Komplett-PC ab 500 Euro - unsere Tipps für starke Gamer-PCs + Selbstbau-Video
Ab etwa 500 Euro könnt ihr euch PCs zusammenstellen, die für aktuelle Spiele sehr gut ausreichen. Aber auch für höhere Ansprüche haben wir PC-Zusammenstellungen bis 1.000 Euro. Außerdem zeigen wir euch in zwei Videos, wie ein Mini-PC zusammengebaut wird.
Wir haben fünf Beispiel-PCs zwischen 500 und 1000 Euro für Euch zusammengestellt. Bei allen PCs könnt ihr natürlich auch einzelne Komponenten leicht abändern. Vor allem das PC-Gehäuse ist ja nicht zuletzt auch Geschmackssache, aber auch Dinge wie zum Beispiel Festplatten-Speicherplatz ist natürlich auch von eurem Bedarf abhängig.
Generell sind unsere PCs nur Vorschläge. Ihr könnt natürlich selber bei einigen Dingen variieren. Bei einigen PCs geben wir zudem Tipps, wie ihr ohne viel Leistungsverlust ein wenig Geld spart oder durch ein bisschen mehr Investition die Leistung steigern könnt. Alle unsere PCs bestücken wir übrigens jeweils mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher (40 Euro), 1000 Gigabyte Festplattenspeicher (60 Euro) und einem DVD-Brenner (20 Euro), also zusammen 120 Euro. Welche "Modelle" ihr nun genau nehmt, könnt aber selber entscheiden. Ebenso könnt ihr je nach eurem Bedarf mehr oder weniger Arbeitsspeicher oder Festplattenkapazität auswählen. Unter 500 Gigabyte Festplattenspeicher solltet ihr aber nicht nehmen, da hier die Ersparnis nur extrem gering ist. Selbst zwischen 500 und 1000 Gigabyte liegen nur etwa 10 bis 15 Euro Differenz. Achtet aber darauf, dass die Festplatte 7200 Umdrehungen pro Minute hat - hier haben wir passende Modelle herausgefiltert. SATA3 ist bei Festplatten nicht nötig, SATA2 reicht völlig aus.
Quelle: Crucial
DDR3-RAM-Riegel mit Kühlrippen
Beim Arbeitsspeicher ist es ratsam, dass ihr zu zwei Riegeln und nicht zu einem einzigen greift. Passende Kits mit zusammen acht Gigabyte haben wir hier für euch schon vorgefiltert. Die beiden wichtigen Merkmale für passendes RAM sind DDR3-1600 als Takt sowie 1,5 Volt Spannung. Alle anderen Werte sind nebensächlich, ihr könnt also den günstigsten RAM nehmen, den der Shop eurer Wahl in der gewünschten Größe anbietet. Wer will kann natürlich für ein besonderes Design ebenfalls ein paar Euro mehr ausgeben. Für unseren AMD-PC, zu dem wir gleich kommen, könnt ihr auch RAM mit DDR-1333 als Takt wählen. Bei DVD-Brennern gilt: es gibt kaum Unterschiede, ihr könnt einfach den günstigsten DVD-Brenner nehmen, den euer Shop anbietet. Lediglich einen SATA-Anschluss sollte er haben.
In diesem Artikel
- Seite 1 PC-Konfigurationen: Einleitung und Hinweise zu RAM, Festplatte und DVD-Laufwerk
- Seite 2 PC-Konfigurationen: Einsteiger-PC für 500 Euro
- Seite 3 PC-Konfigurationen: Mittelklasse-PC für 700 Euro
- Seite 4 PC-Konfigurationen: Obereklasse-PC für 850 Euro
- Seite 5 PC-Konfigurationen: HighEnd-PC für 1000 Euro
- Seite 6 Bildergalerie
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Und bei der Festplatte: die WD "Black" sind in der Theorie schneller, aber in der Praxis merkst Du davon nix, außer dass viele WD Black hörbar laut sind - nimm da lieber eine WD "Blue" oder auch irgendeine andere PLatte mit 7200U/Min, zu dem Preis müssten auch 1000GB drin sein.
http://nimga.de/f/2IKcK.png
Ansonsten danke für die Zusammenstellung - bin gerade auf der Suche nach nem PC und das trifft genau mein Budget
In vielen Fällen reicht ein Lüfter hinten mitte/oben aus, da die Luft vorne durch den Luftzug und Druckunterschied auch so "reingesaugt" wird. Mit nem Lüfter vorne unten erzeugt man aber einen besseren Luftstrom. Vorne reicht an sich dann einer 120mm und 600-800 U/min, schneller wird dann halt direkt hörbar lauter.
Bei etwas besseren Gehäusen sind halt oft schon 2-3 Lüfter dabei, die auch recht leise sind - da ist es dann oft cleverer, ein 50-60€-Gehäuse zu holen mit 2 schon recht leisen Lüftern anstatt ein 30€-Gehäuse und dann noch 1-2 leise Lüfter zu je 6-12€ nachzukaufen.
Der wichtigere Lüfter ist aber jener "hinten oben". Dieser sorgt dafür, dass die Abluft von Prozessor und Grafikkarte schnellstmöglich aus dem Innenraum gepustet wird. Unterstützt wird der ja noch durch das Netzteil.
Der Unterdrock im Gehäuse sorgt im Prinzip eh automatisch dafür, dass vorne (und durch alle anderen Öffnungen) Frischluft angesaugt wird.
Ansonsten danke für die Zusammenstellung - bin gerade auf der Suche nach nem PC und das trifft genau mein Budget