entfernung auf den Protagonisten einschreien. Das angeblich so ausgefeilte Drehbuch, das das Fundament für die Kampagne jener berüchtigten Militär-Shooter bildet, besteht aus einer lustlosen Aneinanderreihung von zweifellos coolen Momenten.

Aktuelles aus der Battlefield-Reihe: Battlefield 1

Es wirkt so, als hätten man die Entwickler so lange in einen Raum eingeschlossen, bis sie sich zehn spektakuläre Situationen ausgedacht haben, die der Spieler/Zuschauer im Spiel erleben darf. Und erst danach durfte sich der Story-Autor eine Geschichte dazu ausdenken, die auf hanebüchene Weise diese im Englischen "setpieces" genannten Augenblicke miteinander verbindet. Dieser Prozess ist die einzige Möglichkeit, Spieler der Solo-Kampagnen von Call of Duty & Co. noch zu überraschen, solange sich Entwickler weigern, vom Modern Warfare-Ideal abzurücken: mit noch größeren Explosionen, noch gewaltigeren Zerstörungseffekten, noch spektakulären "Wow"-Momenten. Zwei große Stärken von Half-Life 2 auf einem Bild: die einfühlsame Begleiterin Alyx und die einzigartige Gravity Gun. Quelle: PC Games Zwei große Stärken von Half-Life 2 auf einem Bild: die einfühlsame Begleiterin Alyx und die einzigartige Gravity Gun.

Es geht auch anders

Zu dumm, dass mir nach dem Durchspielen aller Shooter dieser Machart nichts davon auch nur annähernd so lang im Gedächtnis haften heblieben ist wie der Zombie-Level in Half-Life 2 oder das Pirschen durch den Dschungel im ersten Crysis. Weil ich diese Spiele eben nicht einfach konsumiert, sondern sie erlebt habe. Weil ich darin eigene Entscheidungen treffen und mein Tempo selbst bestimmen konnte. Weil sie sich angefühlt haben wie echte Spiele - und nicht wie Filme der berühmten Popcorn-Kategorie mit gelegentlicher "Bitte jetzt Taste drücken"-Aufforderung. Gerade Half-Life 2 hat doch gezeigt, wie ein Spiel Geschichten erzählen kann ohne auf den übermäßigen Gebrauch passiver Zwischensequenzen angewiesen zu sein. Es war ein langsames Spiel, dessen Entwickler sich bewusst waren, dass der Spieler auch mal eine Verschnaufpause zwischen all den Skript-Ereignissen braucht, dass wir Spieler gerne auch mal abseits des Weges auf Erkundungstour gehen oder Sachen selbst herausfinden, ohne dass eine bildschirmgroße (nicht abschaltbare!) Anzeige mich darauf hinweist, dass mein Spielcharakter durch Drücken von V sein Messer zieht. Es war ein Spiel, dass uns als Spieler schlicht ernst genommen, respektiert hat. Und das war 2004! Seitdem hat sich das Genre derart zurückentwickelt, dass ein an Half-Life 2 angelehntes Spiel wie Dishonored begierig aufgesogen und ein Call of Duty als Kinderkram verteufelt wird. Ulkig und ungewöhnlich: Far Cry 3: Blood Dragon stellt den (abstrusen) Spaß in den Vordergrund. Quelle: PC Games Ulkig und ungewöhnlich: Far Cry 3: Blood Dragon stellt den (abstrusen) Spaß in den Vordergrund.

Ein Genre im Wandel?

Der Fokus auf Spektakel, auf Terroristenjagd und Sniper-Einsätze, auf obercoolen Militär-Jargon und gesichtslose KI-Kumpel mit Namen wie Ghost, 30K, Recker oder Preacher in den Solo-Kampagnen moderner Ego-Shooter hat dem Genre nachhaltig geschadet. Beim Bestreben, den Millionenerfolg der Modern Warfare-Serie zu reproduzieren, sind Innovation, Abwechslung und Mut zu frischen Szenarien auf der Strecke geblieben. Doch 2013 hat gezeigt, dass Hoffnung besteht: Die Spieler sind satt und erschöpft vom Knall-bumm-tot-Gameplay der Einzelspieler-Feldzüge von Battlefield 4 und Call of Duty: Ghosts, es hagelt wie schon in den Jahren zuvor Kritik. Dadurch bleibt Raum für Alternativmodelle.

