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Warhammer 40.000: Dawn of War 2 - Chaos Rising (PC)

Release:
12.03.2010
Genre:
Strategie
Publisher:
THQ

Warhammer 40k: Dawn of War 2 - Chaos Rising im Test: Eine gelungene Erweiterung

11.03.2010 14:25 Uhr
|
Neu
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Die harten Hunde der Space Marines kehren in Dawn of War 2: Chaos Rising zurück - und bringen einen neuen Feind mit.

Zoomen Sie während der Kämpfe ruhig mal an das Geschehen heran, es lohnt sich! Zoomen Sie während der Kämpfe ruhig mal an das Geschehen heran, es lohnt sich! Zu den bekannten Level-Landschaften aus dem Vorgänger kommen einige schicke neue dazu. Im Vordergrund steht der Planet Aurelia, der mit sturmumtosten, eisverkrusteten und vermeintlich verlassenen Städten lockt. Hier absolvieren Sie viele Einsätze. Außerdem erforschen Sie die düsteren Gänge eines gigantischen Space-Hulk-Raumschiffs. Trotz der neuen Schauplätze führen Sie die Entwickler immer wieder in alte, bekannte Schlachtfelder zurück oder sorgen mit geschickt gesetzten Anspielungen dafür, dass Warhammer-Kenner anerkennend und wissend mit der Zunge schnalzen.

Als neuer Gegner stellt sich Ihnen die Chaos-Fraktion in den Weg. Während die Bösewichter im Vorgänger, die Tyraniden, einfach nur in blinder Wut die gesamte Galaxis zerstören wollten, wenden sich die dem Chaos verfallenen Space Marines voller menschlicher List und Tücke gegen ihre einstigen Brüder. Zwar bleibt die Story dabei über weite Teile vorhersehbar und kaum spannend, doch zumindest gegen Ende haben die Entwickler eine Wendung eingebaut, die Fans der Reihe überraschen dürfte … Übrigens verrieten uns die Entwickler bei einem Besuch vor Ort, dass sie lange überlegt hatten, den coolen Chaos Marines eine Einzelspielerkampagne zu spendieren. Zwar haben sie sich letztendlich dagegen entschieden, stattdessen aber ein System eingebaut, das dem bösen Wesen der verderbten Krieger sehr nahe kommt.

In nahezu jeder Mission müssen Sie Entscheidungen über Ihr Vorgehen fällen. Helfen Sie befreundeten Truppen, indem Sie den Dauerbeschuss von Artillerie beenden, oder kümmern Sie sich lieber um Ihr Hauptziel? Zerstören Sie ein lebenswichtiges Tor, um schneller zu sein, oder benutzen Sie den Schlüssel? Wenn Sie sich für die bösartige, egoistische Variante entscheiden, erhalten Sie dafür Korruptionspunkte. Diese wecken dunkle, mächtige Fähigkeiten in Ihnen, verwehren aber auch den Zugriff auf andere, „gute“ Kräfte.

Das Chaos hetzt Ihnen nicht nur Marines auf den Hals, auch Höllenkreaturen gehen auf Sie los. Das Chaos hetzt Ihnen nicht nur Marines auf den Hals, auch Höllenkreaturen gehen auf Sie los. So darf Jonah als korrumpierter Magier etwa fiese schwarze Löcher zaubern, verliert dafür aber seinen immens wichtigen Heilspruch. Im Gegenzug bietet jede Mission Aufträge an, die Ihre angeschlagene Seele wieder auf den Pfad der Tugend zurückführen. Außerdem finden Sie Waffen und Rüstungen, die Sie nur mit bestimmtem Reinheits- oder Korruptionsgrad tragen dürfen. Andere wiederum helfen dem Träger, negativen oder positiven Einfluss zu entfernen. Sie müssen also ständig abwägen, welche Richtung Sie einschlagen wollen. Ihr Dreadnought Davian Thule ist übrigens immun gegenüber dem negativen Einfluss. Dafür redet er Ihnen immer wieder ins Gewissen, wenn Sie den Pfad der Korruption beschreiten. Je nach Auslegung Ihres Charakters erwartet Sie nach etwa zehn Stunden Spielzeit ein anderes Ende, in netten, aber unspektakulären Zwischensequenzen erzählt. Schade: Meist beeinflusst Korruption Ihren gesamten Trupp. Es ist nahezu unmöglich, Teammitglieder individuell der guten oder bösen Seite zuzuwenden. Auch ist es oft viel leichter, die Verderbtheit Ihrer Leute in Kauf zu nehmen. Wer ein guter Space Marine sein will, muss sich mehr anstrengen, um etwa unter Zeitdruck den Verlust von zu vielen Verbündeten zu verhindern.