Der Wilde Westen ist ein sträflich vernachlässigtes Szenario im Shooter-Reigen. Das sympathische Call of Juarez: Gunslinger schafft Abhilfe. Quelle: PC Games Der Wilde Westen ist ein sträflich vernachlässigtes Szenario im Shooter-Reigen. Das sympathische Call of Juarez: Gunslinger schafft Abhilfe. Das ulkige Far Cry 3: Blood Dragon etwa hat gezeigt, dass 80er-Jahre-Trash-Humor auch heute noch ein Millionenpublikum begeistern kann. Der augenzwinkernde Western-Shooter Call of Juarez: Gunslinger räumt auf innovative Weise (nämlich ganz ohne Frostbite-Levelzerstörung) mit dem Vorurteil auf, Shooter-Levels müssten statische Kulissen sein: Wenn sich der Erzähler beim Schildern der Geschichte irrt oder der Lüge überführt wird, passt sich die Umgebung dynamisch an die geänderten Umstände an. Und die altmodische Katana-Schnetzelei Shadow Warrior hat gezeigt, dass Shooter auch dann funktionieren, wenn der Spieler aus mehr als einem halben Dutzend Waffen wählen und sich zu jedem Zeitpunkt nach Lust und Laune auf Easteregg-Suche begeben darf. Metro: Last Light und dessen Vorgänger Metro 2033 sind ein Musterbeispiel für dichte Atmosphäre und glaubhaften Weltenbau, gewürzt mit einer Prise Old-School-Action. Und wer unbedingt mit moderner Ausrüstung Soldaten auf virtuelle Art und Weise erschießen möchte, der darf sich in Arma 3 vergnügen. Ganz ohne Turbanträger, obligatorischer Folter-Szene und Pseudo-Dramatik in Zeitlupe.

Wenn das Jahr 2013 ein Fingerzeig auf kommende Jahre gibt, dann bin ich ob der vielen positiven Beispiele guter Hoffnung, dass Ego-Shooter in Zukunft wieder farbenfroher, selbstironische, abwechslungsreicher und herzlicher werden als die x-te Terroristenjagd vor grau-brauner Kulisse. Zeit wäre es mal. Damit wir auch in zehn Jahren noch gerne auf virtuelle Pixelmenschen schießen.

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    • Kommentare (131)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Zybba Mitglied
        Der Thread ist über 3 Jahre alt. :-B
      • Von Zybba Mitglied
        Der Thread ist über 3 Jahre alt. :-B
      • Von transwarp2010 Anfänger/in
        Als ehemaliger Shooter-Fan bin ich's leider mittlerweile leid mit jedweder Wumme auf alles zu schießen, was sich bewegt. Das sind keine guten Story-Inhalte mehr, wenn sie es je waren.
        In letzter Zeit habe ich mich mehr dem Survival-Genre gewidmet, das mal andere Probleme bringt, als der Granatenvorrat im sinnlosen Gemetzel.
        Eine gute Simulation fesselt mich ebenfalls mehr, als das Erfüllen von Missionen, bei denen man sich fragt, welchen Sinn sie erfüllen.
        Ich will heute von anderen Dingen begeistert werden als von trashigen Explosionen. Manchmal genieße ich einfach die Ruhe am Strand von ARK oder eine coole Auslieferungsfahrt mit dem LKW. Will sagen: Ich bin des Ballerns und des fragwürdigen Tötens virtueller Charactere überdrüssig, weil's echt keinen Spaß macht. Weder im ersten, noch im dritten Weltkrieg.
      • Von DopeSkillz Stille/r Leser/in
        keine editoren, keine MOD-möglichkeiten, keine möglichkeit für die Leute sich bei laune zuhalten... das ist das problem von den meisten neuen AAA titeln was auch bestimmt mit den konsolen zusammen hängt... man muss halt für die Spieler programmieren und sich mit weniger umsatz begnügen nicht alle 12 monate was raubringen und sich so echte Fans heranzüchten. da aber alle auf konsole setzen und daraufhin programmieren kommen solche sachen wie ne echte community zu kurtz und die Spieler sind auch schnell wieder weg und gelangweilt. militärshooter wird es immer geben, man darf die Leute nur nicht verarschen mit 200 CODs in 3 jahren oder einem BF4 das ja eigentlich nur ein addon zu bf3 ist... aber die gier wird überall in jedem bereich des lebens immer perverser...
      • Von Tut_Ench Hobby-Spieler/in
        Zitat von golani79
        Mich stört ja eher dein Punkt "Faulheit" - du hängst dich daran auf und schiebst es jemanden in die Schuhe, da ja alle Spiele nur so schnell und billig wie möglich auf den Markt gebracht werden sollen, wo natürlich die Zeit fehlt, Konzepte zu erstellen.
        Was du aber zu vergessen scheinst, ist, dass auch Unmengen an Fantasyspielen auf den Markt kommen - wenns nach dir ginge, dann dürfte es ja nur Spiele geben bzw. dürften nur welche rauskommen, die in bereits bestehenden Settings spielen.
        Aber selbst da bedarf es einiges an Konzeptarbeit - das scheinst du jedoch auszublenden.
        Faulheit ist vielleicht etwas lapidar ausgedrückt, vielleicht ist es auch Geiz oder Zeitmangel, fehlender Mut für was Neues oder auch einfach nur Ideenlosigkeit. Ich hab keine Ahnung, warum sich nur wenige Entwickler an was Neuem versuchen und ihre Spiele lieber an bekannte Settings koppeln.
        Natürlich gibt es auch viele Fantasyspiele, aber um die geht's hier ja nicht.
        Es gibt auch nicht nur Spiele, die in bestehenden Settings, das habe ich so nicht gesagt. Ich habe gesagt, dass es erheblich einfacher ist ein bekanntes Setting zu verwenden, als ein völlig neues zu entwerfen. BioShock ist da z.B. eine der herausragendsten Marken.

        Zitat
        Entscheidungen, Shooter mit Modern Warfare als Hintergrund zu entwickeln, hat ja wahrscheinlich auch überhaupt nichts mit der Tatsache zu tun, dass sich diese immer noch sehr, sehr gut verkaufen. Nein .. ich denke auch, dass die wohl alle faul sind.
        Natürlich verkaufen die sich wie geschnitten Brot und bekommen X Ableger, DLCs und sonstwas noch spendiert, ist ja auch logisch, der Publisher will ja weiterverdienen.
        Mit Battlefield 2140 haben sie ja vor einigen Jahren wenigstens den Versuch unternommen, das Szenario etwas weiter zu treiben, sind aber ziemlich abgeschmatzt. Es ist klar, dass so ein Publisher und die Entwickler lieber wieder in ihr gwohntes Fahrwasser zurückkehren und daran sind auch die Spieler nicht ganz unschuldig.

        Zitat
        Erinnert mich an die Diskussion über Indiegames im Retrolook, wo den Devs ja auch Faulheit attestiert wurde .. lol ...
        Die Diskussion kenn ich nicht, ich find Indiespiele ala Terraria oder Starbound großartig, gerade wegen ihrer Retrografik.
      • Von golani79 Mitglied
        Zitat von Tut_Ench
        Punkt 1: Ich habe gesagt die Entwickler sind zu faul, nicht die Concept Designer, wenn schon rumpöbeln, dann bitte vorher richtig lesen. Denn ich denke es gibt viele talentierte Concept Designer da draußen, die abgefahrene Ideen haben, aber garnicht die Chance bekommen das umzusetzen.

        Ja schon klar - Entwickler selbst werden keine Concepts erstellen. Solltest du dich halt genauer ausdrücken.
        Außer du definierst als Entwickler das gesamte Team, wo dann Concept Designer auch wieder reinfallen.

        Mich stört ja eher dein Punkt "Faulheit" - du hängst dich daran auf und schiebst es jemanden in die Schuhe, da ja alle Spiele nur so schnell und billig wie möglich auf den Markt gebracht werden sollen, wo natürlich die Zeit fehlt, Konzepte zu erstellen.
        Was du aber zu vergessen scheinst, ist, dass auch Unmengen an Fantasyspielen auf den Markt kommen - wenns nach dir ginge, dann dürfte es ja nur Spiele geben bzw. dürften nur welche rauskommen, die in bereits bestehenden Settings spielen.
        Aber selbst da bedarf es einiges an Konzeptarbeit - das scheinst du jedoch auszublenden.

        Entscheidungen, Shooter mit Modern Warfare als Hintergrund zu entwickeln, hat ja wahrscheinlich auch überhaupt nichts mit der Tatsache zu tun, dass sich diese immer noch sehr, sehr gut verkaufen. Nein .. ich denke auch, dass die wohl alle faul sind.

        Erinnert mich an die Diskussion über Indiegames im Retrolook, wo den Devs ja auch Faulheit attestiert wurde .. lol ...

        Aber wird wohl so sein
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