Einen wichtigen Teil des Spiels müssen wir Ihnen, zumindest bewertend, schuldig bleiben. Mehrspielerpartien mit menschlichen Teilnehmern waren mit unserer Testversion leider nicht möglich. Zwar konnten wir bei einem Besuch bei den Entwicklern schon einige Runden „Letzter Widerstand“ (mit neuen Helden) und „Free For All“ (mit neuer Fraktion) anspielen, für ein wertendes Urteil über Spielbarkeit und Fraktions-Balancing reicht das jedoch nicht aus. Zumal Entwickler Relic schon im Vorfeld mitteilte, dass pünktlich zur Veröffentlichung von Chaos Rising erste Patches folgen werden, die kleinere Fehler und entdeckte Balancing-Probleme ausbessern sollen. Besonders löblich: Relic spendiert allen Besitzern des Hauptspiels ein dickes, kostenfreies Update mit neuen Einheiten und Helden für den Last-Stand-Modus. Das ist zwar auch keine Revolution, aber eine herzliche, sympathische Geste der Kanadier.

Kopierschutz-Info:
Um Chaos Rising spielen zu können, benötigen Sie einen Online-Account bei Games for Windows Live sowie Steam.

Den Test inklusive Extrakästen lesen Sie in der PC Games 03/10.

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PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
87 %
Leserwertung
(10 Votes):
91 %
Keine Standardmissionen mehr
Vorhersehbare und wenig auf­regende Geschichte
Verschiedene Enden
Insgesamt sehr wenig Neues
Neuer Held im Einzelspieler­modus, neue Fraktion für Mehrspielergefechte
Korruption nicht individuell bestimmbar
   
Robert Horn
Genau so habe ich mir das vorgestellt.
Gut gemacht, Relic. Nachdem im Vorgänger vor allem die langweiligen Missionen kritisiert wurden, habt ihr genau die komplett überarbeitet und jede Mission anders gemacht. Statt endloser Spielstreckung finde ich in Chaos Rising eine kompakt inszenierte Kampagne, die mich ohne große Pausen durch die Geschichte lotst. Dabei macht es Spaß, all die alten Gesichter wiederzusehen und – dank erhöhtem Levelmaximum – noch mächtiger werden zu lassen. Thad­deus, Avitus und Co. habe ich sowieso ins Herz geschlossen, nur mit dem Neuen, Jonah, wurde ich nicht richtig warm. Was ist der denn nun, Heiler, Fernkämpfer oder Unterstützer? Und warum nehmt ihr ihm gleich zu Beginn seinen wichtigsten Heilzauber weg, wenn ich ihn auch nur ein wenig korrumpiere? Wobei, gerade das Korruptions-Feature der eigenen Helden trifft genau mein Spielerherz. Ich spiele nun mal lieber den Bösen. Obwohl, die anderen Endsequenzen möchte ich auch noch erleben – also noch einmal durchspielen, dieses Mal als netter Space Marine. Da kann ich dann auch gleich all die Waffen und Rüstungen ausprobieren, die meinem bösen Oberkommandierenden Günni wegen seiner Verderbtheit durch die Lappen gegangen sind. Und gleich danach ‘ne Runde den neuen Spielmodus online testen. Ich bin erst mal beschäftigt.
   
Print-Redakteur
Moderation
11.03.2010 14:25 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 1
25.03.2010 01:48 Uhr
Dann spiel den Multiplayer. Ist sowieso meilenweit besser als jede Kampagne die jemals erscheinen wird.  

Über 1000 Stunden nur im Multiplayer verbracht und kann es jedem nur empfehlen den mal länger als nur 2-3 spiele zu Spielen. Suchtgarantie! 
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
16.03.2010 11:39 Uhr
Ich finds schade, dass ihr komischen Casual-freundlichen Tester mit eurer Murkskritik echten DoW2 Fans das Spiel derart verdorben habt. Warum? Weil diese sogenannten langweiligen und immergleichen Zufallsmissionen auf dem Schwierigkeitsgrad "Primarch" und im Coop weder langweilig noch immergleich sind. Was…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
12.03.2010 15:32 Uhr
das Spiel hat einen Wendecover ..

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